Mitglied wird, wer Bier liebt und mit Hüsers gern das Selbstgebraute teilen möchte. So einfach ist das hier. Und einfach, das ist auch das Motto, das die Angermünder Gastgeber ihrem Leben geben und ihren Gästen vermitteln wollen. Einfach im Sinne von nachhaltig, natürlich und vor allem entschleunigt. So wie ihr Bier aus den wenigen puren Zutaten einfach nur Zeit benötigt, um zu gären und Würze zu gewinnen, so möchten sie auch mit wenigen, puren Angeboten und viel Zeit und Muße Erholung in ihrem Ferienidyll "Buntspecht" bieten.
Zwei Ferienwohnungen betreibt Kena Hüsers in ihrem Haus in der Birkenallee, das "kleine" und das "große Nest". Sie tragen die kreative Handschrift der Hausherrin. Kena Hüsers liebt Selbstgemachtes, vom restaurierten Fensterrahmen, der zum Spiegel umfunktioniert wird, über selbstbemalte alte Bauernschränke, handgemachte Keramik, selbstgeschriebene Bücher, eigene Wildblumenarrangements aus Garten und Wiese bis zum selbstgebackenen Brot oder eigenen Seifenkreationen. Ja, und das Bier natürlich. Wer zu ihnen kommt, kann alles ausprobieren, das Brot, das Seifensieden und das Bierbrauen.
Damit haben sich Kena und Norbert Hüsers autodidaktisch intensiv beschäftigt, gelesen, im Internet recherchiert, Seminare besucht, aber vor allem experimentiert, verworfen, verändert, verkostet. Aus heimischen Rohstoffen kreieren sie ihr "Angermünder Stößchen", Helles, Schwarzbier, Rauchbier. Im Keller ihres Hauses haben sie einen Raum als Brauhaus eingerichtet, gefliest, gekachelt, ausgestattet mit dem Equipment, vom Kessel bis zur Abfüllung. Hier möchten sie auch kleine Workshops anbieten, wo man in die uralte Kunst des Bierbrauens eingeweiht wird und sein eigenes Bier selber brauen und natürlich das Angermünder Stößchen verkosten kann. Dazu weiß Norbert Hüsers viele Geschichten über die Geschichte des Bierbrauens zu erzählen. Und schon gehört man zur Familie des wohl kleinsten Bierklubs Brandenburgs.
"Wir wollen bewusster, alternativer und nachhaltiger leben, weniger Konsum, weniger passive Berieselung", erzählt Kena Hüsers, die vor genau fünf Jahren eben deshalb aus Berlin in die Uckermark gezogen ist.  In den Ferienwohnungen verzichtet sie zwar nicht auf Komfort, doch Fernseher und Radio sollten eigentlich tabu sein. "Wir möchten ja Entschleunigung anbieten und keinen Elektrosmog produzieren." Doch da sie ihre "Buntspechthöhlen" beim Tourismusverband freiwillig zertifizieren ließ, hätte es ohne TV und Radio keine Sterne gegeben. Nun hat jede Wohnung einen großen Flachbildfernseher, Bluetothbox und drei Sterne.
Doch die meisten ihrer Gäste lieben die Sterne am uckermärkischen Nachthimmel mehr, der sich hier wie ein funkelnder Glühwürmchenschwarm zum Greifen nah über den Garten wölbt.
Hier sitzen die Feriengäste morgens beim Frühstück, hören nichts als Vogelgezwitscher und Spechtklopfen in den alten Birken, die der Straße am Stadtrand den Namen gegeben haben.  Hier klönen sie abends gern auch mit Hüsers gemeinsam beim Bier und kommen ins Plaudern und ins Schwärmen. Hier möchte die Autorin Kena Hüsers auch zu Gartenlesungen, vielleicht mit Musik,  Wein und Bier einladen.
"Meine Gäste können sich im Garten frei bewegen, sich einfach einen Stuhl nehmen oder die Hängematte und sich wo sie möchten platzieren." Auch der Grill ist frei nutzbar. Und so wurden Hüsers auch schon spontan von ihren Gästen zum Grillen im eigenen Garten eingeladen. "Es ist ein bisschen wie Familie."
Klassische Beete und feinen Rasen gibt es im Buntspecht-Idyll nicht. Einfach ist ja die Devise. Stattdessen hat Kena Hüsers einen Blühstreifen mit Wildblumen angelegt, Klatschmohn, Kornblumen, Margeriten, Rittersporn dürfen wachsen, wie sie wollen. Dazwischen gedeihen verschiedene Kräuter, Tomaten und Kartoffeln in Kübeln, wo sich auch die Gäste selbst bedienen können. Ehemann Norbert stellt derweil Wander- oder Radtouren für die Gäste zusammen, gibt Empfehlungen für Rast und Einkehr bei regionalen Partnern und Produzenten, mit denen Hüsers gut vernetzt sind. Auch Regionalität gehört zur Philosophie der Gastgeber, von Wanderkarten eines heimischen Kartographen, über Biogemüse, -fleisch oder Eier von Bauern aus Nachbardörfern bis zum Fahrradverleih im Ort. Die Wanderwege beginnen hinter dem Haus. Hier beginnt das Abenteuer Natur.

Buntspecht Logis in Angermünde


Am Stadtrandvon Angermünde, in der Birkenallee 18, betreibt Kena Hüsers zwei Ferien-wohnungen. Ein Buntspecht, der im Garten brütet, gab der Logis den Namen. Die ruhigen Ferienwohnungen sind mit Liebe zum Detail und nachhaltig ausgestattet und bieten Gartenblick und Gartennutzung und Fahrradschuppen. Hier kann man Bier brauen oder Seifen sieden.

Die historische Altstadt Angermünde mit mittelalterlichen Gassen, Fachwerkhäusern und uriger Gastronomie liegt etwa zwei Kilometer entfernt.

In der Nähe liegen der Wolletzsee mit Strandbad und Rundwanderweg sowie das Unesco-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin.

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