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Sechs Schneemänner in der Märkischen Oderzeitung haben am Wochenende eine Weltreise gemacht.

Unterhaltung
Die MOZ lässt Brasilien rätseln

Puh, das war schwer:  Das Schneemann-Rätsel in der Märkischen Oderzeitung vom Wochenende hat einige Familien am 3. Advent in Atem gehalten. Am Ende lag die Lösung in 0,5 Millimetern Unterschied.
Puh, das war schwer:  Das Schneemann-Rätsel in der Märkischen Oderzeitung vom Wochenende hat einige Familien am 3. Advent in Atem gehalten. Am Ende lag die Lösung in 0,5 Millimetern Unterschied. © Foto: Gerrit Freitag
Janet Neiser / 17.12.2019, 19:00 Uhr
Neuzelle (MOZ) Schneemänner haben in Eisenhüttenstadt und Umgebung ja eine ganz besondere Bedeutung – schon allein durch Brandenburgs berühmteste Schneekugel Snowy, die auch heute wieder auf der Bühne des Friedrich-Wolf-Theaters zu bewundern ist. Am Wochenende aber sorgte eine gleich sechsköpfige Schneemanngruppe für Furore, und zwar in der Märkischen Oderzeitung. Bis nach Berlin, Bonn, Dresden, Stuttgart, Andernach in Rheinland-Pfalz, Linz am Rhein, ja sogar bis nach Brasilien haben es die lustig anzuschauenden Wintermänner geschafft.

Lineale kamen zum Einsatz

Warum? Die Leser sollten den einen Schneemann unter sechs Gesellen finden, der aus der Reihe fällt. Ein Rätsel also, das offenbar so schwer zu knacken war wie manche Nuss. Da kamen Lineale zum Einsatz, mit denen die Kugelgrößen vermessen wurden, da wurden Lupen eingesetzt, um jedes noch so kleine Detail zu entdecken. Da versammelten sich ganze Familien und mehrere Generationen am Tisch und steckten die Köpfe über der Zeitung zusammen. Nicht nur Minuten, sondern Stunden haben einige Leser mit diesem Rätsel verbracht. Vier Knöpfe hatten alle Schneemänner, einen Topf bei dem der Henkel nach rechts zeigte auch, die Möhre war überall angeknabbert, der Besen steckte in der gleichen Hand und der Mund bestand aus fünf Punkten. Puh.

"Sebastian hat deswegen schon seinen Zug verpasst", berichtete Susanne Deimling aus Neuzelle noch am Adventssonntag. So vertieft war er in die sechs Abbildungen, bei denen ihm einfach keine Fehler auffallen wollten. Und da es eine WhatsApp-Gruppe in der Familie gibt, wurde das Rätsel fleißig geteilt. Ein wahres Schneemannfieber grassierte. "Zeitunglesen verbindet eben", findet Susanne Deimling und vermutete zwischenzeitlich sogar, dass gar kein Schneemann aus der Reihe fällt, sondern die MOZ-Redaktion nur wollte, dass die Leute ins Gespräch kommen. Doch aufgeben wollte trotzdem keiner, deshalb wurde sogar der Bruder in Brasilien mit einbezogen. "Er hat das Bild mit seinen Freunden geteilt und keiner dort hat eine Lösung gefunden", erzählte sie.

Nur ein paar Vermutungen gab es in der Familie. Eine davon: "Es ist C", schrieb Thomas Deimling aus Brasilien in letzter Verzweiflung, "die Möhre hat eine andere Farbe. Sie ist dunkler als alle anderen." "Quaaaaatsch", antwortete seine Schwester aus Bonn. Hin und her ging das Gespräch.

Eine echte Millimetersache

Am Montag war die Debatte dann vorüber. Die Auflösung folgte in der MOZ im wahrsten Sinne des Wortes schwarz auf weiß: "Schneemann E" war es, der aus der Reihe fiel. "Die Hand mit der Möhre ist näher am Mund." Okay, wieder wurde bei manchem das Lineal gezückt. Das wird eine Millimetersache. Fünf mal lagen zwei Millimeter zwischen Mund und Möhre, einmal nur 1,5 Millimeter. "Das gibt’s ja nicht", meinte Susanne Deimling. "Da wird ja gleich was los sein im Familienchat." Und wieder war die MOZ Gesprächsthema in Brasilien.

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