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Die Piraten-Partei

Die Piraten-Partei

Die Piraten-Partei ist angetreten, eine andere Politik zu machen und innerhalb der Partei basisdemokratischer zu arbeiten, als die übrigen Parteien. Mehr und mehr zeigt sich, dass dieser Weg schwer begehbar ist.

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Kommunalwahlen
Viele Neulinge künftig im Stadtrat

Was im Granseer Rathaus künftig entschieden wird, bestimmen nun auch viele neue Abgeordnete in der Granseer Stadtverordnetenversammlung mit.
Was im Granseer Rathaus künftig entschieden wird, bestimmen nun auch viele neue Abgeordnete in der Granseer Stadtverordnetenversammlung mit. © Foto: Matthias Henke
Matthias Henke / 28.05.2019, 11:40 Uhr
Gransee (MOZ) Gleich mehrere Parteien in Gransee haben nach der Kommunalwahl am Sonntag Grund zur Freude.

Als Gewinner der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung können sich viele führen. Da ist zum einen die CDU, der es gelang, die Fraktionsstärke von fünf auf sechs Mitglieder auszubauen. "Das sehe ich natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da es unser Bürgermeisterkandidat Olaf Peter nicht geschafft hat, aber unsere Partei kann dennoch zufrieden sein. Wir haben im Vergleich zur vergangenen Wahl vier Prozent zugelegt", sagte der Amtsverbandsvorsitzende Andreas Hirtzel, der sich auch über die große Wahlbeteiligung erfreut zeigte. Innerhalb der Fraktion gab es aber eine Personalrochade. So rangieren Bernd Weidemann und Sebastian Beil nach der Wahl nur auf Platz sieben beziehungsweise zehn der CDU-Liste, gemessen an der Stimmenzahl und werden dem Rat nicht mehr angehören. Neu hinzu kommen aller Voraussicht nach Andreas Hirtzel, Olaf Peter und Mario Tramontin.

Zwei Parteien erstmals dabei

Erstmals im Stadtparlament vertreten sind Bündnis 90/Die Grünen mit Uwe Mietrasch sowie die Piraten mit Frank Görden. Beide standen am Montag jedoch nicht für ein Statement zur Verfügung.

Mit gemischten Gefühlen sieht Klaus Pölitz von den Linken das Ergebnis seiner Partei. "Wir haben 50 Prozent unserer Kandidaten reingekriegt, aber drei Leute wie zuletzt wäre natürlich besser gewesen", sagte er. "Gut ist, dass Barbara Wetzel es geschafft hat. Ich bin mir sicher, sie wird frischen Wind reinbringen", so Pölitz weiter, der selbst ebenfalls ein Mandat erhielt. Bedauerlich sei dagegen das Ausscheiden von Thomas Bechert, der dem Schul- und Kitaausschuss des Amtes zuletzt vorstand.

Linke verliert, SPD stabil

Zufrieden zeigte sich Christin Zehmke, Spitzenkandidatin der WG Granseer Land. Man habe den Stimmenanteil steigern können. "Wir wollten eigentlich einen Sitz mehr, nun haben wir drei gehalten. Aber das ist in Ordnung." Sie freue sich auf die anstehenden Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den neuen und alten Stadtverordneten. Für Granseer Land sind neben Zehmke wie zuletzt Heike Holtfeuer und Martina Erdmann dabei.

Weiter mit fünf Leuten in der Stadtverordnetenversammlung vertreten ist die SPD. Da Mario Gruschinske als Bürgermeister sein Stadtverordnetenmandat nicht annehmen wird, greift eine Nachrückeregelung. An sechster Stelle der Sozialdemokraten würde Manfred Klemt dafür infrage kommen. Die "Bürger für Gransee", die zuletzt mit zwei Stadtverordneten mitarbeiteten, waren zur Wahl nicht erneut angetreten.

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