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Entwicklungspotenzial
Kirchmöser kann für Investoren ein interessanter Standort werden

BRAWO / 14.01.2020, 08:15 Uhr
Kirchmöser Am 8. Januar trafen sich auf Einladung von Ortsvorsteher Carsten Eichmüller Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und der IHK Havelland sowie die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser, um über Perspektiven zur Entwicklung des Industriegebietes Kirchmöser Süd zu sprechen.

Das voll erschlossene Industriegebiet wird zunehmend interessant, da Industrieflächen in der Stadt Brandenburg knapp geworden sind. Der Vertreter der Wirtschaftsförderung führte aus, dass es zunehmend Anfragen von potenziellen Investoren für Kirchmöser gebe, jedoch die derzeitige Infrastruktur ein Hemmnis darstelle. Nachteilig wirke sich vor allem der fehlende Autobahnanschluss aus. Auch eine mögliche Nutzung des vorhandenen Hafens in Kirchmöser wurde bereits von potenziellen Investoren nachgefragt, um Waren und Rohstoffe über den Wasserweg an- und abzutransportieren.  Hier müssten jedoch zunächst die Zufahrt und das Hafenbecken wieder auf eine entsprechende Wassertiefe ausgebaggert werden.

Einig waren sich alle, dass die Spange und die Autobahnanbindung Rathenow-Premnitz zur BAB 2 Anschlussstelle Wollin kommen muss. Laut Eichmüller war die Planung für eine mögliche Streckenführung schon fertig, wurde jedoch aus nicht nachvollziehbaren Gründen dann nicht weiterverfolgt. Damals war noch die Projektentwicklung Kirchmöser PEK zuständig. "Dieses für den Ortsteil wichtige Projekt gilt es nun zu aktivieren und wieder in den Fokus unserer Stadtentwicklung zu rücken, denn die Ansiedlung von Gewerbe am Industriestandort Kirchmöser bietet nicht nur für den Ortsteil Entwicklungspotential, sondern ist für unsere gesamte Stadt von wichtiger Bedeutung", beteuert Eichmüller und pocht zugleich auf die weitere Ausweisung möglicher Wohnbauflächen, insbesondere für die Bereiche Bahnhofstraße/Uferstraße nahe Platz der Einheit. 15 Familien würden hier gerne sofort bauen. Das Baugebiet würde ein Unternehmer der Stadt umsetzen. "Er ist immer noch an dem Projekt interessiert", versichert der Ortschef.

Eichmüller hatte bereits 2019 einen Stammtisch für Gewerbetreibende und Freiberufler ins Leben gerufen. Der nächste Stammtisch soll im März stattfinden. Hier gibt es die Möglichkeit, sich auszutauschen, Ideen zu sammeln und zu diskutieren. Interessierte sind herzlich willkommen!

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