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Eine überarbeitet Nutzungsordnung für die Biobliothek steht heute im Stadtparlament zur Abstimmung. Die Entgelte sollen leicht steigen.

Bibliothek
Frankfurt verabschiedet sich von der Kassette

Audio- und Videokassetten haben als Medium ausgedient. Das schlägt sich auch in der künftigen Nutzungs- und Entgeltordnung der Stadt- und Regionalbibliothek nieder.
Audio- und Videokassetten haben als Medium ausgedient. Das schlägt sich auch in der künftigen Nutzungs- und Entgeltordnung der Stadt- und Regionalbibliothek nieder. © Foto: Jens Büttner/dpa
Thomas Gutke / 05.12.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 05.12.2019, 06:30
Frankfurt (Oder) (MOZ) Im Kleist Forum tagt am Donnerstag, 5. Dezember, ab 15 Uhr die Stadtverordnetenversammlung. Einer der 55 Tagesordnungspunkte befasst sich mit der Nutzungs- und Entgeltordnung für die Stadt- und Regionalbibliothek. Zur Abstimmung steht eine neue Fassung mit einer Reihe von Änderungen.

Die Gebühren sollen demnach leicht steigen. Kinder unter 13 Jahren zahlen weiterhin nichts. Für Jugendliche bis 18 Jahren gilt ein reduziertes Entgelt von 6 Euro im Jahr. Die Jahresnutzungsgebühr für Erwachsene soll von 19 auf 20 Euro angehoben werden, der Partnertarif von 28 auf 30 Euro.  Der Kultureigenbetrieb erwartet 5000 Euro Mehreinnahmen. Vom Innenministerium sei eigentlich mehr gefordert gewesen, betonte Werksleiterin Sabine Wenzke kürzlich im Kulturausschuss. Doch bei einer weiteren, deutlichen Erhöhung der Nutzungsgebühren sei von einem Nutzerrückgang auszugehen, "und das wäre kontraproduktiv. So bleiben die Entgelte sozial verträglich und wir zeigen dennoch Konsolidierungswillen".

Darüber hinaus wurden die Nutzungsbestimmungen sprachlich (gendergerecht) überarbeitet, auch einige inhaltliche Aktualisierungen aufgrund veränderter Mediennutzung gab es. Bislang heißt es in Paragraf 11, Absatz 4: "Video- und Tonbandkassetten sind vor der Rückgabe zurückzuspielen". Der Punkt entfällt künftig – weil Kassetten keiner mehr nutzt. Neu aufgenommen wurden hingegen die stationären Spielekonsolen.

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