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Am Tag nach der Wahl äußern sich die drei Landtagswahlkandidaten von FDP, Die Partei und FBI zum Wahlausgang.

Stimmung
Verlierer in Frankfurt heiter bis betrübt

Wahlzettel Wahlzettel in Frankfurt zur Landtagswahl.
Wahlzettel Wahlzettel in Frankfurt zur Landtagswahl. © Foto: Jan-Henrik Hnida
Jan-Henrik Hnida / 02.09.2019, 22:00 Uhr - Aktualisiert 02.09.2019, 23:20
Frankfurt (Oder) (MOZ) "Zufrieden bin ich nicht mit meinem Ergebnis", sagt Jens Dörschmann (FDP) am Tag nach der Landtagswahl über seine Erststimmen-Ausbeute. Der FDP-Kandidat erreichte 3,6 Prozent.

Noch mehr wurmt ihn, dass seine Partei es nicht in den Landtag schaffte: Nur 4,1 Prozent wählten brandenburgweit die Freien Demokraten. "Ich erwarte, dass der Landesvorstand zurücktritt", so Dörschmann. Unter der bisherigen Führung habe er sich zuweilen fremd gefühlt; nicht Start-ups, sondern mehr Handwerker müssten nun wieder erreicht werden. Auch vermisste er im Wahlkampf die Unterstützung der Bundes-FDP. "Nur einen Vortrag hier zu halten, ist zu wenig", spielt Dörschmann auf Christian Lindners Besuch an.

"Ich hätte mich natürlich über  mehr Stimmen gefreut", sagt der Kandidat Philipp Hennig (Die PARTEI/2,2). Aber die Wähler hätten nun mal entschieden. Das Wahlergebnis sei ein Zeichen dafür, dass Brandenburg wieder mehr in Bildung investieren sollte, weil gerade junge Leute die AfD gewählt hätten. "Wir wollen aber weiter mit Satire Missstände aufdecken", erklärt Hennig.

Rudolf Haas, der für die Freien Wähler antrat, holte 4,2 Prozent der Erststimmen. "2014 hatten wir in Frankfurt ein Prozent", sagt Haas stolz, der als Vorsitzender der Frankfurter-Bürger-Initiative (FBI) für die Freien Wähler antrat. Die harte Arbeit sei belohnt worden: Seine Partei schaffte mit 5,0 Prozent den Sprung in den Landtag.

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