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Umgestürzte Bäume sorgten für verspätete Züge, auf den Straßen blieb das Chaos aus.

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Sturmtief „Bennet“: Verkehr in Berlin und Brandenburg betroffen

Nauen OT Tietzow
Nauen OT Tietzow © Foto: dpa/ZB/Christian Pörschmann
dpa / 04.03.2019, 19:36 Uhr
Potsdam (dpa) Das Sturmtief „Bennet“ hat in Berlin und Brandenburg zu Einschränkungen im Verkehr geführt. Schwere Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde rissen am Montag Bäume aus und behinderten den Zugverkehr - auch am Flughafen Schönefeld kam es zu Verspätungen.

Die ICE-Strecke auf dem Abschnitt Bad Wilsnack und Glöwen (beide Prignitz) konnte wegen eines umgestürzten Baumes am Montagnachmittag nur eingleisig befahren werden, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Das Gleiche galt für die Strecke von Willmersdorf (Barnim) und Angermünde (Uckermark). Beide Abschnitte konnten am Abend wieder befahren werden. Voll gesperrt blieb die Strecke zwischen Neubrandenburg und Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Fernverkehrszug musste zudem laut Feuerwehr Potsdam im Bereich Dallgow-Döberitz (Havelland) wegen eines umgestürzten Baumes auf den Gleisen eine Notbremsung einleiten. In Folge konnte die Strecke Berlin-Hamburg kurzfristig nur eingleisig befahren werden - es kam zu Verspätungen.

Im Berliner S-Bahn-Verkehr waren die Linien S1 (Wannsee-Oranienburg), S5 (Strausberg Nord - Westkreuz) und S7 (Ahrensfelde - Potsdam) betroffen. Wieder sorgten umgestürzte Bäume für Verzögerungen - einige Stationen waren kurzzeitig gesperrt. Am Montagnachmittag konnten die Linien S1 und S7 wieder fahren. Für die S5 richtete die Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Strausberg und Strausberg Nord ein. Die S-Bahnen fuhren zeitweise nur mit maximal 60 Kilometern pro Stunde, um nicht gegen umgestürzte Gegenstände zu fahren.

Der Flugverkehr in Schönefeld war ebenfalls betroffen: Wegen der starken Böen musste die Abfertigung kurzzeitig aus Sicherheitsgründen eingestellt werden, wie ein Sprecher mitteilte. Infolge kam es zu verspäteten Flügen, Ausfälle gab es jedoch keine. Am Flughafen Tegel gab es keine Einschränkungen.

Die Feuerwehr Potsdam musste nach Angaben eines Sprechers rund 40 Mal am Montagnachmittag ausrücken, unter anderem wegen abgedeckter Dächer. Größere Schäden wurden in Brandenburg zunächst nicht bekannt.

In Berlin mussten die Einsatzkräfte wegen „Bennet“ rund 50 Mal ausrücken, wie die Behörde auf Twitter mitteilte. Laut Verkehrsinformationszentrale kam es in der Hauptstadt aber zu keiner größeren Beeinträchtigung im Straßenverkehr.

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