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Friedrichswalde erneuert Flutlicht und Kita-Zaun

Haushalt
Investitionen jenseits des Fahrstuhls

Da soll der Aufzug hin: Die Rückseite des Friedrichswalder Gemeindehauses könnte bald Baustelle sein.
Da soll der Aufzug hin: Die Rückseite des Friedrichswalder Gemeindehauses könnte bald Baustelle sein. © Foto: Marco Marschall
Marco Marschall / 12.01.2019, 07:00 Uhr
Friedrichswalde Der Fahrstuhl am Friedrichswalder Gemeindehaus bleibt die spannendste und größte Investition im Haushalt der Kommune. Wofür das Geld in der Gemeinde 2019 ausgegeben wird, hat diese bereits entschieden. Dabei schlägt der Aufzug mit satten 160 000 Euro zu Buche. Geplant war der behindertengerechte Weg in die zweite Etage schon länger. Bisher fehlten Fördermittel, um das Vorhaben umzusetzen. Diese sind seit der Sonderausschüttung des Landkreises an ländliche Kommunen nun gesichert. Die kreislichen Fördermittel decken den Mammutanteil der Investition ab: 125 000 Euro. Den Rest von 35 000 Euro zahlt die Gemeinde. 35 000 Euro sind auch für die überdachte Terrasse auf dem Eiskeller am Parlower Kranichspeicher eingeplant – ein Projekt, das die Gemeinde komplett selbst finanziert.

Viel Geld fließt 2019 auch in die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz. Die eigene Kasse wird allerdings geschont. Die nötigen 65 000 Euro kommen komplett aus Fördermitteln. Das gleiche gilt für den Bau einer Zisterne im Ort. 80 000 Euro kostet sie. Auch in diesem Fall kommt das Geld vom Landkreis Barnim. Die 6000 Euro für den Zaun der Kindertagesstätte im Dorf zahlt Friedrichswalde selbst.

So großzügig wie sie in diesem Jahr vom Kreis für ihre Projekte bezuschusst wird, abgeben muss die 800-Seelen-Kommune auch. 365 000 Euro wird die Kreisumlage betragen. Knapp 300 000 Euro fließen als Umlage ans Amt Joachimsthal. Dafür dass das Geld in Friedrichswalde trotzdem reicht, sorgen Schlüsselzuweisungen in Höhe von 461 000 Euro sowie diverse Steuereinnahmen. Den höchsten Betrag bringt die Einkommenssteuer ein: 240 000 Euro, gefolgt von der Grundsteuer B mit 70 500 Euro, der Grundsteuer A von 40 200 Euro und der Gewerbesteuer in Höhe von 40 000 Euro.

Wie die Kämmerei des Amtes Joachimsthal neben den bereits genannten Zahlen mitteilt, ist der Haushalt nach derzeitigem Stand unausgeglichen. Er wird durch die Rücklage gedeckt. Finanziell stehe die Gemeinde gut da, heißt es. Läuft alles nach Plan, bleiben 270 000 Euro „auf der hohen Kante“.

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