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Viele Helfer bei Aktion "Der Rosenhügel im neuen Glanz" / Junge Missionare der Mormonen arbeiten mit

Missionare auf dem Rosenhügel

Frank Groneberg / 14.04.2013, 19:54 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Freiwillige Helfer aus Eisenhüttenstadt, Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar aus den USA beteiligten sich am Sonnabend an der Aktion "Der Rosenhügel im neuen Glanz". Sie entfernten altes Gras, Laub und Maulwurfshügel und pflegten die Rosenbeete.

Dass der Mittagsimbiss bei einem Frühjahrsputz gesegnet wird, bevor er bei den Helfern für neue Kräfte sorgen kann, dürfte nicht nur in Eisenhüttenstadt etwas Außergewöhnliches sein. Bei der Aktion "Der Rosenhügel im neuen Glanz" schien die Segnung aber fast logisch zu sein, stellten doch junge Christen den Großteil jener Freiwilliger, die am Sonnabend mehrere Stunden ehrenamtlich arbeiteten, um dem Naherholungsgebiet Rosenhügel zu neuem Glanz zu verhelfen.

Und diese gut 30 jungen Christen, gut zu erkennen an ihren gelben Westen, waren bis aus Österreich, der Schweiz und den USA nach Eisenhüttenstadt gekommen. Sie alle gehören der Kirche Jesu Christ der Heiligen der Letzten Tage, auch Mormonen genannt, an. Sie alle sind seit einigen Wochen in Brandenburg und Berlin unterwegs, um als Missionare Dienst zu tun. Und sie alle betrachteten den Arbeitseinsatz auf dem Rosenhügel als willkommene Abwechslung in ihrem Dienst, wie sie verrieten.

Dass ausgerechnet die Mormonen sich so zahlreich an der Aktion, an der insgesamt etwa 60 Helfer teilnahmen, beteiligten, kommt nicht von ungefähr. Denn es war einer der ihren, der diese Aktion angeregt hatte: Detlef Heitbreder ist Bischof der Mormonengemeinde Eisenhüttenstadt/Frankfurt (Oder) und hatte im Rahmen des "Wettbewerbs der Ideen" vorgeschlagen, den Rosenhügel zu verschönern. Da war natürlich klar, dass auch seine Kirche, die hier 40 Gemeindemitglieder hat, sich beteiligt. Auch die Linsensuppe, gekocht bei der EKO-Werkfeuerwehr, wurde von seiner Kirche spendiert. Und ebenso zwei große Bleche Kuchen, gebacken von zwei Mormonen-Schwestern in Frankfurt-Hohenwalde.

"Wir wollten einen Anfang setzen und sind froh, dass so viele Helfer gekommen sind", sagte Detlef Heitbreder und meinte damit vor allem die Eisenhüttenstädter, die mit Harken und Spaten zupackten. Mitarbeiter der Stadtwirtschaft GmbH hatten die Vorarbeiten geleistet und werden in den nächsten Wochen etwa 600 Rosen neu pflanzen. Bezahlt werden die Pflanzen von jenen 2794 Euro, die nach einem Aufruf der Stadtverwaltung als Spenden zusammengekommen waren. Von dem Geld wurde die Pergola bereits erneuert.

Mehrere Helfer erklärten sich spontan dazu bereit, Patenschaften für einzelne Rosenbeete zu übernehmen. Und immer wieder war auch das Angebot zu hören, an einem möglichen weiteren Arbeitseinsatz teilzunehmen.

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