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Mehr Schatten als Licht bei derSchlossparknacht

Es werde Licht! Gegen 21 Uhr erstrahlte der Schlosspark, der Moment, auf den viele Besucher gewartet hatten. Manche hatten die Anlage da schon längst wieder verlassen, zu groß der Frust über die langen Wartezeiten an den Ständen.Foto: Daniel Dzienian
Es werde Licht! Gegen 21 Uhr erstrahlte der Schlosspark, der Moment, auf den viele Besucher gewartet hatten. Manche hatten die Anlage da schon längst wieder verlassen, zu groß der Frust über die langen Wartezeiten an den Ständen.Foto: Daniel Dzienian © Foto: Daniel Dzienian / MZV
Ulrike Kirsten / 11.08.2013, 22:25 Uhr - Aktualisiert 11.08.2014, 18:16
Oranienburg (MZV) Techno-Festival am Schlosspark-Eingang, Chansons-Theater in der Orangerie, ein Dresdener Kabarettist am Schlagzeug: Die Oranienburger Schlosspark am Sonnabend bot einiges und doch für viele zu wenig.

Einige Besucher taten sich schwer mit den modernen, elektronischen Klängen, die DJ Grey Goose auflegte oder die Berliner A-Capella-Band YeoMen auf die Bühne brachte. Die meisten der 7 500 Gäste aber waren überhaupt nicht zufrieden mit dem gastronomischen Angebot, dass die Veranstalterin, die Tourismus und Kultur gGmbh (TKO) auf die Beine gestellt hatte.

Die Schlossparknacht am 10. August in Oranienburg
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Oranienburger Schlossparknacht

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Selbst an den Getränkeständen konnten die Besucher ihren Frust nicht herunterspülen. Der eine oder andere Besucher verließ noch vor dem großen Feuerwerk die Anlage. Zu lange dauerte es, bis Getränke nachgeschenkt wurden, einfach nur nervig fanden die Besucher das umständliche Pfandmarken-System.

"Na, zum Glück haben wir schon in unserem Zelt etwas gegessen", sagten Marion Scholz und Michael Eberlein, die "zufällig in die Schlossparknacht hineingeraten waren". Die Leipziger waren erst gegen 18 Uhr im Schlosshafen angekommen, wo sie auf ihrem Weg nach Kopenhagen übernachteten. "Wir haben Urlaub und sind mit dem Rad unterwegs", erzählte die Krankenschwester. "Begeistert hat uns besonders Lola Bolze in der Orangerie. Wir haben sogar mit auf der Bühne gesessen und ein Gläschen Fliederbeer-Brause bekommen. Und das Tangopaar war Weltklasse." Trotz der Pannen bei der gastronomischen Versorgung waren beide ganz angetan von den "tollen Lichteffekten und der schönen Parkanlage". "Wir werden das in unserem Bekanntenkreis auf jeden Fall weiterempfehlen", sagte die Sächsin.

Die TKO reagierte auf die Kritik an der gastronomischen Versorgung umgehend. "Wir können uns nur ausdrücklich entschuldigen", sagte Geschäftsführer Jürgen Höhn am Sonntag. Zur Wiedergutmachung lädt die TKO am 18. August zu einem Fest in den Schlosspark ein, "für das wir uns noch einige Überraschungen ausdenken werden". Der Eintritt ist für jedermann frei.

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Begeistern Michael Eberlein Schlosspark Marion Scholz Orangerie

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Max 12.08.2013 - 12:06:10

Max

Hatte der Autor meise Laune oder was? Sicher, das gastronomische Angebote war mies, aber sonst war es eine tolle Verasnatltung, auch wenn der OGA das Ganze schlechtredet, weil "einige" Besucher was zu bemängeln hatten. Der Park sah toll aus, das Feuerwerk war spitze. Vielleicht das nächste Mal einfach keinen frustrierten Mitarbeiter hinschicken?

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