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Stadtwerke
Fernwärme wird teurer

Derzeit errichten die Stadtwerke einen Netzpufferspeicher für das Heizwerk Zentrum.
Derzeit errichten die Stadtwerke einen Netzpufferspeicher für das Heizwerk Zentrum. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 21.11.2019, 14:40 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Wer von den Hennigsdorfer Stadtwerken Fernwärme bezieht, muss ab Beginn des nächsten Jahres tiefer in die Tasche greifen. Um wie viel der Preis steigt, will Stadtwerke-Chef Thomas Bethke am kommenden Montag während eines Pressegespräches mitteilen. Die Stadtwerke begründen die Preisanhebung mit "energiepolitischen Rahmenbedingungen", wozu bundesweit geltende Abgaben zählen dürften. Außerdem müsse in die technische Infrastruktur investiert werden. Derzeit errichtet das städtische Unternehmen einen Netzpufferspeicher am Heizwerk Zentrum. In Hennigsdorf werden 80 Prozent des Stadtgebiets durch das Fernwärmenetz erschlossen.

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Patrick Reuter 04.12.2019 - 15:27:58

Frechheit

Ich war seit Jahren Fernwärmekunde und habe mich mit diesem Thema sehr intensiv auseinandergesetzt (Preisgleitklauseln im Vertrag, Geschäftsjahresberichte der Stadtwerke und daraus resultierende Ausgaben für die Stadtwerke wie Einnahmen). Was ich für die letzten Jahre errechnen konnte, ist das die Schere zwischen Ausgaben für Wärmeerzeugung und Einnahmen durch Wärmeabgabe immer größer wird) Trotz vertraglich verankerter Preisgleitklausel wurden Preiserniedrigungen wie sie vertraglich nun mal festgesetzt wurden seit 2017 nicht an den Kunden gegeben (hier begrenzte man einfach den Preis). Wir hätten in 2017 für eine Kwh nur 8,1 cent brutto bezahlt statt der festgesetzten 9,6 cent. Damals hat man noch argumentiert, dass die Grundgebühr günstiger wird. Es kann doch nicht sein, dass man einen Vertrag einseitig dermaßen ändert. Nun ist eine Verdreifachung der Grundgebühr geplant?! Unter dem Deckmantel des Fernwärmezwangs werden hier die Kunden dermaßen stark finanziell belastet wie in kaum einer anderen Gemeinde in Deutschland. Sicher ein Fall für das Bundeskartellamt. Zum Glück heizen wir mittlerweile regenerativ /klimaneutral und sparen in unserer Eigentümergemeinschaft nun pro Haushalt je nach Verbrauch etwa 1000-2000€ pro Jahr.

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