Two-Nights-Tour in Oberstdorf
: Weltcup-Debüt von Skispringerin Alvine Holz gefeiert

UPDATE 1. Januar, 17 Uhr, Begeistert haben die Mitglieder und Fans des Bad Freienwalder WSV 1923 das Weltcup-Debut ihrer Sportlerin Alvine Holz gefeiert.
Von
Ulf Grieger,
Günter Grützner
Bad Freienwalde
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  • Ein Skisprung-Märchen ist wahr: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde hat beiden Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen teilgenommen. Fans aus der Kurstadt waren die ersten Gratulanten.

    Ein Skisprung-Märchen ist wahr: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde hat beiden Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen teilgenommen. Fans aus der Kurstadt waren die ersten Gratulanten.

    Günter Grützner
  • Die Fans jubeln: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startet bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen sowie am 1. Januar in Oberstdorf.

    Die Fans jubeln: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startet bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen sowie am 1. Januar in Oberstdorf.

    Günter Grützner
  • Beim Training in Oberstdorf: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV1923 Bad Freienwalde startete bei den Skisprung-Weltcups am 1. Januar in Oberstdorf

    Beim Training in Oberstdorf: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV1923 Bad Freienwalde startete bei den Skisprung-Weltcups am 1. Januar in Oberstdorf

    Günter Grützner
  • Qualifikation in Oberstdorf war Endstation: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startete bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen  sowie am 1. Januar in Oberstdorf.

    Qualifikation in Oberstdorf war Endstation: Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startete bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen sowie am 1. Januar in Oberstdorf.

    Günter Grützner
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Gleich zu zwei Weltcup-Springen war die Bad Freienwalderin Alvin Holz (19) durch den Deutschen Skiverband nominiert worden. Im Rahmen der Two-Nights-Tour startete sie am 30. Dezember bravourös in Garmisch-Partenkirchen. Ihren ersten Weltcup überhaupt beendete sie am Ende mit Rang 27 und holte damit vier Weltcuppunkte ins Brandenburger Flachland. Entsprechend groß war der Medienrummel, die Märkische Oderzeitung brachte Eilmeldungen.

Großer Medienrummel

Vielleicht war dieser Rummel dann doch etwas zu groß für die Neunzehnjährige. Beim zweiten Springen in Oberstdorf am Neujahrstag 2024 schaffte Alvine Holz die Qualifikation nicht ganz.

Qualifikationsspringen in Oberstdorf Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startete bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchen sowie am 1. Januar in Oberstdorf

Günter Grützner

Trotzdem: Zum ersten Mal ist es einer Brandenburger Spezialspringerin überhaupt gelungen, im Weltcup der Spezialspringerinnen aus 16 Nationen mitzukämpfen und dann auch sofort mit einem 27. Rang unter die ersten 30 zu kommen und damit vier Punkte zu ergattern.

Die Fans aus Bad Freienwalde und ganz Brandenburg werden den weiteren sportlichen Weg der Berlin-Brandenburgerin Alvine Holz begeistert verfolgen, erklärten die WSV-Vertreter.

Alvine Holz (19) vom WSV Bad Freienwalde hat im Olympiastadion von Garmisch-Partenkirchen nicht nur die Qualifikation bravourös gemeistert, sondern es auch noch in den Final-Durchgang geschafft. Das zweite und auch schon wieder letzte Springen der Two Nights Tour steigt am Neujahrstag in Oberstdorf. Um 15 Uhr beginnt dort die Qualifikation. Im Fernsehen beginnt die Übertragung um 16.15 Uhr/: ZDF und Eurosport).

Die 19jährige Alvine Holz vom WSV 1923 Bad Freienwalde hatte bei ihrem ersten Weltcup-Auftritt im Olympiastadion von Garmisch-Partenkirchen auf einen hervorragenden 27. Rang und erreicht damit die ersten vier Weltcup-Punkte. Doch was war zuvor geschehen?

Schwierigkeiten durch Regen

250 Helfer waren an der Arbeit, um die Schanze im Olympiastadion von Garmisch-Partenkirchen rechtzeitig wieder in Schuss zu bekommen. Vor Weihnachten war sie schon einmal komplett fertig präpariert, verriet ein Fahrer des Pistenbullis. Aber dann kam der Regen, und alles begann von vorne. 16 Stunden habe er am Mittwoch auf dem Gerät gesessen, um den Aufsprunghang wieder so herzurichten, dass ein gefahrloses Springen möglich sei. Schließlich sollen nicht nur die 54 jungen Frauen der Two-Night-Tour ideale Bedingungen vorfinden, sondern auch die Männer der Vier-Schanzen-Tournee und eine Woche später die Aktiven des Continentalcups.

Alvine Holz aus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startet bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchensowie am 1. Januar in Oberstdorf

Günter Grützner

Für Alvine Holz vom WSV 1923 Bad Freienwalde begann das Weltcup-Abenteuer am 29. Dezember um 17 Uhr mit drei Trainingssprüngen von der K 125 – Schanze mit neuen Skiern und neuen Sprungschuhen, aber wieder in dem gleichen Wettkampfanzug wie schon beim Inter-Continentalcup in Lillehammer. Mit den ersten beiden Sprüngen war sie dann auch nicht so richtig zufrieden: „Ich bin nur rübergefahren. Ein Wunder, dass es dann doch noch so weit ging!“ Der dritte klappte dann besser, immerhin hatte sie den K-Punkt getroffen. Und, sie war aus der gleichen Luke gesprungen wie auch Katharina Schmid. Viele andere waren höher an den Start gegangen.

Alvine Holzaus Berlin und Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde startet bei den Skisprung-Weltcups am 30. Dezember in Garmisch-Partenkirchensowie am 1. Januar in Oberstdorf

Günter Grützner

Landestrainer war zuversichtlich

Stefan Wiedmann, der Landestrainer von Brandenburg, ist zuversichtlich. Morgen kommt es darauf an, von den 54 Springerinnen muss sie Rang 40 erreichen, dann hat sie die Qualifikation geschafft.

54 Springerinnen aus 16 Nationen gingen dann am Sonnabend um 16.15 Uhr an den Start. Und alle wollten unter die ersten 40 kommen, damit sie sich für den eigentlichen Wettkampf qualifiziert haben. Alvine hat die Startnummer 2, vor ihr springt nur die Doppelweltmeisterin von 2019 Juliane Seyfarth. Danach heißt es warten, 52 kommen noch nach Alvine. Und dann war es soweit, auf der Anzeigetafel erschien das Q vor Alvines Namen, was soviel hieß, wie Qualifikation und erster Weltcup-Wettkampf für eine Spezialspringerin aus dem Brandenburgischen Flachland. Am Ende der Qualifikation war es dann sogar Rang 20 von den 54 Springerinnen. Eigentlich war das Ziel damit schon erreicht, aber jetzt kam der erste Wertungsdurchgang. Die besten 40 durften in die nächste Runde. Und wieder musste Alvine als Zweite vom Bakken, vor ihr nur Juliane Seyfarth und nach ihr jetzt noch 38 Konkurrentinnen. Also wieder banges Warten. Sie musste unter die ersten 30 kommen, um auch im zweiten Durchgang ihre Leistung noch einmal zeigen zu können.

Als 29. in den zweiten Durchgang

Als 29. schaffte sie das und war nach weiteren langen Minuten zum Schluss des ersten Weltcupspringens in ihrer Karriere Dann sogar die 27., was gleichbedeutend mit 4 Weltcup-Punkten ist. Die Sensation ist damit perfekt, die Berlinerin Alvine Holz vom brandenburgischen Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde liegt in der Weltcup-Wertung der Spezialspringerinnen 2023/24 derzeit auf Rang 37!

Am Neujahrstag geht es im zweiten Springen der Two-Nights-Tour wieder um Weltcup-Punkte.

Die 19-Jährige Alvine Holz aus Berlin-Pankow, Athletin des WSV 1923 Bad Freienwalde, hat am Samstag, 30. Dezember 2023 bei der Two-Nights-Tour in Garmisch-Partenkirchen ihr Weltcup-Debüt geben! Weltcup-Debütantin Alvine Holz (116,5 m/29.) hatte es in den zweiten Durchgang geschafft.

Alvine Holz konnte mit 112 Metern zwar nicht ganz an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen, sich aber über ihre ersten Weltcup-Punkte freuen. Sie machte noch eine weitere Position gut und wurde so 27.

„Ich hätte nicht erwartet, dass ich es in den zweiten Durchgang schaffe“, erklärte die 19-Jährige, die erst vor fünf Jahren mit dem Skispringen begonnen hat, in der ARD-Sportschau.

Tolle Premiere: Mit zwei soliden Sprüngen erreicht die Freienwalder WSV-Sportlerin Alvine Holz Platz 27.

Günter Grützner

In Bad Freienwalde an den Fernsehern und direkt vor Ort in Garmisch-Partenkirchen hatten zahlreiche Fans die Daumen gedrückt, berichtet WSV-Präsident Dieter Bosse.