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Nachwuchs
Storchendörfer in Brandenburg hoffen auf Nässe

Fette Beute: Dieser Storch hat eine Maus gefangen. Die ersten Jungstörche gucken in der Storchenschmiede Linum (Ostprignitz-Ruppin) schon aus den Nestern.
Fette Beute: Dieser Storch hat eine Maus gefangen. Die ersten Jungstörche gucken in der Storchenschmiede Linum (Ostprignitz-Ruppin) schon aus den Nestern. © Foto: Patrick Pleul
dpa / 30.05.2020, 04:15 Uhr
Fehrbellin/Rühstädt Die ersten Jungstörche gucken in der Storchenschmiede Linum (Ostprignitz-Ruppin) schon aus den Nestern. "Sie wirken fit und mobil", sagte Lisa Hörig, kommissarische Leiterin der Storchenschmiede. "Wir hoffen, dass sie durchkommen werden." Denn für die Jungstörche stehen vor allem Regenwürmer auf dem Speiseplan. Ist der Boden zu trocken, gestaltet sich die Nahrungssuche schwer. Der Regen der letzten Tage habe den Jungstörchen ausreichend Nahrung beschert, sagte Hörig.

Im Storchendorf Rühstädt (Prignitz) gehen die Mitarbeiter ebenfalls davon aus, dass bereits Jungstörche geschlüpft sind. Alle Nester seien besetzt von rund 28 Storchenpaaren, auch einige Alleinerziehende sind dabei. Die Nahrungssuche sei im April schwierig gewesen. "Wir hatten fast vier Wochen keinen Regen", erzählte Projektmitarbeiterin Ellen Beuster. Dennoch rechnet sie damit, dass es ähnlich viele Jungstörche wie in den Vorjahren (2019: 32; 2018: 34) schaffen werden, zu überleben.

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