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Corona-Blog
Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin

MOZ / 25.03.2020, 10:45 Uhr - Aktualisiert 22.04.2020, 08:01
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Berlin und Brandenburg aus. Alle wichtigen Infos gibt es in einem Newsblog / Newsticker / Liveticker. 

Die neuen Corona-Regelungen für Brandenburg - was erlaubt ist und was verboten bleibt, eine Übersicht.

Abgesagt - welche Konzerte und Veranstaltungen finden statt und welche nicht.

Zur Corona-Testapp der Charité geht es hier.

Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es hier. 

Übersicht über die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschlandbereitgestellt vom RKI. 

Hinweise zu Symptomen und Vorbeugung gibt es hier. 

Corona-Bürgertelefon für das Land Brandenburg: +49 331 8665050 

#brandenburghältzusammen - kostenlose Plattform für Helfer, Hilfesuchende und Unternehmensangebote 

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22. April 

Bürgermeister von Frankfurt (Oder) und Słubice sehen Belastung durch Corona

Seit Jahren werben Frankfurt und Słubice als Europäische Doppelstadt gemeinsam mit dem Slogan: Ohne Grenzen – Bez granic. Nun ist die Grenze seit über einem Monat und wahrscheinlich noch für längere Zeit nahezu komplett geschlossen. Was bedeutet dies für die Zusammenarbeit beider Städte und welche Emotionen bewegen Sie angesichts dieser Umstände auch persönlich?

Tour de MOZ muss wegen Corona vorerst warten

Wegen der Corona-Pandemie kann die Tour de MOZ noch nicht im April starten. Dennoch sind einige spannende Rad-Touren geplant.

ür Kundenansturm bei Netflix

In den drei Monaten bis Ende März schoss die Anzahl der Bezahlabos weltweit um 15,8 Millionen in die Höhe, wie der Streaming-Marktführer nach US-Börsenschluss in Los Gatos mitteilte. Damit verbuchte Netflix das Vierteljahr mit seinem bislang größten Kundenandrang und übertraf sowohl die eigene Prognose als auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten bei Weitem. Zum Quartalsende brachte es Netflix auf knapp 183 Millionen bezahlte Mitgliedschaften.

Abstandsgebot wegen Corona gefährdet Tier- und Pflanzenwelt in Berlin

Während die großen asphaltierten Plätze in der Stadt in diesen Tagen verwaist sind, herrscht in den Berliner Parks regelrechter Trubel. Wer anderen aus Angst vor Ansteckungen ganz buchstäblich aus dem Wege gehen will, weicht in den Grünanlagen manchmal ganz notgedrungen von den Pfaden ab und sucht sich querfeldein seine Freiräume. Doch dieses Verhalten gefährdet die Natur- und Pflanzenwelt. 

Masken für Zehntklässler in Strausberg gesucht

Für 90 Schüler der Klassenstufe 10 geht am kommenden Montag wieder der Schulalltag los. Zwar gibt sich die Leiterin der Anne-Frank-Oberschule Annegret Ortner Mühe, mit Abstandsregeln und präzisen Planungen der Infektionsgefahr entgegenzuwirken, doch um einen dringenden Appell komme sie nicht herum. "Ich will meine Schüler und das Personal schützen", sagt die Schulleiterin und bittet um Unterstützung von Betrieben und Privatpersonen.

Medimax in Frankfurt (Oder) – Wiedereröffnung mit Bauzäunen

"Nirgendwo steht, was genau ‚Abgrenzung‘ bedeutet", erklärt Medimax-Inhaberin Kristin Heilig. Sie will sicher gehen, baute ihren Laden um, der normalerweise über 1000 Quadratmeter groß ist und zäunte eine 800 Quadratmeter große Fläche mit Bauzäunen ein. Bodenmarkierungen und die sowieso schon breiten Gänge zwischen den Regalen sollen den Sicherheitsabstand zwischen Kunden gewährleisten.

Machtkampf Klinikleitung "Ernst von Bergmann" und Potsdams OB Mike Schubert

Der Hauptausschuss des Potsdamer Stadtparlaments will nach dem Ausbruch des Coronavirus im Klinikum Ernst von Bergmann zwischen Weichen für die Zukunft stellen. Das Gremium trifft sich am Mittwoch (18.00 Uhr), um über mögliche personelle Konsequenzen für die Geschäftsführung des Krankenhauses zu beraten. Der Aufsichtsrat der größten Potsdamer Klinik hatte am Dienstag hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Leitung beraten. Löst Oberbürgermeister Mike Schubert die Probleme im Potsdamer Klinikum oder wird er selbst zum Problemfall?

Seit Mitte März häuften sich in dem städtischen Krankenhaus, das für die gesamte Region Westbrandenburg zuständig ist, Corona-Infektionen. Experten des Robert Koch-Instituts hatten nach der Häufung der Fälle Verbesserungsvorschläge gemacht, darunter eine Unterstützung des Krisenstabs. Am Wochenende hatte die Geschäftsführung erstmals Fehler eingestanden. Bisher starben 39 Covid-19-Patienten in der Klinik. 

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21. April 

Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt auf über 4700

In Deutschland sind bis Dienstagabend mehr als 144.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 143.100 Infektionen). Mindestens 4738 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.30 Uhr: 4514). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Bayern steht an der Spitze.

Corona-Fälle im Immanuel Klinikum Bernau  "gleichbleibend"

Während in der Brandenburgklinik in Bernau-Waldfrieden die Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen weiter nach oben gegangen sind, hat es im Immanuel Klinikum keinen nennenswerten Anstieg gegebenen. Nach Auskunft von Pressesprecherin Jenny Jörgensen werden aktuell acht an dem neuartigen Virus erkrankte Patienten im Covid-19-Zentrum des Immanuel Klinikums behandelt. "Die Fallzahlen sind in den vergangenen Tagen im Durchschnitt  gleichbleibend", heißt es. Der Barnim bleibt aber ein Hotspot.

Corona macht polnischen Grenzpendlern zu schaffen

Für deutsche Beschäftigte heißt der Strohhalm in der Corona-Krise häufig Kurzarbeit. Polnische Grenzpendler trifft es oft härter. Viele Polen, die derzeit bei der Agentur für Arbeit in Frankfurt (Oder) anrufen, sind gekündigt, sagt Regina Gebhardt-Hille. Sie ist Eures-Beraterin bei der Agentur. Eures ist ein Kooperationsnetz, das die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der EU erleichtern soll. Mehr dazu finden Sie hier.

5341 bestätigte Corona-Fälle in Berlin - 105 Tote

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Berlin ist um 76 gestiegen - auf nun 5341 Fälle. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstag mit. 105 Menschen sind bislang (Stand: 18.00 Uhr) in Berlin im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Seit Montag wurden damit acht weitere Tote gemeldet. Die meisten Toten (60) waren 80 Jahre und älter, gefolgt von den 70- bis 79-Jährigen (26). Die Bezirke mit den meisten gemeldeten Corona-Infektionen sind Mitte (807), Charlottenburg-Wilmersdorf (630) und Neukölln (572).

Aufsichtsrat empfiehlt Beurlaubung der Bergmann-Klinikspitze

Die Geschäftsführer des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann sollen als Folge der Krise um einen Coronavirus-Ausbruch nach einer Empfehlung des Aufsichtsrats beurlaubt werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll nach der Empfehlung vom Dienstag zudem eine externe Kommission die Krise aufklären. Zuvor hatte die „B.Z.“ aus Berlin darüber berichtet. Seit Mitte März hatten sich die Zahlen von Corona-Infizierten gehäuft. Inzwischen starben 39 Corona-Patienten. Am Wochenende hatte die Geschäftsführung erstmals Fehler eingestanden. An diesem Mittwoch berät der Hauptausschuss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung über mögliche personelle Konsequenzen. Letztlich entscheidet die Stadtspitze.

Ver.di fordert in Eisenhüttenstadt Corona-Prämie

Wegen der Corona-Krise waren sie unterbrochen worden, am Mittwoch (22. April) werden die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der städtischen Krankenhaus GmbH fortgesetzt. Die Tarifkommission fordert nun angesichts der Corona-Krise als besondere Anerkennung der Arbeitsleistung eine steuerfreie Prämie.

Oberhavel lockert Regeln für Sportvereine

Für Sportvereine im Landkreis Oberhavel werden die strengen Regeln der Brandenburger Eindämmungsverordnung ab Mittwoch etwas gelockert. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag in Oranienburg mit. Zwar ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen weiterhin untersagt. Ausnahmen davon sind aber möglich. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis Oberhavel heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die Ausnahmegenehmigungen für Sportvereine im Landkreis Oberhavel erteilt. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Weniger Corona-Erkrankte in Märkisch-Oderland

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen im Kreis hat das Landratsamt am Dienstag mit 56 angegeben. Das waren elf weniger als am Vortag. Mit Stand 10 Uhr wurden 158 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet, genesen sind 100, zwei Menschen starben. In Krankenhäusern waren kreisweit zwölf Menschen in Behandlung, vier auf der Intensivstation. Unterdessen ging die Zahl derjenigen, die sich coronabedingt in Quarantäne befinden, von 230 auf 199 zurück. Seit Beginn der Krise mussten sich 1405 Menschen im Kreis in die häusliche Isolation begeben.

Sechster Corona-Todesfall in Oberhavel

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist ein weiterer Todesfall im Landkreis Oberhavel zu beklagen. Bereits am Montag verstarb ein 68-jährer Mann, der mit dem Coronavirus infiziert war, teilte die Kreisverwaltung am Dienstagabend in Oranienburg mit. Genauere Angaben zum Patienten wurden nicht gemacht. Insgesamt wurden Landkreis Oberhavel bisher 202 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet. 112 davon gelten inzwischen als geheilt. Entsprechend liegt die Zahl der bestätigten Covid-19-Patienten bei 84. Davon kurieren 75 Menschen ihre Krankheit zu Hause aus. Neun Personen müssen stationär behandelt werden. 

Kleine Gesten in Strausberg mit großer Wirkung

Es sind schwere Zeiten für hilfsbedürftige Menschen. In Strausberg wird dennoch versucht, das Beste aus der Krisensituation zu machen und möglichst viel an Kontakt zu den Menschen herzustellen.

Kein neuer Fall in Frankfurt (Oder) seit vier Tagen

In Frankfurt ist seit Sonnabend kein neuer laborbestätigter Corona-Fall dazugekommen. Es blieb auch am Dienstag bei 23 registrierten Infektionen. 21 der Betroffenen gelten als genesen. Bei einem am Montag bereits als wieder geheilt gemeldeten Patienten hatte sich die Stadtverwaltung noch einmal korrigiert. Darüber hinaus befanden sich am Dienstag 17 Frankfurter in häuslicher Isolation. Auch am Klinikum ist die Situation ruhig. Aktuell wird kein Covid-19-Patient mehr behandelt. Der vorerst letzte Betroffene war vorige Woche entlassen worden.

379 Corona-Fälle, 23 Tote in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 379 (+ 4 zum Vortag) Personen infiziert. Weiterhin sind die meisten Fälle (103) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee, Nuthetalund Kloster Lehnin zu verzeichnen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern um zwei Menschen auf insgesamt 23 erhöht. Der Erkrankung sind 12 Menschen aus Werder (Havel), drei aus der kreisangehörigen Stadt Beelitz und zwei aus Bad Belzig, jeweils einer aus der Gemeinde Michendorf, Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Kleinmachnow, sowie den Ämtern Brück/Mark und Niemegk erlegen.

Bergmann-Klinikum in Potsdam weiter auf Lösungssuche

Nach dem Ausbruch des Coronavirus im Klinikum Ernst von Bergmann sucht die Stadt Potsdam Wege aus der Krise. Der Aufsichtsrat des größten Potsdamer Krankenhauses tagte am Dienstag hinter verschlossenen Türen, um über die Zukunft der Geschäftsführung zu beraten. Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) schlägt nach Medienberichten vor, die zweiköpfige Klinikspitze für ein halbes Jahr zu beurlauben - und eine Kommission soll untersuchen, wie es zu der Krise kommen konnte. Am 22. April berät der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung über das weitere Vorgehen.

Vereinssport in Brandenburg weiterhin verboten

Nach ersten Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Brandenburg bleiben die bisherigen Verbote für den organisierten Sport weiter bestehen. „Der Sportbetrieb ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios und Tanzstudios untersagt“, teilte der Landessportbund (LSB) am Dienstag mit. Das habe der Verband in einem Gespräch mit dem Bildungsministerium geklärt. Ausnahmen könne das Gesundheitsamt erteilen. Genehmigungen seien auch für das Sporttreiben allein oder zu zweit auf einem Vereinsgelände notwendig. In Brandenburg an der Havel können Sportler in ihren Vereinen nach Angaben der Stadt wieder trainieren - unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Keine weiteren Versammlungsbeschränkungen für 1. Mai geplant

Das Brandenburger Innenministerium will mit Blick auf den 1. Mai keine strengeren Regelungen für Versammlungen erlassen. Erst vergangene Woche war das generelle Demonstrationsverbot wegen der Corona-Krise aufgehoben worden. Derzeit gilt, dass Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Menschen auf Antrag möglich sind, wenn das vom Infektionsrisiko vertretbar ist. „Es ist nicht vorgesehen, diese Neuregelung für den 1. Mai wieder außer Kraft zu setzen“, teilte ein Ministeriumssprecher am Dienstag mit.

Berlin will Betreuung für alle Kinder „deutlich vor 1. August“

Berlin fährt schneller als geplant die Kinderbetreuung hoch. Ab kommenden Montag dürfen Kinder von Alleinerziehenden Tagesstätten besuchen. Auch die Regelungen für Eltern mit systemrelevanten Berufen werden gelockert. Ab Montag gilt, dass nur ein Elternteil etwa bei der Polizei oder in der Pflege arbeiten muss. Weitere Berufe wie Logopäden und Zahntechniker wurden in die systemrelevanten Berufsgruppen aufgenommen. Die aktualisierte Berufsliste werde auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Bildung veröffentlicht, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Zoo Eberswalde und Museum wieder offen

Zoo, Museum und Familiengarten begrüßen am 22. April – nach mehrwöchiger Zwangspause – die ersten Gäste. Am Donnerstag folgt die Stadtbibliothek. Lesen Sie hier weiter für weitere Öffnungen und bleibende Sperrungen für Eberswalde.

Debatte um Paketzustellung auch am Sonntag

Überlegungen der Deutschen Post für eine Sonntagszustellung von Paketen stoßen bei den Gewerkschaften auf Skepsis. Verdi sieht keine Notwendigkeit für bundesweite Ausnahmeregelungen. "Aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ist in der Zustellung die Erreichbarkeit der Kundinnen und Kunden an den Werktagen sehr hoch", sagte ein Sprecher des Verdi-Bundesvorstands. Ein Postsprecher betonte, der Konzern strebe keine regelmäßige, bundesweite Sonntagszustellung an. Man wolle Sonntagsarbeit in der derzeitigen Ausnahmesituation "punktuell und nach Abstimmung mit den örtlichen Betriebsräten" einsetzen, um schnell auf bestehende regional begrenzte Engpässe zu reagieren.

SPD in Oberhavel fordert Liveübertragung im Internet

Die SPD-Kreistagsfraktion in Oberhavel setzt sich dafür ein, dass bald alle öffentliche Tagungen und Sitzungen im Livestream im Internet zu sehen sind. In einem Schreiben an Landrat Ludger Weskamp (SPD) und den Vorsitzenden des Kreistages Wolfgang Krüger (CDU) bitten sie darum, den bereits in der Geschäftsordnung des Kreistages vorgesehenen Livestream und die Aufzeichnung von Sitzungen im Internet vorrangig umzusetzen.

Händler in Beeskow eröffnen mit Rabatten

In Beeskow dürfen die Geschäfte ab Mittwoch öffnen. Allerdings gelten besondere Hygiene- und Abstandsregelungen. Die Internetseite www.unternehmer-fuer-beeskow.de, die von der Verwaltung initiiert wurde, bleibt erst einmal bestehen. Sie soll aktualisiert werden. Außerdem, so Altstadtmanagerin Kerstin Müller, werde man in den kommenden Tagen in der Verwaltung und mit den Einzelhändlern  diskutieren, in welcher Form sie künftig weitergeführt werden kann. Etliche Beeskower Geschäfte bieten in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung Sonderangebote und Rabatte auf das gesamte Sortiment an.

Noch keine Haushaltssperren in Hennigsdorf und Velten

Velten und Hennigsdorf verzichten vorerst auf eine Haushaltssperre. "Unsere Liquidität ist im Moment so gut, dass wir eine Haushaltssperre derzeit nicht in Betracht ziehen", sagte Hennigsdorfs Rathaussprecherin Ilona Möser. Für Velten sagte Rathaussprecherin Stephanie Steinicke-Kreutzer: "Wir verzeichnet zwar bereits einen enormen Einbruch bei den Gewerbesteuern." Doch die Notbremse wollen man noch nicht ziehen.

28 Geschäfte öffnen am 22. April im Einkaufszentrum Reiz in Neuruppin

Ab 22. April dürfen im Einkaufszentrum Reiz 28 Geschäfte wieder ihre Türen öffnen, die in den vergangenen Wochen wegen der Pandemie geschlossen bleiben mussten, wie Centermanager Frank Nieguth berichtet. Das Möbelhaus wird dafür sein Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, ebenso wie Kik. Auch in der Innenstadt kann dann wieder eingekauft werden.

Senatorin Pop rechnet mit längeren Schließungen für Gastronomie in Berlin

Während Verbraucher in Berlin ab Mittwoch wieder in mehr Geschäften einkaufen können, bleiben Restaurants und Kneipen vorerst weiter geschlossen. „Wir haben heute beschlossen, dass es weiter bei den Takeaway- und Lieferdiensten bleibt“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag nach einer Sitzung des Senats mit Blick auf die Gastronomie. Die Perspektive für Öffnungen reiche eher in Richtung Sommer, sagte Pop. Viele Betriebe stelle eine so lange „Durststrecke“ vor große Schwierigkeiten. „Deswegen sehen wir den Bund deutlich in der Pflicht“, die betroffenen Unternehmen finanziell über diesen langen Zeitraum zu unterstützen.

Mehr als 144.300 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mehr als 144.300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 142.600 Infektionen). Mindestens 4675 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4462). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 95.200 Menschen die Infektion überstanden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Erster Corona-Todesfall in Ostprignitz-Ruppin

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen ersten Todesfall. Das bestätigte Kreissprecher Alexander von Uleniecki am Dienstagnachmittag. Es handelt sich um eine aus dem Landkreis stammende und mit dem Coronavirus infizierte Frau, die in einer Reha-Einrichtung eines anderen Landkreises untergebracht und dort auch verstorben war. "Die Patientin war Mitte 70 und befand sich seit einiger Zeit stationär in der Einrichtun", so Uleniecki. "Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin fühlt mit der Familie, den Angehörigen und den Freunden der Verstorbenen und spricht ihnen ein herzliches Beileid aus." Insgesamt gibt es mit Stand Dienstagnachmittag 44 Corona-Fälle im Landkreis.

Zunächst kein Bußgeld bei Missachtung der Mundschutz-Pflichtin Berlin

Berliner sollen bei Missachtung der Mundschutz-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr zunächst nicht mit einem Bußgeld belangt werden. „Unser Eindruck ist, dass Berliner die bislang getroffenen Maßnahmen sehr ernst genommen und die Regeln beachtet haben“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach einer Senatssitzung am Dienstag. Zudem gebe es im ÖPNV eine starke soziale Kontrolle durch andere. Man werde jedoch beobachten, ob ein Bußgeld irgendwann nötig sei, so Müller. Der Mund-Nasen-Schutz kann laut Müller auch ein einfaches Tuch oder ein Schal sein. Menschen mit Handicap, die beispielsweise schwer Luft bekämen, oder Kleinstkinder seien von der Regelung ausgenommen.

Senat erlaubt Sport im Freien - kein Mannschaftssport

Berliner dürfen wieder auf Sportflächen im Freien trainieren - allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. „Um es vereinfacht darzustellen: Sport ist wieder möglich jenseits von Mannschaftssport, wo man wieder den direkten, unmittelbaren Kontakt hat“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag. Gebäude dürften betreten werden, um etwa Sportgeräte abzuholen. „Aber man soll nicht in dem geschlossenen Raum Sport treiben.“

Berliner Senat verbietet Großveranstaltungen bis 24. Oktober

Kulturelle und sportliche Großveranstaltungen in Berlin mit mehr als 5000 Teilnehmern bleiben wegen der Corona-Krise bis zum 24. Oktober verboten. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern dürfen bis 31. August nicht stattfinden, beschloss der Senat am Dienstag. Abgesagt wurde auch der Berlin-Marathon.

Hortgebühren für Berliner Schüler werden ausgesetzt

Die Hortgebühren für Berliner Schüler und Schülerinnen werden bis zum Sommer ausgesetzt, die im April bezahlten Gelder den Eltern zurückerstattet. Sollten die Schulen im August die Horte wieder öffnen, würden die Eltern an den Betreuungskosten für Kinder ab Klasse 3 nach der Schule wieder beteiligt, teilte die Bildungsverwaltung am Dienstag mit. Für März könne es allerdings keine Erstattung geben, weil die Betreuung noch bis zum 20. März möglich gewesen sei.

Berliner Museen können schon vom 4. Mai wieder öffnen

Die Museen in Berlin mit der berühmten Museumsinsel können schon vom 4. Mai an wieder öffnen. Das beschloss der Senat während seiner Sitzung am Dienstag. Auch der Leihverkehr in Bibliotheken soll dann wieder ermöglicht werden, wie Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag ankündigte. Die Theater der Stadt bleiben bis zum 31. Juli geschlossen und beenden damit die Saison.

Schrittweise Öffnungen der Bibliotheken in Brandenburg

Bibliotheken in Brandenburg dürfen an diesem Mittwoch wieder für ihre Leser öffnen. Die Stadtbibliothek in Teltow (Kreis Potsdam-Mittelmark) und in Nauen (Kreis Havelland) öffnen einen Tag später am Donnerstag. Die Fouquè-Bibliothek Brandenburg an der Havel und die Stadtbibliothek Schwedt/Oder (Kreis Uckermark) öffnen voraussichtlich am 28. April. Universitätsbibliotheken bleiben dagegen bis auf Weiteres geschlossen, da sie sich oft in den Gebäuden der Hochschulen befinden.

Kleine Demonstrationen in Berlin wieder möglich

Der Berliner Senat erlaubt in der Corona-Krise wieder kleinere Demonstrationen. Ab 4. Mai seien Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmern grundsätzlich genehmigungsfrei, wenn Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag nach der Senatssitzung mit.

Berlin erlaubt wieder Gottesdienste ab 4. Mai 

In Berlin sind ab 4. Mai wieder Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt. Das teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag nach der Senatssitzung zur Corona-Krise mit. 

Brandenburg bleibt bei Absage an Maskenpflicht

Brandenburg plant auch nach der Entscheidung des Berliner Senats keine Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr. „Berlin ist einen anderen Weg gegangen“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam. Er sagte zwar: „Wir werden uns das jetzt genau ansehen.“ Stübgen betonte aber, er sein kein Verfechter davon, unmittelbar hinterherzuspringen. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte im ZDF-„Morgenmagazin“ gesagt: „Ich habe so ein bisschen Sorge, dass vielleicht so eine Maske dann auch so als Allheilmittel angesehen wird.“ Sie hält das Einhalten des Abstands für wichtiger.

Berliner Senat informiert über Corona-Lockerungen

Linke und Freie Wähler für Maskenpflicht in ganz Brandenburg

Die Oppositionsfraktionen im Brandenburger Landtag haben sich für die Einführung einer Maskenpflicht an belebten Orten oder als Voraussetzung für die Lockerung von Corona-Beschränkungen ausgesprochen. Linke-Fraktionschef Sebastian Walter lobte am Dienstag die Initiative der Stadt Potsdam, wo von kommender Woche an eine Maskenpflicht in Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr gilt. "Es darf aber kein Flickenteppich sein", forderte er. "Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, eine landeseinheitliche Regelung zu finden. Ähnlich äußerten sich die Freien Wähler.

Berlin-Marathon fällt aus

Der Berlin-Marathon muss in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Krise abgesagt werden. Der Senat beschloss ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober. Der Marathon sollte am 27. September stattfinden, im vergangenen Jahr waren 47.000 Teilnehmer an den Start gegangen.

Einzelhandel diskutiert über Sonntagsöffnungen

Wegen der wochenlangen Schließung von Geschäften jenseits des Lebensmittelhandels in der Corona-Krise sind dort die Erlöse weggebrochen. Deshalb werden erneut Forderungen nach neuen Regeln für die Sonntagsöffnungszeiten laut.

Stärkere Kontrollen in Brandenburg an der Havel

Da ab Mittwoch, 22. April, kleinere Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, weist die Verkehrsbehörde der Stadt Brandenburg an der Havel daraufhin, dass die Parkflächen vor den Ladengeschäften den Kunden zur Verfügung zu stellen sind. Insbesondere in der Steinstraße sollten Bürger sich an die bestehenden Parkregelungen halten. Bewohner in diesen Bereichen wird geraten, ausschließlich die für sie reservierten Stellplätze nutzen. Der Stadtordnungsdienst wird in den nächsten Tagen die Kontrollen in der Innenstadt verstärken.

Heftige Debatte im Landtag über Öffnung von Schulen und Kitas

Nach dem Start der Abiturprüfungen und der geplanten Aufnahme des Unterrichts für wenige Jahrgangsstufen streiten die Fraktionen im Landtag über weitere Öffnungen von Schulen und Kitas. Die oppositionelle Linke-Fraktion hat Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) aufgefordert, einen Stufenplan für eine allmähliche Erweiterung der Betreuung in den Kitas zu erarbeiten. Der Fraktionschef der mitregierenden CDU, Jan Redmann, erklärte dagegen, einen Masterplan für die Öffnung von Schulen und Kitas bis zur völligen Normalisierung könne es noch nicht geben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Feldjäger der Bundeswehr kontrollieren häusliche Quarantäne in Oberhavel

Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel kann ab 23. April auf die Unterstützung von zehn Soldaten der Bundeswehr setzen. Es handelt sich dabei um zwei fünfköpfige Feldjägereinheiten aus Berlin. 

Tierpark Neuruppin öffnet wieder

Der Tierpark der Fontanestadt Neuruppin in Kunsterspring öffnet am Mittwoch 22. April, wieder. Wer Wollschwein, Wisent, Wolf und Co sehen will, kann an jedem Tag zwischen 9 und 19 Uhr vorbeikommen. 

Landtag Brandenburg zu AfD-Forderung nach Sonderausschuss wegen Corona

Der Landtag wird am Dienstag nächster Woche auf Antrag der AfD-Abgeordneten zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Einsetzung eines Sonderausschusses zum Themenfeld Corona. 

Maskenpflicht für Busse und Bahnen in Berlin kommt

Die Menschen in Berlin müssen ab dem 27. April in Bussen, S- und U-Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschloss der Senat am Dienstag eine entsprechende Maskenpflicht, die jedoch im Unterschied zu anderen Bundesländern nicht für den Einzelhandel gelten soll.

Läden im Handelscentrum Strausberg öffnen am Mittwoch

Für die Geschäftstreibenden im Handelscentrum ist der Mittwoch, an dem sie laut Vorgaben der Landesregierung ihre Läden wieder öffnen dürfen, ein Lichtblick, sagt der Sprecher der Einkaufsmall Maurice Lindemann. Er kennt viele der Händler persönlich und weiß um ihre Angst, die Krise nicht zu überstehen. Zumal die Auswirkungen des Brandes im vergangenen Jahr noch spürbar seien.

9500 Tablets für Schüler aus bedürftigen Familien

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) will in der Corona-Krise besonders sozial benachteiligten Schülern in Berlin 9500 Tablets zur Verfügung stellen. Bis morgen sollen Schulen angeben, wie hoch der Bedarf unter den Kindern und Jugendlichen ist und dabei jeweils Prioritäten angeben, bestätigte ein Sprecher der Bildungssenatsverwaltung am Dienstag. Wie Scheeres bereits angekündigt hatte, sollen die mobilen Endgeräte als Leihgabe an Schüler gehen, die nicht ausreichend mit Technik ausgestattet sind, um zuhause am digitalen Unterricht teilzunehmen. „Digitale Schuldinstanz wollen wir auf diese Weise vermeiden“, sagte Scheeres.

Uckermärkische Verkehrsgesellschaft stellt Fahrplan wieder um

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft (UVG) fährt ab 27. April wieder nach regulärem Fahrplan. Das teilte die UVG am Dienstag mit. Am 23. März hatte die UVG wegen der Corona-Krise auf Ferienfahrplan umgestellt. "Wir empfehlen unseren Fahrgästen, einen Mund- und Nasenschutz während der Fahrt zu tragen", so die UVG.

Zahl der Infizierten in Brandenburg auf 2457 gestiegen

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 2457 gestiegen. 61 Diagnosen kamen seit dem Vortag dazu, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte (Stand 9.30 Uhr). 235 Covid-19-Patienten werden aktuell stationär behandelt, 29 von ihnen intensivmedizinisch beatmet. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Infektion erhöhte sich gegenüber dem Vortag um zwei auf 94. Die meisten Todesfälle wurden den Angaben zufolge mit 35 in der Landeshauptstadt registriert. Nach Berechnungen des zuständigen Landesamts stieg die Zahl der genesenen Corona-Patienten auf 1380 - ein Plus von 100 Menschen gegenüber dem Vortag. Die meisten Infektionsfälle zählt mit 535 weiterhin die Landeshauptstadt Potsdam, gefolgt vom Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 375 und dem Kreis Barnim mit 301.

Brandenburgische Pädagogen fordern klare Regeln vor Schulöffnung

Abstandsregeln, Reinigungsbedarf, Schutzmasken: Mit Blick auf die schrittweise Öffnung der Schulen hat der Brandenburgische Pädagogen-Verband klare Vorgaben von der Politik gefordert. Die Verantwortlichen der Kommunen müssten dafür sorgen, dass „vom Schulbus bis zum Klassenraum und natürlich den sanitären Einrichtungen in der Schule die Hygieneanforderungen erfüllt sind und täglich umgesetzt werden“, teilte der Verband am Dienstag mit. Für die Organisation des Unterrichts erwarte man vom Bildungsministerium zeitnah klare Vorgaben an die Schulämter und Schulen, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Strausberger leitet Firma "Aroundhome" aus dem heimischen Keller

Der Chef managt die Krise im Keller: Der Strausberger Robin Behlau leitet seine 500 Mitarbeiter aus dem Homeoffice. Im Keller seines Hauses in Strausberg hat er sich ein Büro eingerichtet. Helle Wände, weiße Regale voller Bücher. Behlau (35) ist Gründer und Geschäftsführer von Aroundhome mit Hauptsitz am Potsdamer Platz in Berlin.

Stadtschleuse Brandenburg/Havel öffnet wieder

Die Stadtschleuse in Brandenburg an der Havel wird ab Freitag, 1. Mai, wieder für den Sportbootverkehr geöffnet. Die Betriebszeiten sind jedoch bis auf Weiteres verkürzt. Geöffnet ist täglich von 10-18 Uhr.

Zehdenicker Tafel nach Spende wieder gut gefüllt

Das Lager der Zehdenicker Tafel dürfte nach einem Großeinkauf wieder gut gefüllt sein: Über eine Spende in Höhe von 3 000 Euro durfte sich Tafel-Chefin Madlen Kaliebe freuen, die ein Berliner Unternehmer im Rahmen der Aktion "Mit Hits und Herz für Berlin" über den Berliner Rundfunk 91.4 an Bedürftige zurzeit verteilen lässt. Madlen Kaliebe hatte sich selbst um die Zuwendung beworben.

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Coronabedingte Verdienstausfälle: Online-Anträge in Berlin ab sofort möglich

 Ab sofort können Berliner ihre pandemiebedingten Verdienstausfälle online geltend machen. Die Möglichkeit bestehe grundsätzlich für Personen, die auf Anweisung eines Berliner Gesundheitsamtes ein Tätigkeitsverbot hatten oder in Quarantäne mussten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Senatsverwaltungen für Inneres und für Finanzen. Betroffene Arbeitgeber und Selbstständige könnten die Anträge jeweils über das Service-Portal der Berliner Verwaltung abrufen. Weitere Informationen stellt die Finanzsenatsverwaltung auf ihrer Internetseite bereit. 

Berliner Zoo und Botanischer Garten können wieder öffnen

Nach gut fünf Wochen Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen der Berliner Zoo, der Tierpark und der Botanische Garten in den nächsten Tagen wieder öffnen. Darauf hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag verständigt. Wie in anderen Bereichen auch sollen in den Anlagen Abstands- und Verhaltensregeln gelten und der Zugang gesteuert werden. Gebäude wie Tierhäuser und Spielplätze sollen vor diesem Hintergrund zunächst weiter geschlossen bleiben. Unklar war zunächst, wann genau Zoo und Tierpark öffnen. Der Botanische Garten ist ab 27. April wieder zugänglich.

Schüler wollte Abi verschieben - Gericht lehnt ab

Eine Berliner Schülerin hat nach einer Gerichtsentscheidung kein Recht auf eine Verschiebung ihrer anstehenden Abiturprüfungen, nur weil in der Corona-Krise die Bedingungen zu Hause besonders ungünstig sind. Das Verwaltungsgericht Berlin wies einen Eilantrag der Abiturientin eines Gymnasiums zurück, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Die erste schriftliche Prüfung der Schülerin ist demnach für diesen Freitag angesetzt. Sie lebt mit ihren Eltern und einem Bruder in einer 2,5-Zimmer-Wohnung und argumentierte, ihre Konzentrationsfähigkeit sei wegen der Geräuschbelastung durch ihre Familie deutlich gestört. 

Robert-Koch-Institut über die aktuelle Corona-Lage

Findet die Einheitsfeier am 3. Oktober in Potsdam statt?

Nach der Absage des Münchner Oktoberfestes wegen der Corona-Krise stellt sich die Frage, ob das nächste große Volksfest von bundesweiter Bedeutung Anfang Oktober stattfinden soll. Die Staatskanzlei in Potsdam bereitet die Einheitsfeierlichkeiten für das Wochenende am 3. Oktober vor. Da Brandenburg zur Zeit den Vorsitz im Bundesrat ausübt, steht es dem Land zu, diese Aufgabe zu übernehmen. Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit eine besondere Ehre, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke im vergangenen Herbst in Potsdam erklärte. Für das Volksfest in der Potsdamer Innenstadt waren mehr als eine halbe Millionen Besucher erwartet worden.

Einzelne Museen in Brandenburg sollen bald öffnen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bereitet die Öffnung einzelner Museen für den Mai vor. Sprecher Frank Kallensee erklärte am Dienstag, dass noch in dieser Woche Entscheidungen dazu getroffen werden sollen. Zunächst gehe es noch darum, Schutzmaterialien zu beschaffen. Außerdem werde an einem Konzept gearbeitet, welche Häuser zuerst und in welcher Form ihre Pforten öffnen. Die Landesregierung hatte am Freitag überraschend beschlossen, dass ab Mitte dieser Woche Museen und Galerien wieder für Besucher zugänglich gemacht werden können. Unmittelbar zuvor hatte  die Stiftung noch die Verlängerung der Schließungen ihrer Museen verkündet.

Oktoberfest in München abgesagt

Das Oktoberfest findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Das gaben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag bekannt.

Berliner Senat berät über Corona-Beschränkungen

Der Berliner Senat berät am Dienstag über Lockerungen bei den Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Vor allem der Handel wartet händeringend auf einen Beschluss: Absehbar ist, dass Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unabhängig von ihrem Sortiment unter Auflagen ab Mittwoch wieder öffnen dürfen. Darauf hatten sich Bund und Länder in der Vorwoche bei einer Schaltkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geeinigt. Super-, Bau- und Gartenmärkte, Drogerien, Apotheken, aber auch Buchhandlungen sind ohnehin offen, weil sie trotz Corona-Pandemie nicht schließen mussten.

Vorerst keine Maskenpflicht in Brandenburg geplant

Anders als andere Bundesländer plant Brandenburg laut Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher bislang keine Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum. Eine Maskenpflicht sei derzeit nicht vorgesehen, wichtiger sei weiterhin das Einhalten des Abstandsgebots von „mindestens 1,5 Meter, besser 2 Meter“, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Ich habe so ein bisschen Sorge, dass vielleicht so eine Maske dann auch so als Allheilmittel angesehen wird: "Jetzt kann man wieder eng an jeden ran gehen und die Maske schützt mich ja vor allem." Wir wissen, die Maske hat einen gewissen Schutzeffekt, aber sie schützt den Träger nicht sicher vor Infektion.“ Die Regierung empfehle aber das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr, wo Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden könnten.

In Sachsen gilt seit Montag eine Maskenpflicht, mehrere andere Bundesländer wollen bald nachziehen. Auch der Senat in Berlin berät am Dienstag erneut über das Thema Maskenpflicht.

Krankschreibung per Telefon bleibt doch möglich

Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA), Josef Hecken, mit.

Worauf wir während Corona bei unseren Grundrechten achten sollten

Nicht weniger als ein halbes Dutzend Grundrechte beschneidet der Staat zurzeit aufgrund der Corona-Pandemie massiv, wann immer er es für nötig hält. Genannt werden im Infektionsschutzgesetz die Grundrechte der Freiheit der Person, der körperlichen Unversehrtheit, der Freizügigkeit, der Versammlungsfreiheit, des Brief- und Postgeheimnisses und der Unverletzlichkeit der Wohnung. Auch berufliche Tätigkeitsverbote können verhängt werden.

Unbestritten ist seit Mitte März durch einen Teil der restriktiven Maßnahmen die Virus-Ausbreitung verlangsamt worden. Das war wichtig. So konnten Ärzte und Kliniken die Voraussetzung dafür schaffen, dass jeder der häufig hochaltrigen Covid-19-Patienten gut versorgt wird – und kein Mediziner entscheiden muss, wer die Chance zum Überleben erhalten soll und wer nicht. Gleichzeitig aber dokumentieren zahlreiche Beispiele, dass der Staat überzieht.

Frankfurts Grenzpendler bangen um 65 Euro

Die Irritationen um die Pauschale sind noch groß. Fast vier Wochen liegt das Versprechen aus Potsdam nun zurück, aber erst seit letzter Woche können die Grenzpendler-Pauschalen bei der IHK Ostbrandenburg beantragt werden, rückwirkend ab dem 27. März. Die gute Nachricht: Arbeitgeber müssen keinerlei Verwendungsnachweise, wie etwa Hotelrechnungen oder Quittungen für Verpflegungskosten, vorlegen, so Kathleen Labitzke von der IHK. Es bleibt bei einer einfachen Pauschale – ganz gleich, ob die Pendler privat untergekommen sind oder in vom Betrieb gebuchten Unterkünften, wie die IHK ausdrücklich vermerkt.

Jedes dritte Krankenhausbett in Brandenburg steht wegen Corona leer

Wer trägt die Kosten? Die Kapazität der brandenburgischen Kliniken beläuft sich aktuell auf 15 444 vollstationäre Betten. Davon standen zu Beginn dieser Woche 5799 Betten leer – mehr als ein Drittel. Das verursacht Kosten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im März zugesichert, bis September jedes leere Klinikbett mit 560 Euro pro Tag zu bezuschussen. Ob das reicht, ist noch offen.

Haushaltssperre durch Coronakrise in Oranienburg 

Wegen der absehbaren finanziellen Folgen der Corona-Krise gilt in Oranienburg ab sofort eine Haushaltssperre. Zu erwarten seien massive Einnahmerückgänge bei der Gewerbesteuer, anteilig bei der Einkommens- und Umsatzsteuer sowie beim Finanzausgleich, teilte die Stadt am Montagabend mit. 

Bestattungsunternehmer in Frankfurt (Oder) ist in Corona-Krise herausgefordert

Bestattungsunternehmer David Rost aus Frankfurt (Oder) berichtet, wie das Coronavirus seine Arbeit verändert hat. Es komme auch auf dem Friedhof im Rahmen der Beisetzungen zu großen Einschränkungen für die Familien und Angehörigen: Es gibt eine sehr begrenzte Anzahl an Trauergästen, die auf der Beisetzung anwesend sein dürfen, Abstände sind einzuhalten, Unterschriftenlisten zur Anwesenheit liegen aus. "Viele Familien sind verunsichert, aber dennoch sehr diszipliniert und auch verständnisvoll", berichtet David Rost, seit fast zwei Jahrzehnten im Frankfurter Bestattungshaus "Rost & Rost", seit 2013 dessen Inhaber.

Aufsichtsrat von Bergmann-Klinikum in Potsdam tagt

Etwa drei Wochen ist der schwere Ausbruch von Corona-Infektionen am Klinikum Ernst von Bergmann jetzt her, vergangenen Samstag räumte die Klinikleitung erstmals Versäumnisse ein: An diesem Dienstag berät der Aufsichtsrat der städtischen Klinik erneut über die Vorgänge in der Einrichtung und das weitere Geschehen.

5265 bestätigte Corona-Fälle in Berlin - 97 Tote

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Berlin ist um 40 gestiegen - auf nun 5265 Fälle. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Montag mit. 97 Menschen sind bislang (Stand: 18.00 Uhr) in Berlin im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Seit Sonntag wurden damit drei weitere Tote gemeldet. Die meisten Toten (54) waren 80 Jahre und älter, gefolgt von den 70- bis 79-Jährigen (25). Die Bezirke mit den meisten gemeldeten Corona-Infektionen sind Mitte (803), Charlottenburg-Wilmersdorf (620) und Neukölln (555).

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20. April 

Berliner Museen sollen ab 11. Mai wieder öffnen dürfen

Die Museen in Berlin mit der berühmten Museumsinsel können vermutlich vom 11. Mai an wieder öffnen. Das sieht eine Vorlage vor, über die der Senat an diesem Dienstag entscheiden soll. Ebenfalls vom 11. Mai an sollen auch die Bibliotheken der Stadt ihren Betrieb zumindest in Teilen wieder aufnehmen können, wie es am Montag hieß. Sämtliche Schritte stehen unter dem Vorbehalt, dass die jeweiligen Häuser die hygienischen Voraussetzungen und die während der Corona-Krise geltenden Distanzregelungen erfüllen können.

BBG öffnet wieder ihr Kundencenter in Eberswalde

Erleichterung für Bus-Fahrgäste: Seit Montag früh ist das Kundencenter am Eberswalder Markt wieder geöffnet. Unter Abstands- und Maskengebot, wie es offiziell heißt. Die Schließung hatte zum Teil für Kritik bzw. Unmut bei Eberswaldern gesorgt. Infolge der Corona-Krise ist das Fahrgastaufkommen bei der BBG deutlich zurückgegangen.

Abiturienten in Beeskow starten trotz Pandemie in Prüfungszeit

Nach wochenlanger Heime-Vorbereitung werden auch Beeskower Abiturienten seit Montag geprüft. Die Organisation ist diesmal aber aufwendiger als je zuvor.

Kleinbetrieb "Kunst & Filterkaffee" in Hohen Neuendorf ist am Limit

Das Hohen Neuendorfer Café "Kunst & Filterkaffee" ist für seine Kuchen ebenso wie für sein Eis beliebt und hat sich in den zwei Jahren seines Bestehens auch schon mit kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträgen und Lesungen im kleinen Rahmen einen Namen gemacht. Das Café gehört jetzt aber auch zu den Kleinstunternehmen, deren Existenz in der Corona-Krise schnell bedroht ist

5265 bestätigte Corona-Fälle in Berlin - 97 Tote

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Berlin ist um 40 gestiegen - auf nun 5265 Fälle. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Montag mit. 97 Menschen sind bislang (Stand: 18.00 Uhr) in Berlin im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Seit Sonntag wurden damit drei weitere Tote gemeldet. Die meisten Toten (54) waren 80 Jahre und älter, gefolgt von den 70- bis 79-Jährigen (25). Die Bezirke mit den meisten gemeldeten Corona-Infektionen sind Mitte (803), Charlottenburg-Wilmersdorf (620) und Neukölln (555).

Vorwürfe wegen Ansteckung in Brandenburgklinik in Bernau

Ein Mann aus Oranienburg erhebt Vorwürfe gegen die Brandenburgklinik in Bernau. Im Mittelpunkt steht seine 65-jährige Mutter, die gegen den Virus kämpft.

Vorbereitung auf Lockerungen in Eisenhüttenstadt

Die Erleichterung ist groß, bei den Einzelhändlern, die ab Mittwoch wieder ihre Ladengeschäfte öffnen dürfen. "Wir hatten jetzt fünf Wochen zu", sagt Doreen Dehne, Inhaberin des Buchhaus Jachning. Unter strengen Hygienevorschriften soll das Ladengeschäft in der Lindenallee wieder öffnen. Doch von Normalbetrieb kann noch lange nicht die Rede sein.

22 Corona-Genesene in Frankfurt (Oder)

Am Montag blieb es bei 23 laborbestätigten Corona-Infizierten in Frankfurt (Oder). Davon gelten mittlerweile allerdings 22 als genesen. Das sind abgesehen von der Person, deren Infektion am Samstag bekannt wurde, alle. Des Weiteren sind  zwölf Personen in häuslicher Isolation, das sind sechs weniger als am Sonntag.

Einige Museen in Brandenburg machen später auf

Viele Brandenburger Museen können trotz gelockerter Corona-Beschränkungen noch nicht an diesem Mittwoch (22. April) öffnen. Welche es sind, erfahren Sie hier.

Neuruppiner Klimastreik wandert ins Netz

Aus dem geplanten globalen Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung wird in der ursprünglichen Form nichts. Statt auf die Straße wird der Protest daher per Livestream ins Netz gebracht. Corvin Drößler von der Neuruppiner Ortsgruppe der Klimaaktivisten wird dort Gelegenheit haben, auch die Sicht von Neuruppiner Jugendlichen dazulegen – vor einem deutlich größerem Publikum als sonst.

Gastronomen in Frankfurt (Oder) warten noch immer auf Soforthilfen

Das Sofortprogramm soll Soloselbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die durch die Coronakrise in eine "existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung leisten". Doch weder schnell noch angemessen kamen die Finanzhilfen bei einigen Frankfurter Gastronomen an, wie die MOZ bei einer Umfrage herausfand.

Potsdam führt ab 27. April die Maskenpflicht ein

Als erste Stadt in Brandenburg plant Potsdam ab kommender Woche die Einführung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen. Das teilte die Stadt am Montag mit. Eine Allgemeinverfügung dazu werde vorbereitet und soll ab Montag, dem 27. April, gelten.

375 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark - 21 Verstorbene

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 375 (+12 zum Vortag) Personen infiziert. Weiterhin sind die meisten Fälle (103) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee, Nuthetalund Kloster Lehnin zu verzeichnen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern um zwei Menschen auf insgesamt 21 erhöht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Flughafen-Terminal ist am BER "auf gutem Weg"

Die Fertigstellung des BER-Terminal in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ist "auf einem sehr, sehr gutem Weg". Das erklärte der Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Engelbert Lütke Daldrup am Montag in einer Telefonkonferenz des BER-Sonderausschusses. Alle Unterlagen für den Berliner Hauptstadtflughafen seien bei der Genehmigungsbehörde eingereicht und die Bauaufsicht werde nun prüfen, erklärte er. Die Inbetriebnahme sei noch nie so sicher gewesen wie jetzt, versicherte der Geschäftsführer. Weil allerdings Bauarbeiter aus Osteuropa seit März wegen Corona fehlen, gebe es jedoch trotzdem ein Problem.

"Kellerkind" in Oranienburg setzt auf Kneipenquiz im Internet

Das Kellerkind im Oranienwerk setzt in der verordneten Schließzeit auf den digitalen Austausch mit den Publikum via Livestream bei Facebook und sammelt Spenden. Denn der soll auch nach dem Lockdown weitergehen.

Maskenpflicht könnte in Berlin kommen

In Berliner Geschäften sowie in Bussen und Bahnen könnte wegen der Corona-Pandemie künftig eine Maskenpflicht gelten. Entsprechende Überlegungen wurden am Montag aus Koalitionskreisen bestätigt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) plädiere für eine solche Regelung, hieß es.

Merkel ruft zur Vorsicht trotz Lockerungen auf

Am ersten Tag der Lockerung der coronabedingten Beschränkungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bürger vor Leichtsinn gewarnt und weiter zu größter Vorsicht aufgerufen. Andernfalls könnten die Infektionszahlen wieder stark steigen. "Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gehen", sagte die Kanzlerin in Berlin nach einer Sitzung des Corona-Krisenkabinetts.

Mehr als 142.600 Corona-Infizierte in Deutschland - 4462 Tote

In Deutschland sind bis Montagnachmittag mehr als 142.600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 141 900 Infektionen). Mindestens 4462 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4400). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 91.500 Menschen die Infektion überstanden.

Aufrufe zu 1. Mai-Demonstrationen trotz Corona

Zehn Tage vor dem 1. Mai gibt es immer mehr Hinweise, dass der Feiertag trotz Corona-Regeln nicht ohne Demonstrationen und Protestaktionen ablaufen wird. Im Internet finden sich zahlreiche Aufrufe zum Demonstrieren in verschiedenen Städten.

Brandenburg will Studenten unterstützen

Brandenburg will Studenten in der Corona-Krise mit zinslosen Krediten für Notlagen finanziell unterstützen. Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) kündigte am Montag ein Soforthilfe-Programm von 25 Millionen Euro als Überbrückung an.

Zusätzliche Ärzte und Pfleger für Berlin

Berlin hat über 1500 zusätzliche Fachkräfte für die medizinische und pflegerische Versorgung in der Corona-Krise gewonnen. Unter ihnen sind rund 1100 Ärzte, Studenten im Praktischen Jahr und mehr als 400 zertifizierte Pflegekräfte, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag in Berlin bekannt gab. Das Personal werde kurzfristig innerhalb des ersten Halbjahres zur Verfügung stehen, so die Senatorin. 

Beschäftige kritisieren fehlende Kommunikation im Bergmann-Klinikum in Potsdam

Das Klinikum Ernst von Bergmann bleibt wegen seiner lückenhaften Kommunikation zu dem schweren Ausbruch von Corona-Infektionen in der Klinik in der Kritik. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bezeichnete die Stimmung unter den Beschäftigten des Klinikums nach Angaben eines Sprechers als "derzeit sehr angespannt." Besonders beklagt werde die intransparente Informationspolitik, da die Beschäftigten viele Informationen erst über die Medien erfahren hätten und nicht von der Klinikleitung.

Erster Corona-Tote in Oder-Spree

Die Kreisverwaltung Oder-Spree hat am Montag den ersten Covid-19-Todesfall im Kreis bestätigt. Die verstorbene Person habe im Kreis gelebt, sei aber in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises behandelt worden. Angaben zum Geschlecht, Alter und möglichen Vorerkrankungen hat die Kreisverwaltung nicht gemacht. In der vergangenen Woche war im Klinikum Bad Saarow ein 83-jähriger Mann verstorben, bei dem im Zuge seines Aufenthalts im Klinikum eine Infektion mit dem neuartigen SARS-CoV-2-Virus festgestellt wurde. Der Mann war wegen einer schwerwiegenden Vorerkrankung in Bad Saarow behandelt worden. Die Zahl der nachweislich bestätigten Corona-Infektionen gibt der Kreis weiter mit 105 an. 73 erkrankte Personen gelten als wieder geheilt.

Startschuss für viele Geschäfte - Ansturm bleibt aus

Klopapier, Brot und Pasta: Die Suche danach hat das Einkaufsverhalten vieler Bundesbürger in den vergangenen Wochen geprägt. Ihr Einkaufszettel dürfte sich mit der Wiedereröffnung kleinerer Geschäfte jenseits des Lebensmittelhandels nun erweitert haben - in vielen Bundesländern gilt seit Montag die Lockerung der Corona-Maßnahmen im Einzelhandel. "Die Händler, die heute wieder aufmachen können, freuen sich natürlich sehr, dass sie wieder für ihre Kunden da sein können", teilte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth mit. Nach mehreren Wochen der Schließung zähle jetzt jeder Euro Umsatz.Aber: "Wir erwarten heute und in den kommenden Tagen keinen Run auf die geöffneten Geschäfte, denn die Konsumstimmung ist wegen der Corona-Krise schlecht." Die Verbraucher hielten ihr Geld eher zusammen, "viele sind auf Kurzarbeit und fürchten um ihre Jobs".

Nach massiver Kritik: Telefon-Krankschreibung weiter möglich

Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA), Josef Hecken, mit. Der Bundesausschuss, der mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt ist, werde sich im Laufe des Montags erneut mit dem Thema befassen und mit "hoher Wahrscheinlichkeit" eine Verlängerung der Regelung bis zum 4. Mai 2020 beschließen. Ärzte könnten "im Vorgriff auf diese Entscheidung" weiterhin aufgrund telefonischer Anamnese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Am 20. März hatte der G-BA die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung eingeführt. Gesundheitspolitiker, Ärzteverbände, Gewerkschaften und Verbraucherschützer hatten das massiv kritisiert. 

Tierpark Germendorf und Schlosspark Oranienburg öffnen wieder

Nach genau fünf Wochen Zwangspause öffnet der Tier- und Freizeitpark Germendorf am Mittwoch wieder die Eingangstüren für Besucher. Das gab Geschäftsführer Torsten Eichholz bekannt, nachdem die Landesregierung die Öffnung von Tierparks vergangenen Freitag gestattet hatte. Allerdings müssen sich die Gäste auf Einschränkungen einstellen. Der Oranienburger Schlosspark ist erst ab Freitag wieder geöffnet. Alle Spielflächen im  Schlosspark würden abgesperrt. Blumenhalle und Café bleiben geschlossen. Dafür werden die Eintrittspreise halbiert, so Höhn. Das Schlossmuseum Oranienburg bleibt dagegen geschlossen. Alle Veranstaltungen bis 30. Juni entfallen.

VBB fährt wegen Corona Verluste von 1,3 Millionen Euro ein

Brandenburgs kommunale Bus- und Straßenbahnunternehmen machen wegen der verringerten Zahl an Fahrgästen in der Corona-Krise wöchentlich einen Verlust von 1,3 Millionen Euro. Das erklärte Frank Wruck, Vorsitzender des Beirates Verkehrsunternehmen beim VBB am Montag gegenüber MOZ-Online. Das Land hat bislang seine Zahlungen an die Verkehrsunternehmen vorgezogen. Das schaffe Zeit, so Wruck, letztlich aber müsse über einen Ersatz für die Ausfälle geredet werden.  In Bezug auf die in Bayern eingeführte Maskenpflicht in Öffentlichen Verkehrsmitteln, erklärte der Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft (BBG), dass dann auch geklärt werden müsse, wer die Einhaltung der Vorschrift kontrolliert. Es könne nicht Aufgabe der Busfahrer sein, sich durch entsprechende Überprüfungen einem  erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen. Wruck prädiert dafür, die  vordere Tür in Bussen auch weiterhin zum Schutz des Personals geschlossen zu halten.

Polnische Berufspendler rufen zu Protest-Spaziergängen für Grenzöffnung auf

Polnische Berufspendler, die seit über drei Wochen nicht mehr regelmäßig zur Arbeit nach Deutschland fahren oder gehen können, haben zu Protestspaziergängen auf beiden Seiten der Grenzübergänge aufgerufen, die am Freitagabend um 19 Uhr beginnen sollen. In einem auf Facebook veröffentlichen Appell an Polens Regierung heißt es, dass die Trennung der Pendler von ihren Familien nicht länger hinnehmbar sei, und dass Polens Regierung die Alltagswirklichkeit nicht verdrängen dürfe. Weil die Pendler sich seit Ende März nach ihrer Rückkehr nach Polen 14 Tage in Quarantäne begeben müssen, sind zahlreiche in Deutschland geblieben, um hier weiter arbeiten zu können. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen unterstützen die Pendler mit 65 Euro pro Nacht, wenn sie in Deutschland bleiben.

Berliner CDU fordert Fahrplan für die Öffnung von Gaststätten und Hotels

Die Berliner CDU fordert einen Fahrplan für die Wiedereröffnung der wegen des Coronavirus seit Wochen geschlossenen Restaurants und Hotels. Gerade die Gastronomie sei für Berlin von besonderer Bedeutung und könne lange Schließungen wirtschaftlich nicht verkraften, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Strategiepapier der Hauptstadt-Union. Ein ähnliche Forderung kam am Wochenende auch von der FDP-Fraktion, die Lockerungen für den Außenbereich von Restaurants und Cafés erreichen will. 

Debatte über Erhöhung von Kurzarbeitergeld geht weiter

Die Arbeitgeber lehnen eine pauschale Erhöhung des Kurzarbeitergelds für betroffene Arbeitnehmer in der Corona-Krise ab. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sagte: "Die Bürger und Unternehmen als Steuer- und Beitragszahler werden Leistungsausweitungen mit der Gießkanne nicht dauerhaft finanzieren können. Die Politik kann deshalb die Erwartungen nur nachhaltig enttäuschen." Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, es gebe in der Frage einer staatlichen Aufstockung des Kurzarbeitergeldes innerhalb der Bundesregierung noch keine Verabredung. Der Deutschen Gewerkschaftsbunde schlägt vor, die staatlichen Zuschüsse von 60 auf 80 Prozent der Nettoeinbußen (87 Prozent bei Arbeitnehmern mit Kindern) für die Monate Mai, Juni und Juli aufzustocken. In der großen Koalition bleibt eine Anhebung strittig.

Stadt Brandenburg erlässt Ausnahmegenehmigung für Sportvereine

Oberbürgermeister Steffen Scheller hat heute für alle Sportvereine der Stadt Brandenburg an der Havel eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Konkret bedeutet das, dass, erstens, ab sofort der Zutritt zum Vereinsgelände wieder gestattet ist.  Zweitens, der Individualsport allein oder zu zweit oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet ist. Drittens, Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling genutzt werden dürfen, auch wenn sich diese auf dem Gelände eines Vereins befinden. Und viertens, das Kranen und Slippen von Wassersportfahrzeugen auf dem Vereinsgelände gestattet ist. Die Ausnahmegenehmigung wird jedoch unter einigen Bedingungen erteilt.

230 Einwohner von Märkisch-Oderland aktuell in Quarantäne

Nach den angekündigten zwei Tagen Pause hat der Krisenstab am Montag wieder einen aktuellen Lagebericht zur Situation im Landkreis veröffentlicht. Demnach kamen seit Freitag drei bestätigte Fälle hinzu. Als Genesen gelten aktuell 87 Personen, 67 als erkrankt. Zudem sind bisher zwei über 80-jährige Risikopatienten im Krankenhaus Strausberg gestorben. Elf Menschen werden zurzeit in Krankenhäusern in Märkisch-Oderland behandelt, darunter fünf auf Intensivstation. Auch die Zahl der Verdachtsfälle steigt weiter an. Am Montag waren es insgesamt 1572 und damit 24 mehr als am Freitag. Aktuell befinden sich 230 Menschen in Quarantäne. Pressesprecher Thomas Berendt verwies darauf, dass das Landesgesundheitsministerium zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie den Start der Badesaison 2020 vom 15. Mai auf den 13. Juli verschoben hat.

Start der Abiturprüfungen in Brandenburg

Die Brandenburger Schulen öffnen wieder in kleinen Schritten. Den Anfang machten am Montag fast 2700 Schüler, die unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln Arbeiten in Geografie, Geschichte und Politische Bildung schreiben sollten. Der Brandenburgische Pädagogen-Verband hält den Start für einen Test für die weiteren Öffnungen. „Es ist zu schaffen“, sagte Präsident Hartmut Stäker der Deutschen Presse-Agentur. „Die Bedingungen waren klar.“ Das versuchten die Schulen umzusetzen. Er hält es für richtig, dass die Schüler kein Abitur auf der Grundlage von Durchschnittsnoten machen. Die das machten, hätten ihr Leben lang „damit zu tun, dass sie ein Notabitur gemacht haben“. Insgesamt nehmen knapp 10.000 Schüler an 149 Schulen bis 5. Mai an den Abiprüfungen teil.

Für Krankschreibung wieder zum Hausarzt in die Praxis

Seit Montag ist für eine Krankschreibung wegen Erkältungssymptomen wieder ein Praxisbesuch notwendig. Darüber ist der Hausärzteverband Brandenburg sehr verärgert. „Eine sinnvolle Maßnahme zur Bewältigung der Corona-Krise und zum Schutz ambulant tätiger Ärzte und ihrer Mitarbeiter ist ab heute nicht mehr gültig. Damit wird die ambulante Versorgung in Gefahr gebracht“, sagt Karin Harre, Landesvorsitzende des Hausärzteverbands. 

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