Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Festzelt
Hohenwutzen feiert Oktoberfest

Steffen Göttmann / 30.09.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 30.09.2019, 10:06
Hohenwutzen (MOZ) Mit zwei Schlägen hat Norman Brykzynski vom Ortsbeirat Hohenwutzen am Sonnabend das Fass Oktoberfestbier einer Allgäuer Brauerei angestochen und damit das Fest eröffnet. Mehr als 900 Gäste feierten im Festzelt, das auf einer Wiese in unmittelbarer Nachbarschaft zum Deich aufgeschlagen war. Petra Lunow, Vorsitzende des Ortsbeirates, begrüßte die Partygäste mit einer flammenden Rede und heizte die Stimmung im Festzelt richtig an. DJ Tiefenrausch traf den Geschmack des Publikums, so dass binnen einer halben Stunde die Tanzfläche gut gefüllt war. Er spielte von Oktoberfest-Liedern über Schlager bis Disko die ganze Palette der Musikstile, so dass alle auf ihre Kosten kamen. Zur Maß gab es unter anderem Haxen und Weißwürste

Da staut die andere Seite der Oder, das Oderland feiert zum zweiten Mal, wie die Bayern das Oktoberfest. Am Sonnabend war das Zelt gerammelt voll und nach dem Neuenhagner Karnevals Club wurde die Tanzfläche belegt. DJ Tiefenrausch gab alles und die Stimmung blieb so bis weit nach Mitternacht. Es gab das Maß Bier, Haxse, Leberkäse und noch andere feine Sachen.
Bilderstrecke

Die Oderwiesen werden Wies'n

Bilderstrecke öffnen

"Wir hatten ein super Programm, das gut angenommen wurde, denn für alle war etwas dabei", freute sich Eventmanager Markus Grafe. Die Gäste machten die Gaudi mit, indem sie sich in Lederhose und Dirndl schmissen. Diese einer Tracht nachempfundenen Kleidungsstücke sind im Gegensatz zum Herkunftsland des Oktoberfestes in diesen Breiten eher unüblich und gelten als Verkleidung. Doch übers Internet ist das passenden Dirndl schnell gefunden.

Das Oktoberfest gehe auf eine Initiative des Ortsbeirates zurück, erklärte Petra Lunow. Unternehmerisch umgesetzt werde es aber von der Familie Grafe, die in Hohenwutzen zwei Gaststätten und einen Getränkehandel betreibt. Verantwortlich waren neben Markus Grafe, Olaf Grafe sowie Robert Grafe, der für die Sicherheit zuständig war. Zwischenfälle gab es jedoch keine, denn die Leute wollten einfach nur feiern. Bis 2 Uhr in der Nacht dauerte die Fete, die Gäste konnten sich kaum trennen.

Für einen Höhepunkt sorgten die Narren vom Neuhardenberger Carnevalverein, die eine langjährige Verbindung zu Hohenwutzen pflegen. Mit ihrem Auftritt begeisterten unter anderem die Funkengarde, das Männerballett und die Mädchentanzgruppe

Das Dorf hält zusammen. "Beim Aufbau des Festzeltes haben 20 Leute mitgeholfen", lobte Petra Lunow. "Wir werden sie zur Dankeschön-Veranstaltung des Ortsbeirates zwischen Weihnachten und Silvester einladen", kündigte die Vorsitzende des Ortsbeirates an. Helfende Hände fand der Ortsbeirat auch bei der Jugendfeuerwehr. Bedanken wird er sich beim Nachwuchs der Feuerwehr Hohenwutzen/Altglietzen mit einer Grillparty.

Schon das Warm-up am Freitagabend erwies sich als erfolgreich. Mehr als 300 Jugendliche ließen es im Festzelt richtig krachen. Mit den "BassDroiden" gab es Techno.

Etwas ruhiger ging es am Sonntag bei den Senioren zu. Petrus hatte die Schleusen des Himmels geöffnet, so dass es in Strömen goss. "Wir feiern dieses kleine Oktoberfest zum ersten Mal", sagte Petra Lunow. Es sei ein Versuch, denn für die Rentner werde so viel nicht gemacht. Die Lachmuskeln reizte "Oma Lisbeth" aus Angermünde mit ihrem losen Mundwerk

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG