Kulturministerin Manja Schüle und Infrastrukturminister Guido Beermann haben unter anderem mit dem Landeskonservator Thomas Drachenberg eine Bilanz zur Denkmal-Förderung 2020 im Land Brandenburg präsentiert. Im vergangenen Jahr wurden rund 40 Millionen Euro aus Mitteln des Kulturministeriums und des Infrastrukturministeriums in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert.

Kulturministerin Manja Schüle

Kulturministerin Schüle: „Brandenburg ist reich an Denkmalen: Es sind aber nicht nur die preußischen Schlösser und Gärten, die unsere Denkmallandschaft ausmachen. Dazu gehören auch alte Industrieanlagen, aufgegebene Ölmühlen, frühere Brauereien, imposante Klöster, archäologische Stätten – und vor allem viele Kleinode in den Städten und Dörfern... Viele dieser Kleinode wären ohne privates und vielfach ehrenamtliches Engagement nicht zu erhalten...“

Infrastrukturminister Guido Beermann

Infrastrukturminister Beermann: „Die Entwicklung der brandenburgischen Städte in den vergangenen 30 Jahren ist eine Erfolgsgeschichte. Vor allem die Innenstädte sind heute bekannt für ihr vielfältiges und identitätsstiftendes historisches Erbe. Um sie für ihre Bürger, den Tourismus und die Zukunft noch attraktiver zu machen, müssen wir dieses Erbe bewahren und weiterentwickeln. Deshalb gehören Denkmalschutz und Denkmalpflege zu den wesentlichen Bereichen der Stadtentwicklung. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit dem neuen Bund-Länder-Programm ‘Lebendige Zentren‘ haben wir ein Förderinstrument, mit dem wir Ziele der Städtebauförderung mit Blick auf den Erhalt, die Sanierung und Nachnutzung von Denkmalen und Bausubstanz mit historischer Bedeutung weiterverfolgen... Allein für die bisher im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützten Gesamtmaßnahmen stehen im Programm ‘Lebendige Zentren‘ für 2020 bis 2024 mehr als 27 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung.“
In den Hohen Fläming flossen 2020 15.000 Euro in die Sanierung der Niemegker Baer-Orgel; 18.295 Euro in die Restaurierung und Sanierung der Bestattungen in der Golzower Gruft und 65.000  Euro in Sicherungsmaßnahmen des Bahnbedienstetenhauses Wiesenburg.