Nicht die weite Welt, sondern pandemiebedingt Ferien im eigenen Land ist für viele Bundesbürger in diesem Sommer noch im Rahmen des Möglichen. Auch beim Heimaturlaub sind viele Reisende motiviert, Neues zu entdecken. In Erfüllung geht dieser Wunsch im kleinstem Flächenstaat, dem charmant kleinen Saarland. Auf Urlauber warten nicht nur Kultur und Kulinarik, sondern auch weitläufige Wander- und Radwege. Mit vielen Häusern vor Ort sind die Victor’s Residenz-Hotels Spezialisten für den südwestlichen Zipfel Deutschlands und verraten ihre Top-Ausflugstipps für die Region. Die machen Lust auf das attraktive Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich.

Bezaubernde Städte, kurze Wege

Nur kurze Fahrten trennen im Saarland die hübschen Städte voneinander. Die einzige saarländische Großstadt ist Saarbrücken, zugleich Landeshauptstadt. Hier warten als architektonische Highlights das Saarbrücker Schloss und die Ludwigskirche auf die Besucher. Für das „Saarvoir vivre“-Gefühl empfiehlt sich das echt französische Bistro „Chez Victor’s“ am Deutsch-Französischen Garten.
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Nur 35 Kilometer nordöstlich entfernt liegt die Kreisstadt Homburg mit römischen Wurzeln. Das milde Klima, der fruchtbare Boden und die strategisch günstige Lage lockten bereits die Römer an die Saar. Sie brachten nicht nur den Wein in die Region, sondern hinterließen auch sonst viele Spuren. Urlauber besichtigen diese beispielsweise im Freilichtmuseum Schwarzenacker. Absolut sehenswert sind auch die Schlossberghöhlen in Homburg, Europas größte von Menschen gebildete Buntsandstein-Höhlen. Geheimnisvolle Gänge durch den bunt verfärbten Sandstein führen in zwölf Etagen in faszinierende Kuppelhallen.
Von Homburg aus erreichen Saarland-Besucher mit wiederum nur 20 Kilometern Entfernung Ottweiler. Bei einer Führung mit dem Nachtwächter erleben Gäste die historische Altstadt bei Abenddämmerung. Verwinkelte Gassen und alte Fachwerkhäuser entführen Besucher in die vergangene Zeit der früheren Residenzstadt. Wer als Ausgangspunkt Saarbrücken wählt, erreicht nach 25 Kilometern Richtung Nordwesten Saarlouis. Die barocke Festungsstadt, die Ludwig XIV zur Sicherung der besetzen Gebiete gründete. Noch heute bestimmt die sechseckige Festung den Grundriss der Innenstadt. Ein wenig das Flair des Sonnenkönigs genießen kann man in den Themensuiten des Victor’s Residenz-Hotels nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt .

Badespaß und sportliche Tage am Bostalsee

Der Bostalsee im Sankt Wendeler Land zählt zu den schönsten und größten Freizeitseen im südwestdeutschen Raum. Umgeben vom Naturpark Saar-Hunsrück bietet er neben dem Wasserspaß auch viele Möglichkeiten für Aktivtage im Urlaub. Zum Schwimmen laden gleich zwei Freibäder mit Liegewiesen, Sandstränden und Strandkörben ein, die von Mai bis Juli auch Schauplatz für Strandkorbkonzerte sind. Der Bootsverleih vermietet Tret- und Motorboote, die auch Angler nutzen, um Forellen oder Hechte an den Haken zu bekommen. Segelfans finden am Kreissegelhafen Ankerplätze sowie eine Auswahl an Segelkursen.
Auch für Surfen und Stand-Up-Paddling eignet sich der Bostalsee ideal. Bei einer knapp sieben Kilometer langen Seeumrundung genießen Spaziergänger und Jogger die wunderschöne Aussicht. Ausgeschilderte Wanderwege führen vom Bostalsee aus in das Sankt Wendeler Land. Als erstes Bogensporthotel des Saarlands lädt das Victor’s Seehotel Weingärtner Interessierte und Könner ein, zu Pfeil und Bogen zu greifen. Inmitten der Natur oder auf der hoteleigenen Anlage startet die Jagd nach dreidimensionalen Zielen. Auch ein Abstecher zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald und Europas größtem keltischen Ringwall (Otzenhausen) ist von hier aus nicht weit.

Die Saarschleife von oben: Baumwipfelpfad

Die Schönheit des Nationalparks Saar-Hunsrück entdecken Urlauber auch bei einem Blick von oben herab. Der Baumwipfelpfad Saarschleife ermöglicht einen einzigartigen Ausblick. Wie der Name verrät, sehen Besucher hier auch das Wahrzeichen des Saarlands aus der Vogelperspektive: Die Saarschleife. Der Blick auf das Naturwunder bleibt für immer im Gedächtnis. Hier dreht die Saar eine 180-Grad-Kurve, in dem sie sich durch eine tiefe Schlucht schlängelt. Der stufenlose Baumwipfelpfad führt 1.250 Meter lang in eine Höhe von 23 Metern hinaus über die Baumwipfel der Buchen und Eichen.
Am Ende wartet als Highlight ein 42 Meter hoher Aussichtsturm. Seine Plattform gibt bei klarer Sicht den Blick bis zu den Vogesen frei. Wer der Saarschleife noch näherkommen möchte, nutzt die zahlreichen Premium-Wanderwege. Auf geführten Erlebnistouren machen sich Urlauber zusammen mit einem Nationalpark-Guide auf in die Wildnis. Die Tour „Wilde Kelten – Alte Wälder“ verbindet eindrucksvoll Geschichte und Natur. Sie führt durch die zauberhaften, alten Buchenwälder zu den Steinbrüchen der Kelten.

Aktiv in die Vergangenheit reisen

Glück auf im Saarland: Im Saarbrücker Stadtteil Klarenthal liegt eine ehemalige Steinkohlegrube, die heute das Erlebnisbergwerk Velsen bildet. Das seit 2019 unter Denkmal stehende Werk erkunden Gäste in einer typischen Bergmannskleidung. Bei geführten Stollenbefahrungen und Strebbegehungen tauchen sie ein in die Arbeitswelt unter Tage. Bergbau zum Anfassen entsteht durch Maschinen zur Kohlegewinnung, Förderbänder, Transportbahnen, Pumpstationen und Schrämwalzen.
Die benachbarte Bergarbeitersiedlung bietet einen authentischen Eindruck der damaligen bergmännischen Wohnverhältnisse. Zur benötigten Ausrüstung für diesen aktiven Ausflug in die Vergangenheit zählen ein festes Schuhwerk und etwas wärmere Kleidung. Einen Rückblick zur Welt der Bergmänner bietet auch der Erlebnisort Reden. Nach Schließung des Bergwerkbetriebs 1997 begann ein ambitioniertes Strukturwandelprojekt Form anzunehmen. Nach fast 150 Jahren Steinkohleabbau steht Reden heute für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie das persönliche Auftanken der eigenen Batterien. Gestalterisch prägt der Wassergarten das Bild des Areals und lädt zum Spaziergang ein.
Auf über 29.000 Quadratmetern plätschert das Wasser in fünf riesigen Wasserbecken. Ganze vier Kilometer lang zieht sich ein Rad- und Skating-Weg mit waldigen Abschnitten rund um die Redener Halle. Zum Wandern eignet sich der Redener Panorama Pfad, auf dessen Strecke Besucher mit Hilfe von QR-Codes ausführliche Informationen erhalten. Tipp: Alle Audio-Aufnahmen gibt es hier auch neben hochdeutsch auf „saarländisch platt“.

Unesco-Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Die gleiche Geschichte teilt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Es gilt weltweit als das einzig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung. Auf eine einzigartige Art und Weise verbindet es Industriekultur, moderne Ausstellungen sowie die Wissenschaft rund um die Welt des Eisens. Der Rundweg durch das Unesco-Weltkulturerbe auf 7.000 Metern ausgeschilderten Wegen dauert zwei bis drei Stunden. Eine Multimedia-Einführung schickt die Besucher auf eine spannende Zeitreise von den Anfängen der Völklinger Hütte bis in die Gegenwart. Ein weiteres Tor zur Vergangenheit präsentiert sich auf dem Weg weiter von Saarbrücken in Richtung Luxemburg: Saarburg. Schon die Ruine einer Höhenburg aus dem 10. Jahrhundert auf dem Schlossberg zeugt von der bewegten Vergangenheit. In der Altstadt von Saarburg erhalten Besucher in der im Jahr 1770 gegründeten Glockengießerei Mabilon eindrucksvollen Einblick in die jahrhundertealte Handwerkskunst.
Bis 2002 war Gießerei noch in Betrieb und fertigte prächtige Glocken mit bis zu fünf Tonnen Gewicht für Kunden auf der ganzen Welt. Seither fungiert sie als Museum, vereinzelt werden noch immer Glocken hergestellt. Nicht zu verpassen ist Saarburgs natürliche Hauptattraktion: ein zwanzig Meter hoher Wasserfall, der sich mitten im Stadtzentrum ergießt und schon von weitem zu hören ist.

Weinerlebnisse an Saar und Mosel

Wer einen so aktiven Urlaub verbringt, freut sich mit gutem Gewissen zum Ausgleich auf kulinarische Genüsse. Seit der Römerzeit spielt der Weinanbau dabei im Saarland eine große Rolle. Entlang von Saar und Mosel liegen hervorragende Weingüter. Auf eine traditionsreiche Vergangenheit seit 1720 blickt das Weingut Karl Petgen zurück. Das Familienunternehmen in neunter Generation liegt an der Grenze zu Luxemburg und Frankreich. Hier, an den Sonnenhängen baut die Familie Petgen gleich mehrere Burgunder-Rebsorten an, wobei sie auf nachhaltigen und umweltfreundlichen Weinbau setzt.
Den Saarländischen Moselwein genießen Urlauber hier wie auch bei drei weiteren Weingütern im Saarland bei genussreichen Weinproben – Termine nach Vereinbarung. Auch sonst finden Genießer bei der traditionellen saarländischen Küche ihr Glück. So können Gäste beispielsweise die „Hoorische“ – eine regionale Spezialität aus rohen und gekochten Kartoffeln sowie moderne Landhausküche testen.

Höchste Dichte an Sterne-Köchen

Doch auch Feinschmecker kommen im kleinsten Bundesland auf ihre Kosten, Deutschlandweit gibt es hier die höchste Dichte an Sterneköchen. Einer von ihnen ist Christian Bau, der seit 2005 drei Michelin-Sterne hält. Gault & Millau zeichnete ihn wiederholt für seine Kochkünste im Victor’s Fine Dining by Christian Bau als Spitzenkoch mit 19,5 von 20 möglichen Punkten aus.
Das 5-Sterne-Superior-Domizil und Wirkungsstätte von Christian Bau ist das Hotel Schloss Berg. Gäste des exklusiven Hideaways mitten im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg lassen sich vom historischen Flair des mondänen Ensembles aus römisch inspirierter Villa und romantischem Renaissance-Schloss verzaubern und können sich in unmittelbarer Nachbarschaft auf Zeitreisen begeben: Von einem Ausflug in die Antike zur Ausgrabungsstätte der römischen Villa Borg, über einen Abstecher ins Mittelalter gleich hinter der lothringischen Grenze im Château de Malbrouck bis hin zur Geschichte des offenen Europas aus jüngster Zeit im Europamuseum in Schengen.
Die einmalige Lage in den Weinbergen nahe der Mosel ist der ideale Ausgangspunkt für die zahlreichen Premiumwanderwege der Region. Der Dolinenweg startet beispielsweise direkt am Hotel, aber Gäste können von hier aus auch Touren zum Moselsteig oder Panoramaweg entlang der Traumschleifen sind von hier aus zu Fuß oder mit dem Rad starten.

Spartipp: Die Saarland Card

Über 100 Ausflugsziele im Saarland lassen sich am besten mit der Saarland Card entdecken. Mit ihr erleben Besucher verschiedenste Attraktionen wie Museen und Thermen sowie Stadt- und Erlebnisführungen kostenfrei. Abenteuerparks oder Alpaka-Wanderungen gehören zu den Highlights für Familien. Außerdem dient die Saarland Card als Fahrkarte für Bus und Bahn im gesamten Saarland. Die Saarland Card steht Gästen von entsprechenden Hotel-Partnern ab einer bestimmten Übernachtungsanzahl kostenlos zur Verfügung.