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Weitere 4200 Puten getötet

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest auf einem Hof wird im Regelfall vorsorglich der gesamte Bestand getötet werden.
Nach dem Ausbruch der Geflügelpest auf einem Hof wird im Regelfall vorsorglich der gesamte Bestand getötet werden. © Foto: dpa
dpa / 10.02.2017, 17:30 Uhr
Potsdam (dpa) Die Geflügelpest in Brandenburg zieht weitere Kreise. Am Freitag wurde der H5N8-Erreger in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Ostprignitz-Ruppin nachgewiesen, wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam mitteilte. 4200 Tiere seien daraufhin an dem Standort getötet worden, sagte Landestierarzt Stephan Nickisch.

Damit wurden seit dem Auftreten der Geflügelpest bereits 117 000 Puten und Enten getötet, wie Nickisch weiter mitteilte. Der Erreger wurde bei inzwischen sieben Betrieben festgestellt. Zudem sind zwei Tierparks, darunter der Zoo in Cottbus, betroffen. Bei wildlebenden Vögeln wurde bislang 19 Mal das Virus nachgewiesen, jüngst etwa bei einem Bussard in Werder und einem Schwan in Potsdam.

Der neue Fall zeige, dass es weiterhin keine Entspannung bei der Seuchensituation gebe, erklärte das Ministerium. "Die Aufrechterhaltung der landesweiten Stallpflicht ist zum Schutz des Hausgeflügels vor der Geflügelpest neben anderen Schutzvorkehrungen, wie zum Beispiel Biosicherheitsmaßnahmen, weiterhin erforderlich", betonte Justiz- und Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Linke).

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