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„Snowy“-Mitwirkende  verbringen ein Wochenende in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle

Musical-Freunde
Ein Dankeschön und ein Familientreffen

Ausruhen? Fehlanzeige: Beim „Snowy“-Dankeschön-Camp in der Bremsdorfer Mühle wurden den Teilnehmern Workshops angeboten.
Ausruhen? Fehlanzeige: Beim „Snowy“-Dankeschön-Camp in der Bremsdorfer Mühle wurden den Teilnehmern Workshops angeboten. © Foto: Janet Neiser
Janet Neiser / 11.06.2018, 06:30 Uhr
Eisenhüttenstadt/Bremsdorf (MOZ) In der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle ist am Wochenende richtig was los gewesen. Judoka trainierten bereits am Morgen auf einer Matte unter freiem Himmel, ein Chor probte ohne Unterbrechung in einer der Holzhütten, und auf der Freiluftbühne wurde getanzt und gesungen, und zwar von Schneemann Snowys Freunden.

Etwa 20 Mitglieder des Musical-Teams sind der Einladung des Eisenhüttenstädter Vereins Kulturwerkstadt gefolgt. „Das ist ein Dankeschön an die Mitwirkenden von 2017. Das machen wir schon seit einigen Jahren“, erzählt Allanah Titzki. „Auch der Regisseur und die Choreografin kommen gleich noch und bieten dann Workshops an.“ Arbeit statt Erholung? „Klar, etwas mitnehmen sollen sie ja auch“, sagt die Regieassistentin. Und außerdem mache das gemeinsame Singen, Schauspielern und Tanzen ja auch Spaß. „Hier soll niemand nur auf seinem Zimmer hocken.“

Von Hocken kann keine Rede sein. Trotz der Hitze, die schon in den Morgenstunden zu spüren ist, gehen die Mädchen und Jungen neue Tanzschritte durch, und zwar mit großem Eifer. Sogar ans Trinken müssen sie erinnert werden. Für manche wird es das letzte Mal sein, dass sie gemeinsam mit der Snowy-Familie Spaß  haben. Einige ziehen in eine andere Stadt, andere widmen sich vorerst neuen Aktivitäten, und weitere haben sich beim diesjährigen Casting nicht durchsetzen können. Das Camp ist immer der Abschluss des bis dato letzten Abenteuers. „Wir verabschieden die Alten und heißen die, die wieder dabei sind, schon mal willkommen“, erklärt Maik Fröhlich vom Verein Kulturwerkstadt und schaut mit einem Auge stets hinüber zu seiner Tochter Tabea, die gerade die Rolle der Tanzlehrerin übernommen hat.

Tabea war auch der Grund, dass Maik Fröhlich und seine Frau Mitglieder des Vereins Kulturwerkstadt geworden sind. „Wir unterstützen aber nicht nur Snowy, sondern auch andere kulturelle Vereine“, erläutert er.

Momentan hat die Kulturwerkstatt, die Axel Titzki (1968-2017) ins Leben rief, zehn aktive Mitglieder. Nur mit Mitgliedsbeiträgen könnte der Verein nicht aktiv werden. Deshalb ist man auf Sponsoren angewiesen. Und natürlich sind neue Mitglieder gern gesehen. Unterstützung brauche man immer, sagt Maik Fröhlich.

Das Snowy-Camp findet seit etwa vier Jahren in der Bremsdorfer Mühle statt, vorher ging es ins Eurocamp am Helenesee oder es gab Ausflüge. Ihre Tochter sei durch „Snowy“ selbstbewusster geworden, findet Fröhlich. „Sie hat schon immer gern gesungen und getanzt. Das kann sie durch das Musical ausleben. Das ist das Wichtigste.“(ja)

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