Das Pflichtspieldebüt für den Fußball-Bundesligisten Union Berlin am Sonntag bei der TSG Hoffenheim hat Paul Jaeckel Lust auf mehr gemacht. „Klar möchte ich spielen. Das wäre ein schönes Ziel“, sagte der 23 Jahre alte Verteidiger in einer Medienrunde am Montag im Hinblick auf das Rückspiel in den Playoffs der Conference League am Donnerstag gegen den finnischen Erstligisten Kuopio PS.

Paul Jaeckel will gegen Kuopio PS erneut gewinnen

Der Neuzugang von Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth, der beim 2:2-Remis in Sinsheim als linker Verteidiger agierte, zeigte sich mit seinem insgesamt vierten Bundesliga-Spiel zufrieden. „Ich habe das Spiel gut verkraftet und wir können mit dem Spiel und dem Punkt zufrieden sein.“

Berlin

Mehr als ein Unentschieden erwartet der gebürtige Eisenhüttenstädter aber am Donnerstag im Olympiastadion. Nach dem 4:0 im Hinspiel in Helsinki sei der Drops zwar noch nicht gelutscht, da der Gegner auch „drei, vier Chancen hatte, aber ich gehe stark davon aus, dass wir das Spiel gewinnen werden.“ Neben dem Einzug in die Gruppenphase der neu geschaffenen Liga hofft Jaeckel auch darauf, mit Union im Pokal weiter zu kommen als im Vorjahr, nachdem im Vorjahr in der zweiten Runde beim 2:3 gegen den Zweitligisten SC Paderborn Schluss war.

23-Jähriger aus Eisenhüttenstadt findet Berlin und Union „cool“

Nach der internationalen Begegnung steht für Union dann die Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag an. Aufgrund der Sperre von Abwehrkollege Marvin Friedrich hofft Jaeckel auf weitere Spielanteile wie auch am 15. Spieltag, wenn Union am Wochenende vom 10. bis 12. Dezember bei Jaeckels Vorgängerverein antreten muss.
Dass Fürth den Aufstieg schaffte, nachdem Jaeckel bereits in Köpenick unterschrieben hat, fuchst den zweimaligen U21-Nationalspieler und –Europameister nicht. „Mir war bewusst, dass wir mit Fürth den Aufstieg schaffen könnten“, sagte Jaeckel, der sich nun aber auch freut, näher an der Familie zu sein. „Nichts gegen Fürth“, fügte Jaeckel hinzu, „aber Berlin ist die coolere Stadt mit einem cooleren Verein und coolen Fans.“