Wintersport
: Skispringer aus Bad Freienwalde erringen zehn Podestplätze in Rothenburg

Das traditionelle Sommerskispringen in Rothenburg an der Saale war für den Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde sehr erfolgreich.
Von
Nadja Voigt
Bad Freienwalde
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Die erfolgreiche Mannschaft des WSV 1923 Bad Freienwalde in Rothenburg: Übungsleiter Jens Schröter, Miriam Hoffmann, Mila Twarok, Anja Rost, Alvine Holz, Florian Fechner, Florian Lipke, Louisa Biesecke, Hotte Mahnke , Landestrainer Stefan Wiedmann, als Gast Kathi Wilhelm, Leon Latypov, Atreju Mulack und Julian Hoffmann

Günter Grützner
  • WSV 1923 Bad Freienwalde holte zehn Podestplätze beim Sommerskispringen in Rothenburg.
  • Zwei Siege: Florian Lipke (Junioren K34) und Julian Hoffmann (offene Klasse K15).
  • Fünf zweite, drei dritte und ein vierter Platz ergänzen das starke Ergebnis.
  • Moritz Terei startet im FIS Youth Cup, Max Unglaube im Deutschland- und Schülerpokal.
  • Nord-Cup-Springen am 11. September in Bad Freienwalde – Besuch von Sparkassenpräsident.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit zehn Podestplätzen am Wochenende konnten die Nachwuchsspringer des WSV 1923 Bad Freienwalde erfolgreich die Heimreise antreten. „Das traditionelle Sommerskispringen von den drei Nachwuchsschanzen in Rothenburg an der Saale war besonders für die ganz jungen Springer und Springerinnen des WSV 1923 besonders aufregend, war es doch für viele der erste Wettkampf außerhalb Bad Freienwaldes. Und dann war da auch gleich noch die Konkurrenz aus acht anderen Wintersportvereinen! Die wollte erst einmal bezwungen werden“, berichtet Günter Grützner vom Verein von den Wettkämpfen.

Kaum Vergleichsmöglichkeiten in der Corona–Pandemie

Für Trainer Stefan Wiedmann und Übungsleiter Jens Schröter sei es besonders der Vergleich mit den Leistungen der Sportler und Sportlerinnen anderer Vereine, der zählte. Denn wegen der Corona–Zeit habe kaum jemand gewusst, wie der Stand der eigenen Leistungen im Vergleich zu anderen wirklich ist.

„Und dieser Vergleich lässt sich für den WSV 1923 wirklich vorzeigen: Die elf Starterinnen und Starter des WSV konnten zehnmal aufs Siegerpodest steigen. Zweimal konnten sie sogar die gesamte Konkurrenz in ihrer Altersklasse schlagen. Das gelang Florian Lipke bei den Junioren von der K34 und Julian Hoffmann in der offenen Klasse von der K15er Schanze“. so Grützner.

Auch ein vierter Platz ist ein Erfolg

„Fünf zweite, drei dritte und ein vierter Platz vervollständigten das hervorragende Ergebnis, auch wenn es so mancher Sportler und manche Sportlerin nicht so sehen wollten für die eigene Leistung. Denn auch ein vierter Platz bei vielen starken Mitbewerbern ist ein sehr gutes Ergebnis.“

Und der zweite Platz von Florian Fechner mit nur 0,2 Punkten Rückstand zum Ersten sei kein Grund zur Trauer, heißt es vom Vereinsvorstand. „Das nächste Mal einen Telemark setzen und der Sieg ist da!“ Landestrainer Stefan Wiedmann und Übungsleiter Jens Schröter jedenfalls waren zufrieden, ebenso wie die mitgereisten Fans des WSV 1923 Bad Freienwalde.

Moritz Terei und Max Unglaube am Start

Am nächsten Wochenende wird es dann Ernst für den Bad Freienwalder Moritz Terei — beim FIS Youth CUP der Nordischen Kombination in Oberhof. Und das gegen ein starkes internationales Sportlerfeld. Und eine Woche darauf wird es dann auch für Max Unglaube Ernst: Mit Moritz Terei geht er dann in Berchtesgaden beim Deutschlandpokal beziehungsweise beim DSV Schülerpokal an den Start.

Am 11. September messen sich die besten Skispringer und Nordisch Kombinierten aus den nördlichen Wintersportvereinen Deutschlands in Bad Freienwalde beim 2. Springen im NORD–CUP.

Am Sonnabend besuchte auch der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Dr. Michael Ermrich, die Sparkassen–Ski–Arena im Papengrund in Bad Freienwalde, um über weitere gemeinsame Sportprojekte in Bad Freienwalde zu sprechen, teilt Günter Grützner weiter mit.