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Holzweg ins Reich des Schreiadlers

Symbolfoto: pixabay
Symbolfoto: pixabay © Foto: pixabay
Daniela Windolff / 08.05.2019, 21:11 Uhr
Greiffenberg (MOZ) Die Uckermark hat ein Naturjuwel zurückerobert. Im Angermünder Ortsteil Greiffenberg wird das Sernitzmoor, eines der bedeutendsten und größten Quellmoore Deutschlands, renaturiert und damit Lebensraum für seltene Arten wie Schreiadler, Wachtelkönig und Seggenrohrsänger wiedergewonnen.

In dem ehrgeizigen EU-Life-Projekt "Schreiadler" im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Moor wieder seine natürliche Funktion als Wasser- und wertvoller CO2-Speicher zum Klimaschutz entfalten und sich damit auch  die reiche Artenvielfalt eines Moores entwickeln kann.

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger informierte sich am Mittwoch über den Verlauf und Erfolg des Projektes, das nun nach sieben Jahren seinen Abschluss findet. Projektleiter Benjamin Herold stellte die aufwändigen Maßnahmen zur Wiedervernässung der artenreichen Lebensräume und auch zur Information und Mitwirkung der Einwohner vor.

Anschließend eröffnete Minister Vogelsänger den Moorlehrpfad in der Greiffenberger Bahnhofstraße, der die Sernitzniederung für Besucher erlebbar macht. Ein Holzbohlenpfad führt tief ins Moor hinein und macht an verschiedenen Stationen und Tafeln anschaulich auf die Geschichte des Moores, die Folgen der einstigen Melioration und die Bedeutung der Renaturierung aufmerksam. Der Pfad wurde mit EU-Mitteln gefördert.

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