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Tom Hanks besucht Brandenburg

Tom Hanks besucht Brandenburg

Der US-Schauspieler Tom Hanks interessiert sich für Brandenburg, speziell für Eisenhüttenstadt. Schon zwei Mal hat er die Stadt besucht, die nicht historisch gewachsen ist, sondern in der DDR als Stadt vom Reißbrett neu entstand. Beim zweiten Besuch bekam er ein Auto geschenkt - einen himmelblauen Trabant. 

© Foto: Gerd Markert/MOZ

Schon vorher Probleme mit New Yorker Unglücksmaschine

20.01.2009, 18:01 Uhr
New York Die Unglücksmaschine, die auf dem Hudson River in New York notgelandet ist, hatte nach Zeugenaussagen schon vorher Probleme. Der US-Nachrichtensender CNN zitierte drei Passagiere, die zwei Tage vor der spektakulären Notwasserung ebenfalls laute Schläge am Flugzeug gehört haben wollen. Die Crew habe zunächst auch eine Notlandung angekündigt, später aber darauf verzichtet, hieß es. Die Fluggesellschaft US Airways und die ermittelnden Behörden wollten die Informationen nicht bestätigen.

Bei der Notlandung am vergangenen Donnerstag waren alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder wie durch ein Wunder gerettet worden. Der als "Held vom Hudson" gefeierte Pilot Chesley Sullenberger ("Sully") und seine Crew waren am Dienstag vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama zu seiner Vereidigungsfeier in Washington eingeladen. US Airways zahlte den Passagieren Medienberichten zufolge jeweils 5000 Dollar (gut 3800 Euro) für ihr verlorenes Gepäck.

Passagier Steve Jeffrey, der zwei Tage vor dem dramatischen Unfall mit derselben Maschine von New York nach Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina flog, hörte eigenen Angaben zufolge 20 Minuten nach dem Start ein ungewöhnlich lautes Geräusch. "Es klang so, als würde eine Tragfläche abbrechen", sagte der Geschäftsmann. Bald danach seien in der Kabine rote Lampen angegangen, hektische Stewardessen hätten von einer möglichen Notlandung oder Rückkehr zum Flughafen gesprochen.

John Hodock, ein anderer Passagier des Dienstag-Flugs, berichtete nicht nur über mehrere laute Schläge, sondern auch über Flammen, die aus dem rechten Triebwerk schlugen. "Der Pilot sagte uns erst, wir machen eine Notlandung, aber nach etwa fünf Minuten flogen wir nach Charlotte weiter", berichtete Hodock dem Sender per Email. Auch eine Frau, die nicht genannt werden wollte, sprach den Angaben zufolge von einem "lauten, schlagenden Geräusch".

Ein Sprecher der ermittelnden Verkehrssicherheitsbehörde sagte, man werde im Zuge der Untersuchung alle Hinweise prüfen, es gebe jedoch keine Anhaltspunkte für irgendwelche Probleme mit der Maschine.

Bei dem Unglücksflug am Donnerstag waren etwa 90 Sekunden nach dem Start beide Triebwerke ausgefallen. Der Pilot meldete dem Tower "doppelten Vogelschlag". Die Behörden haben dies bisher jedoch noch nicht offiziell als Unglücksursache bestätigt.

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