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Bildung
Oberhavel erwägt Schulneubau in Zehdenick

Zehdenick braucht mehr Räume für seine Schüler (Symbolbild).
Zehdenick braucht mehr Räume für seine Schüler (Symbolbild). © Foto: Patrick Pleul
Martin Risken / 23.05.2019, 15:00 Uhr - Aktualisiert 23.05.2019, 15:26
Zehdenick (MOZ) Der Landkreis Oberhavel erwägt den Neubau der Förderschule für geistig Behinderte auf einem freien Grundstück am Oberstufenzentrum in Zehdenick. Aber auch eine Erweiterung des jetzigen Standortes an der Marianne-Grunthal-Straße sei noch nicht endgültig vom Tisch, sagte Landrat Ludger Weskamp (SPD) nach einem Arbeitsbesuch am Dienstag in Zehdenick. Die Entscheidung, für welche der beiden Varianten man sich aussprechen werde, solle in den nächsten Wochen getroffen werden. Weskamp nutzte die Gelegenheit, um sich über beide Standortalternativen zu informieren. Er persönlich favorisiere den Neubau der Schule.

Die Zahl der Schüler in der Förderschule wachse massiv. In dem einst für 50 Jungen und Mädchen errichten Schulneubau in Zehdenick-Süd würden schon jetzt 64 Schüler unterrichtet. Und ihre Zahl werde weiter steigen. Zurzeit nutze der Landkreis Oberhavel einige Räume der benachbarten, ehemaligen Exin-Oberschule, die bereits im vergangenen Jahr in das Gebäude des Oberstufenzentrums am Wesendorfer Weg umgezogen war. Noch ist fraglich, wie lange die alte Oberschule genutzt werden kann. Denn die Pläne der Stadt Zehdenick sehen vor, dass dort die Havelland-Grundschule einziehen wird. Einen konkreten Umzugstermin gibt es aber noch nicht, weil sowohl die Räume als auch das Umfeld noch für die neue Nutzung hergerichtet werden müssen.

Positiver Nebeneffekt eines Schulneubaus am Wesendorfer Weg wäre zudem, dass das ebenerdige Gebäude der Förderschule in Zehdenick-Süd von der Stadt Zehdenick künftig als Kindertagesstätte genutzt werden könnte. Es wäre jedenfalls für diese Zwecke geeignet, sagte Weskamp. Nichts hält der Landrat hingegen von der mehrfach in Zehdenick geäußerten Idee, das alte Gebäude der Havelland-Grundschule in der Hospitalstraße als neuen Standort der Kreismusikschule zu nutzen. Zurzeit nutzt die Musikschule das frühere Gebäude der Förderschule.

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