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Tagung
Wohnungen und Strukturwandel im Osten

Binz: Die leerstehenden Gebäude von Block 5 des denkmalgeschütztem ehemaligen KdF-Komplexes Prora auf der Insel Rügen sowie die Jugendherberge (im Hintergrund) sind zu sehen - Symbolbild.
Binz: Die leerstehenden Gebäude von Block 5 des denkmalgeschütztem ehemaligen KdF-Komplexes Prora auf der Insel Rügen sowie die Jugendherberge (im Hintergrund) sind zu sehen - Symbolbild. © Foto: dpa/Jens Büttner
dpa / 16.03.2018, 06:46 Uhr
Greifswald (dpa) Rund 20 Oberbürgermeister aus Städten in Ostdeutschland kommen am Freitag zu ihrer Frühjahrstagung in Greifswald zusammen.

Im Mittelpunkt der Beratungen stehen der Wohnungsbau und die EU-Strukturförderung. Nicht nur große Städte wie Berlin, Dresden oder Leipzig wachsen, auch in Mecklenburg-Vorpommern wird in den größeren Städten bezahlbarer Wohnraum knapp. Einer Prognos-Studie zufolge gilt in Schwerin der Wohnungsmarkt als angespannt. Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat innerhalb eines Jahres knapp 1000 Einwohner hinzu gewonnen.

Deutschlandweit fehlen der Studie zufolge rund eine Million Wohnungen. Zugleich gibt es im Osten Deutschlands Städte und Regionen wie Gera oder die Uckermark, die mit Leerstand zu kämpfen haben. Zur Lösung der Probleme sehen die Städte auch Bund und Länder in der Verantwortung.

Zweiter Schwerpunkt der Tagung ist die EU-Strukturförderung für deutsche Städte und Regionen nach 2020. Hintergrund sei die Ungewissheit über den künftigen EU-Haushalt aufgrund der Brexit-Verhandlungen, hieß es. Besondere Bedeutung für die ostdeutschen Städte haben die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF). Im Osten Deutschlands befindet sich der Großteil der als „Übergangsregionen“ eingestuften Förderregionen. In der laufenden Förderperiode von 2014 bis 2020 fließen rund 19,2 Milliarden Euro nach Deutschland – davon rund 9,8 Milliarden Euro in die sogenannten Übergangsregionen.

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