Bad Freienwalde: 2 Millionen Euro für die Laurentiusschule

Die Stephanus-Stiftung investiert im großen Stil in die Sanierung der Laurentiusschule in Bad Freienwalde.
Nadja VoigtCO2-Emissionen verringern
„Unsere Verantwortung für das Klima nehmen wir sehr ernst“, erklärt Martin Jeutner, Pressesprecher der Stephanus-Stiftung, die Investition in Millionenhöhe. Am Ende der Bauarbeiten ergebe sich eine erhebliche Energieeinsparung und damit verbunden deutlich geringere CO2-Emissionen, so Jeutner. Dafür wurden umfassende Sanierungsmaßnahmen geplant, die an ortsansässige Firmen sowie an Handwerksfirmen aus Märkisch-Oderland vergeben wurden, macht Jeutner deutlich, dass sich die Stiftung auch in der Verantwortung sieht, regionale Betriebe zu stärken.
Zu den Maßnahmen gehört unter anderem eine neue Schiefer-Dacheindeckung mit einer Sparrendämmung, sowie eine Instandsetzung der Fassade mit Fugensanierung und dem Austausch beschädigter Klinker. „Außerdem werden alte Holzfenster ausgetauscht“, so die Information des Pressesprechers. Des Weiteren erfolge der Einbau einer neuen Wärmeerzeugungsanlage sowie die Erneuerung der horizontalen und vertikalen Kellerabdichtung. Einige Entwässerungsgrundleitungen und eine Stützwand auf dem Schulhof würden ebenfalls erneuert.
Die Arbeiten finden bei laufendem Schulbetrieb statt und sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein, erläutert Jeutner den Zeitplan. Soweit möglich, soll auf die schulischen Belange Rücksicht genommen werden, versichert der Pressesprecher. Besonders lärm- und staubintensive Arbeiten sollen in Ferienzeiten durchgeführt werden, um Störungen zu vermeiden.
Konzept weiterentwickeln
Durch die Sanierung werde auch eine konzeptionelle Erweiterung möglich, erste Überlegungen dafür stünden bereits im Raum. So könnten zum Beispiel neue Fachunterrichtsräume, eine Holz- und Keramikwerkstatt oder eine Lehrküche entstehen, gibt Jeutner erste Einblicke in diese Überlegungen.
Die Laurentiusschule ist eine Schule für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. 103 Schüler aus den Kreisen Märkisch-Oderland und Barnim besuchen die anerkannte Ersatzschule.