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Nach Einlass-Stopp
TKO räumt ein, den Besucherandrang unterschätzt zu haben

Wenn es eine Wiederholung der "Winterträume" im nächsten Jahr gibt, will die TKO mit den Erfahrungen dieses Wochenendes "anders rangehen".
Wenn es eine Wiederholung der "Winterträume" im nächsten Jahr gibt, will die TKO mit den Erfahrungen dieses Wochenendes "anders rangehen". © Foto: Klaus D. Grote
Klaus D. Grote / 09.02.2020, 17:44 Uhr - Aktualisiert 09.02.2020, 18:37
Oranienburg (MOZ) Die Warteschlange reichte am Sonnabend bis in die Breite Straße. Mehr als hundert Meter weit reihten sich die Besucher vor dem Kassenhäuschen zum Schlosspark Oranienburg. Wegen des großen Andrangs zur Veranstaltung "Winterträume", die am Wochenende zum ersten Mal stattfand, gab es zwischen 18.30 Uhr und 19.15 Uhr einen Einlass-Stopp. "Wir haben die Situation total unterschätzt", sagte TKO-Chef Jürgen Höhn.

Die städtische Tourismus- und Kulturgesellchaft habe mit allerhöchstens 1 000 Besuchern pro Tag gerechnet. Am Sonnabend kamen mehr als 4 000. "Mit dieser Wahnsinns-Resonanz haben wir überhaupt nicht gerechnet", gestand Höhn. Freitagabend kamen 1 400 Menschen. 5 400 Besucher für eine Premiere – das sei Rekord im Schlosspark. So viele Menschen kommen normalerweise zur Schlossparknacht auf dem gesamten Gelände. Das Winterfest  fand lediglich im Bereich zwischen Teich und historischem Portal statt. Es war nicht für eine so große Besuchermenge ausgelegt. Aus Sicherheitsgründen sei der Eingang deshalb vorübergehend geschlossen worden. "Wir konnten es nicht verantworten, dass sich jemand verletzt", sagte Höhn. Auch die Zahl der Toiletten und das gastronomische Angebot seien zu gering gewesen. Der dritte Tag der "Winterträume" entfiel wegen der Sturmwarnung.

Wer trotz langer Wartezeit am Eingang abgewiesen wurde, war frustriert. Jürgen Höhn zeigte Verständnis für den Frust, bat aber seinerseits um Verständnis: "Wir können weder organisatorisch noch finanziell beliebig hoch kalkulieren." Dennoch sei das Personal aufgestockt und eine zusätzliche Kasse eingerichtet worden. "Wenn wir uns mit der Agentur entscheiden, die "Winterträume" im nächsten Jahr zu wiederholen, werden wir mit den Erfahrungen  anders rangehen", so Höhn. Die große Resonanz sei insgesamt erfreulich. Schön sei auch, dass es "eine Menge Menschen gab, die diese besondere Mischung aus Lichtzauber und Poesie genießen konnten".

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