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Das fliegende Auge

Bebop 2
Bebop 2 © Foto: parrot
Stefan Klug / 21.10.2016, 16:45 Uhr
(MOZ) Einst in Sci-Fi-Sphären angesiedelt sind Drohnen heute fast schon alltäglich. Parrot gehörte zu den ersten, die die sogenannten Quadrocopter alltagstauglich gemacht haben. Inzwischen steht von den Franzosen die nächste Generation im Regal, die weit mehr als ein Spielzeug für große Jungs ist. Denn die Bebop 2 entpuppt sich als durchaus erwachsenes Luftfahrzeug und kombiniert eine ausgeklügelte Kamerafunktion dazu. Was in ihr steckt mag man dem 499 Gramm schweren Fluggerät kaum ansehen, das ohne die aufgebauten Propeller fast schon zierlich aussieht. Das liegt auch an der kompakten Bauweise. Die gesamte Elektronik, inklusive 180-Grad-Full-HD-Kamera sowie Empfangs- und GPS-Einheit befindet sich im vorderen Teil. Der hintere nämlich ist für den kräftigen Akku reserviert, der die Bebop nunmehr bis zu 25 Minuten in der Luft hält.

Gesteuert wird die Drohne per FreeFlight 3 App, die auf iOS und Android Handys und Tablets problemlos läuft. Und das meiste geht tatsächlich kinderleicht von der Hand. Per Startknopf erhebt sich die Bebop2 auf einen Meter Höhe, nach erneutem Drücken landet sie ebenso automatisch. Der linke Daumen ist für Hohe und Rotation zuständig, der rechte befehligt vorwärts-rückwärts, seitwärts. Das Display des jeweiligen Steuergerätes zeigt das, was die Kamera einfängt und bis zu einer Entfernung von 300 Meter. Wer mehr will muss den optionalen Skycontroller zur Hand nehmen, der die Drohne im Umkreis von bis zu zwei Kilometer zu befehligen weis. Damit dabei nichts schief geht, können Parameter wie Höhe, Steig- und Rotationsgeschwindigkeit im Menü begrenzt werden. Und für den Fall der Fälle findet der kleine Franzose per GPS zum Besitzer zurück. Ein absoluter Höhenmesser ist leider nicht an Bord, was mitunter das Einschätzen des Abstandes zum Boden oder Bauten erschwert, zugleich aber auch vorsichtig macht.

Die Videoaufnahmen werden auf dem internen, knapp sieben GB-Speicher zwischengelagert und können per Wifi direkt auf Handy oder Tablet übertragen werden. Dank 3-Achsen stabilisierter HD-Kamera gibt's so gut wie keine Wackler, die Kamera kann sogar per Extrastick noch weiter geschwenkt werden, so dass ihr fast gar nichts entgeht. Der smarte Flieger steht dazu auch bei stärkerem Wind sehr stabil in der Luft. Unruhiges Videomaterial ist also in den meisten der Fälle auf unrundes Steuern zurückzuführen. Dennoch ist die Bebop2 eher auf schönes Wetter angewiesen. Denn die offene Bauweise der Motoren verträgt sich nicht mit nasser Umgebung.Ansonsten zeigt die Drohne durchaus Nehmerqualitäten und verzeiht nicht so gelungene Flugmanöver und Landungen.

https://store.parrot.com/de/bebop-pack/660-parrot-bebop-2-fpv.html

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