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zum Schutz vor Wölfen
Diskussion mit Emotion

Claudia Duda
Claudia Duda © Foto: Gerd Markert
Meinung
Claudia Duda / 03.05.2020, 18:59 Uhr - Aktualisiert 04.05.2020, 09:00
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wölfe  haben in Brandenburg keinen natürlichen Feind. Sie vermehren sich und finden genug Futter. Viele Bauern haben mittlerweile auf ihren Weiden die Überreste von Lämmern oder Kälbchen gefunden, die Opfer von Wölfen geworden sind. Das berührt auch gestandene Männer, sie empfinden ohnmächtige Wut. In solch einem Moment hilft keine Schadensmeldung an das Landesumweltamt oder gar die finanzielle Unterstützung für einen Elektrozaun. Die Bauern fordern, dass die Raubtiere dort gejagt werden dürfen, wo Menschen und Weidetiere sind.

Wölfe genießen als eine vom Aussterben bedrohte Art in der Europäischen Union Schutzstatus. Trotzdem ist beispielsweise in Schweden die Wolfsjagd erlaubt. Es werden Bestandsgrenzen festgelegt und durch ein gezieltes Wolfsmanagement überprüft. Das Wolfsmanagement in Brandenburg steht für Prävention, der Abschuss gilt nur als letztes Mittel. Es wird weiter emotional diskutiert.  Die Tierfreunde und Naturschützer freuen sich, dass die Neuansiedlung des Wolfes gelingt, die Landwirte fürchten um ihre Herden. Und während Elektrozäune nicht ausreichen, um den Wolf fernzuhalten, werden die Gräben zwischen Gegnern und Befürwortern anscheinend unüberwindbar.

Lesen Sie hier den Beitrag von Claudia Duda zum Thema: Zäune zum Schutz vor Wölfen in Brandenburg

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