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Neue Ausstellung wird am Sonnabend eröffnet / Künstler aus dem Elbe-Elster-Kreis zu Gast

Ausstellung
Museum zeigt Kunst zur Reformation

Eisenhüttenstadt 2018-06-14: Maria Wundersee hilft beim Aufbau der neuen Ausstellung im Städtischen Museum.
Eisenhüttenstadt 2018-06-14: Maria Wundersee hilft beim Aufbau der neuen Ausstellung im Städtischen Museum. © Foto: Janet Neiser
Janet Neiser / 14.06.2018, 20:07 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Auspacken war am Donnerstag im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt angesagt. Etliche Kunstwerke galt es, von Papier und von Schutzfolie zu befreien. Denn am Sonnabend wird in der Galerie die neue Ausstellung „reFORMation“ eröffnet.

Reformation, obwohl das Kulturlandjahr zum Thesenanschlag von Luther im Jahr 1517 mehr oder weniger seit dem 31. Oktober 2017 beendet ist? „Klar“, betont Museumsleiter Hartmut Preuß. „Jetzt erst recht.“ Das eigentliche Reformationsjahr habe schließlich erst begonnen. Da passe die Ausstellung mit Arbeiten bildender Künstler aus dem Landkreis Elbe-Elster sowie internationalen Gastkünstlern doch wunderbar.

Der Museumsleiter selbst kennt etliche der Künstler, weiß um deren Qualität. „Sie haben hier schon einzeln oder in der Gruppe ausgestellt“, betont er. Überhaupt liegt ihm die gute Beziehung zum Landkreis Elbe-Elster und zum dortigen Kulturamtschef Andreas Pöschl mächtig am Herzen. „Das ist ein wirklich kulturfreundlicher Landkreis und der Kulturamtschef macht viel für die dortigen Künstler“, weiß Hartmut Preuß. Andreas Pöschl selbst wird auch die Laudatio bei der Vernissage der Ausstellung am Sonnabend halten. Zudem gibt es Saxophonmusik. „Die Künstler bauen bei uns allein auf“, sagt Hartmut Preuß. Und für den Transport der Kunstwerke hat auch der Landkreis Elbe-Elster gesorgt.

Erstmals gezeigt, und zwar im Rahmen des Kulturlandjahres, wurde die „reFORMation“ übrigens im Schloss Doberlug. Schon damals stand für Hartmut Preuß fest, dass er die Arbeiten von Künstlern aus Elbe-Elster, England, Nordsachsen, Teltow-Fläming und Wittenberg auch in Eisenhüttenstadt zeigen möchte. „Ich habe die Ausstellungen, hinter denen Andreas Pöschl steht, immer als rundes Erlebnis empfunden.“

Die „reFORMation“ in Eisenhüttenstadt wird wohl das letzte dienstliche Zusammentreffen der beiden Kunstfreunde Preuß und Pöschl werden. Denn der Eisenhüttenstädter Museumsleiter geht im kommenden Frühjahr in den Ruhestand. Doch bis dahin bleibt noch jede Menge Arbeit: heute und in den kommenden Wochen und Monaten.

„Eröffnung: „reFORMation“ in der Galerie des Städtischen Museums: Sa, 14 Uhr, Informationen unter Tel. 03364 2146

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