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Alte Bekannte treffen sich immer wieder

Tour de MOZ
Warum die Begrüßungen ihre Zeit brauchen

Tour de MOZ: Vor der Abfahrt am Bahnhof Müncheberg wartet die älteste Teilnehmerin Charlotte Henze mit ihren Begleitern Helmut Georgi und Wilfried Kuk (r.)
Tour de MOZ: Vor der Abfahrt am Bahnhof Müncheberg wartet die älteste Teilnehmerin Charlotte Henze mit ihren Begleitern Helmut Georgi und Wilfried Kuk (r.) © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 07.05.2018, 06:00 Uhr
Müncheberg Rund 70 Radler hatten sich am Sonnabendmorgen aufgemacht, um vom Bahnhof Müncheberg aus zur 4. Etappe der Tour de MOZ zu starten. Die meisten waren schon eher da, denn die Begrüßungen untereinander brauchten ihre Zeit. Überall hatten sich schwatzende Grüppchen zusammengefunden. „Hi – Guten Morgen!“, rief Bernd Bormann aus Müggelheim Doris und Hartmut Schullmann schon von Weitem zu. Das Ehepaar war aus Fürstenwalde gekommen und ist bei fast jeder Tour dabei. „Da lernt man viele Leute kennen“, schmunzelte Hartmut Schullmann. Rund 30 würden es schon sein, schätzt er.

Mit dem Müggelheimer und dessen Frau sowie zwei weiteren Tour de-MOZ-Bekanntschaften aus Angermünde und dem Hoppegartener Ortsteil Hönow treffen sich beide inzwischen auch außerhalb der Radwanderungen. Bernd Bormann schätzt an diesen Touren der MOZ, „dass viel erklärt wird über die Landschaft und die Historie der Dörfer“.

Diese Aufgabe hatte wie bei der ersten Tour von Müncheberg aus im vorigen Jahr Harald Kaske übernommen. Das Thema war wieder „Auf den Spuren der Oderbruchbahn“. Auf diesem Teil der Trasse war allerdings von den ehemaligen Bahnhöfen in den meisten Fällen nicht mehr viel zu erkennen. So war diesmal vor allem der Weg durch die schöne Landschaft das Ziel.

Wer sich besonders für diesen Radwanderweg interessierte, war Helmut Georgi aus Rehfelde. Als er ausgebaut werden sollte, war er im Amt für Ländliche Entwicklung in Fürstenwalde für die Bearbeitung der Fördermittelanträge zuständig. Sein Urteil über das Ergebnis fiel gut aus.

Gekommen war Helmut Georgi mit Wilfried Kuk und mit Charlotte Henze, der ältesten der Teilnehmer, deren Altersdurchschnitt um die 60 lag. Stolze 89 Jahre und zehn Monate alt ist die Strausbergerin, die „mit einem Mountainbike ohne E-Motor“ gekommen war, wie sie vergnügt   anmerkte. „Mein Motor ist in meinen zwei Beinen, und Bewegung ist ganz wichtig.“ Regelmäßig wöchentlich trifft sie sich mit ihren beiden Begleitern in einer Radlergruppe in Rehfelde zu Ausfahrten. Auch Doris und Hartmut Schullmann wollen sich auf der Tour „noch anstrengen“, weshalb sie sich auch noch kein E-Bike zugelegt haben. Die Durchschnittsgeschwindigkeit, sagt Lucio Schwethelm, der Betreuer von der MOZ, betrage 16 Stundenkilometer.

Nicht das traditionelle Tour de-MOZ-Shirt, sondern das des Radscharmützels hatte Mathias Kalsow aus Bad Saarow an. Es findet mit der MOZ-Tour zusammen im September statt. Nun hatte er zum ersten Mal direkt bei der MOZ-Tour mitgemacht.

Den Abschluss bildete ein Besuch des Kaiserbergfestes in Müncheberg. „Allen Leuten hat es sehr gut gefallen“, stellte Harald Kaske zufrieden fest: „Viele freuen sich auf eine neue, interessante Route im nächsten Jahr.“ Dankbar sei in der Mittagspause die Imbissversorgung angenommen worden, die von der Schulsozialarbeiterin Karen Bieda mit Zehntklässlern der Oberschule Müncheberg liebevoll durchgeführt wurde.

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