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Kartellabsprachen
EU-Wettbewerbshüter verhängen Milliardenstrafe gegen Banken

Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.
Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. © Foto: Piotr Nowak/PAP/dpa
DPA / 16.05.2019, 13:42 Uhr - Aktualisiert 16.05.2019, 14:00
Brüssel (dpa) Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Milliardenstrafe wegen unerlaubter Kartellabsprachen gegen fünf Großbanken verhängt. JPMorgan, Barclays, RBS, Citigroup und Mitsubishi UFG müssten insgesamt 1,07 Milliarden Euro zahlen, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Die Behörde sah es als erwiesen an, dass Währungshändler für die Banken sensible Informationen und Handelsabsichten austauschten und ihre Strategien von Zeit zu Zeit über Internet-Chats koordinierten. Dabei ging es um Umtauschgeschäfte unter anderem in Euro, US-Dollar und Schweizer Franken.

"Beim Umtausch von Geld für Auslandsgeschäfte sind Unternehmen und Privatpersonen auf Banken angewiesen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Der Devisenkassamarkt, der weltweit zu den größten Märkten zählt, weist ein Handelsvolumen von mehreren Milliarden Euro pro Tag auf."

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