Corona muss Japan-Liebhaber oder Tokio-Interessierte nicht von einem Besuch in der Ferne abhalten. Zwar ist das derzeit persönlich kaum möglich, klappt dafür virtuell aber um so besser.

Neues Highlight für Tokios Eifelturm

Mit seinen 333 Metern ist der Tokyo Tower höher als sein Pendant in Paris und prägt zusammen mit dem imposanten Tokyo Skytree die Skyline von Japans Hauptstadt. Seit dem 1. November wartet der rot-weiße Eiffelturm-Doppelgänger mit einem neuen Highlight auf und ermöglicht den Menschen zuhause einen virtuellen Besuch der Sehenswürdigkeit. Der Clou daran: der „Virtual Tokyo Tower“ steht 100 Jahre in der Zukunft.

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Sobald die Besucher den Turm betreten, nehmen sie entweder die Treppe oder den Aufzug zum Hauptdeck (150 Meter), wo sie von leuchtenden Fischen, die durch die Luft schweben, in Empfang genommen werden. Hier gibt es auch schon den ersten 360-Grad-Ausblick auf das zukünftige Tokio. Die beste Aussicht haben die virtuellen Besucher jedoch vom Oberdeck (250 Meter), wo sie ein Panoramablick auf Japans Hauptstadt inklusive Lichtershow erwartet.

Eintritt real, nicht virtuell

Wie auch beim echten Tokyo Tower ist für das Betreten der Sehenswürdigkeit eine Gebühr fällig: Für umgerechnet 6.50 Euro (800 Yen) können die Nutzer ab Kaufdatum die Sehenswürdigkeit den gesamten Monat beliebig oft besuchen. Kostenfrei steht der Außenbereich des „Virtual Tokyo Towers“ zur Verfügung, in dem zukünftig Veranstaltungen wie virtuelle Festivals, Fashion Shows oder Konzerte stattfinden sollen.

Mit Avatar in die Zukunft blicken

Für einen virtuellen Besuch der Attraktion wird eine spezielle App Computer oder Smartphone sowie ein kostenloses Nutzerkonto benötigt. Wer über eine VR-Brille verfügt, der kann das Erlebnis noch intensivieren. Vorab können sich die Besucher einen eigenen Avatar anlegen, mit dem sie anschließend die virtuelle Sehenswürdigkeit entdecken und sich mit anderen Nutzern verabreden können.

Tokyo Tower erleben - so geht’s


Um den Tokyo Tower virtuell erleben zu können, wird die Cluster-App benötigt. Die Besuchs-Webseite des Turms ist zwar noch auf Japanisch, doch mittels Google-Webseiten-Übersetzer kann man sich jetzt schon gut zurechtfinden. Demnächst soll die Site aber auch in englischer Sprache für internationale Nutzer zugänglich sein.

Weitere Informationen zum Virtual Tokyo Tower und zu Tokio