Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Corona-Krise
Oranienburger Landtagsabgeordnete werben für Soforthilfe-Angebote des Landes

Der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Heiner Klemp aus Oranienburg.
Der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Heiner Klemp aus Oranienburg. © Foto: Klaus D. Grote
OGA / 25.03.2020, 09:35 Uhr - Aktualisiert 25.03.2020, 12:26
Oranienburg (MOZ) In Brandenburg können kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler seit Mittwochmorgen auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Anträge auf Corona-Soforthilfe stellen. Je nach Größe des Unternehmens stellt die ILB Zuschüsse in Höhe von bis zu 60 000 Euro zur Verfügung. Der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Heiner Klemp und seine Parlamentskollegin Nicole-Walter Mundt (CDU) aus Oranienburg riefen betroffene Unternehmer dazu auf, jetzt auch entsprechende Anträge zu stellen.

"Das Soforthilfeprogramm der Landesregierung richtet sich gezielt an kleine Unternehmer und Selbständige, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Lage geraten sind", erklärte Nicole Walter-Mundt, die die Initiative der Landesregierung bereits Ende vergangener Woche in einer Erklärung begrüßt hatte.

Heiner Klemp erklärte: "Geschäfte bleiben geschlossen, Veranstaltungen fallen aus, Einnahmen brechen weg. Viele Gewerbetreibende, Gastronomen und Kulturschaffende in Oberhavel treffen die Maßnahmen der Landesregierung, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, besonders hart." "Um den so Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen, dürfte das Team der ILB bereits einige Nachtschichten hinter sich und noch viele vor sich haben." 100 Mitarbeiter seien eigens abgestellt worden, um die vielen erwarteten Anträge nicht nur sehr schnell zu bearbeiten, sondern das Geld auch innerhalb weniger Tage auszahlen zu können. "Verlängerte telefonische Servicezeiten helfen den Unternehmerinnen und Unternehmern, die noch nie einen Förderantrag gestellt haben. Bei Unsicherheiten gilt: Lieber einmal mehr nachfragen, denn wichtig für ein schnelles Verfahren ist ein vollständiges, korrekt ausgefülltes Formular. Und keine Sorge: Das Geld reicht für alle. Sorgfalt beim Ausfüllen des Antrages geht also vor Schnelligkeit", sagte Klemp.

Die Zuschüsse sind wie folgt gestaffelt: Unternehmen mit bis zu fünf Vollzeit-Beschäftigten bekommen bis zu 9 000 Euro, mit bis zu 15 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 15 000 Euro, mit bis zu 50 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 30 000 Euro und mit bis zu 100 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 60 000 Euro ausgezahlt.

Das Infotelefon der ILB ist montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geschaltet: 0331 6602211. Die Zuschüsse sind wie folgt gestaffelt: Unternehmen mit bis zu fünf Vollzeit-Beschäftigten bekommen bis zu 9 000 Euro, mit bis zu 15 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 15 000 Euro, mit bis zu 50 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 30 000 Euro und mit bis zu 100 Vollzeit-Beschäftigten bis zu 60 000 Euro ausgezahlt. Das Formular muss von der Website der ILB heruntergeladen, ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben eingereicht werden: www.ilb.de.

Nähere Informationen zu diesem und weiteren Corona-Hilfsprogrammen erhalten Unternehmer aus Oberhavel auch bei der Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel (WInTO) GmbH, die eine Corona-Beratungsstelle eingerichtet hat. Telefon (03302) 559 200, www.wirtschaft-oberhavel.de.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG