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Ärztepräsident für Begrenzung der PID

16.07.2011, 10:46 Uhr
Berlin (DPA) Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat eine Begrenzung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) auf wenige Zentren gefordert.

Die Genchecks an Embryonen sollten nicht in allen reproduktionsmedizinischen Zentren in Deutschland angeboten werden, sagte Montgomery der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Es gebe mehr als 130 solcher Zentren. Doch die PID komme nur für 150 bis 200 Paare in Deutschland in Betracht. Der Bundestag hatte nach langem Ringen entschieden, dass Paare Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung künftig auf Gendefekte testen lassen dürfen. Näheres zum Ablauf muss erst noch geregelt werden. Montgomery forderte, bei der Beratung müssten die Frauen genau erfahren, was sie erwartet.

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