Sehr gute, luxuriöse oder schlicht erstklassige Hotels finden sich in Dresdens Zentrum einige. Doch mit Blick auf das Steigenberger bekommt der Begriff vom „ersten Haus am Platze“ eine ganz besondere Bedeutung. Denn kein anderes Hotel kann sich solch exponierter Lage erfreuen. Das kommt nicht von ungefähr. Denn das heute von Steigenberger betriebene Haus sieht sich in der Tradition des Hotel de Saxe, das sich ab Mitte der 19. Jahrhunderts an gleicher Stelle befand. Der exklusive Standort fußt also in der Geschichte des gesamten Dresdener Neumarktes und reicht in seinen Anfängen gar bis ins Jahr 1751 zurück. Beim Wiederaufbau des historischen Areals nach 1990, vor allem im Zuge der Errichtung der neuen Frauenkirche, spielte die alte Herberge indes keine Rolle bei der Planung. Wo sich heute über sechs Etagen 185 modern und zugleich gemütlich eingerichtete Zimmer befinden, lagerten seinerzeit die Steine für das symbolträchtige Gotteshaus, das wie fast ganz Dresden in der Bombennacht im Februar 1945 ein Raub der Flammen geworden war. Kurz vor Vollendung der Frauenkirche und mit Abschluss der Arbeiten an der Tiefgarage unter dem Neumarkt begann 2004 der Neubau des Hotel de Saxe. Im April 2006 dann folgte die Eröffnung.

Den Neumarkt ganz privat

Und seit dieser Zeit können die Gäste - die eines der Zimmer gebucht haben, die sich hin zur neuen aber zugleich am historischen Vorbild ausgerichteten Fassade öffnen - ihren Blick ungestört über den Neumarkt gleiten lassen. Vom historischen Dinglingerhaus zur linken über die weite gepflasterte Fläche hinüber zum Verkehrsmuseum bis eben hin zur Frauenkirche halbrechts. Die Statuen von Martin Luther und vor allem August dem Starken, direkt vor der Tür, gehören unweigerlich mit zum Gesamtbild. Am frühen Morgen, mit einem Espresso der zimmereigenen Maschine in der Hand, genießt man am offenen Fenster sehr intensiv, mit der Historie, der Architektur und Dresden irgendwie ganz allein zu sein. Nur selten bekommt der Ausdruck „Lage, Lage, Lage“ solche Bedeutungskraft. Wer ganz nach oben unters Dach zieht, darf sich dazu auf kuschelige Fensterbänke freuen. Diese laden förmlich dazu ein, in der Zweisamkeit dem Treiben auf dem Neumarkt vor allem in den Abendstunden beizuwohnen, ohne drängeln zu müssen. Für Gäste, die weder zur einen noch zur anderen Gruppe gehören, gibt’s auch eine schöne Aussicht. Denn der im 18. Jahrhundert als Austritt errichtete Balkon mit schmiedeeisernem Gitter gilt heute als der exklusivste Frühstücksplatz in Hotel und historischem Zentrum.

Schönste Frühstücksterrasse der Landeshauptstadt

Rund 60 Angestellte sorgen sich um das Wohl der Gäste, vom Spa im Untergeschoss, über den Empfangsbereich, Restaurant und Bar. Auch wenn das Steigenberger coronabedingt gerade letzteres lange Zeit geschlossen halten musste, so normalisieren sich auch hier die Zustände wieder. Das Restaurant ist wieder ab 18.00 Uhr geöffnet und bietet auch einen Teil der Leistungen der weiterhin geschlossenen Bar an. Die Küche orientiert sich an deutschen und internationalen Gerichten. Spezialität ist das beliebte Sharing, wenn die Töpfe auf den Tisch kommen und sich jeder bedient. Auch wenn die spektakuläre Terrasse dieses Jahr nicht mehr öffnen wird, so steht besagter Balkon für die schöne Aussicht auf den Neumarkt allen Gästen zur Verfügung. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich rund um das Haus nicht nur reichlich weitere Restaurant, Bars und Lounges befinden, sondern ebenso einige der größten Kulturschätze des Landes in fußläufiger Entfernung. Ebenso die Elbe. Auch wenn das Auto sicher und in der Nähe unter dem Neumarkt untergebracht ist, so braucht es für die Erkundung des Dresdner Zentrums keinen fahrbaren Untersatz. Der kommt erst zum Einsatz, wenn man mit Moritzburg, Pillnitz, Burg Stolpen oder der sächsischen Schweiz weitere Highlights rund um die Landeshauptstadt besuchen will. Mehr als eine gute halbe Stunde braucht es zu keinem der Ziele. Damit eignet sich das Steigenberger Hotel de Saxe für jede Art von Aufenthalt, egal ob City-Trip, Kultur-Reise oder Wanderausflug. Die beste Aussicht Dresdens jedenfalls ist allen Gästen sicher, egal, was sie in das Haus am Neumarkt führt.
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