Bauprojekte
: Banim-Oderbruch investiert massiv in Gehwege, Brücken und Straßen

Baubeginn, Planungen oder fehlen noch Fördermittel? Das Amt Barnim-Oderbruch hat 2020 viel vor.
Von
Nadja Voigt
Wriezen
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Hat Priorität: Die Sanierung des Friedrichshofer Weges in Oderaue. Bald könnte Baubeginn sein. Das Amt Barnim-Oderbruch hat 2020 viel vor.

Nadja Voigt

Zudem will die Amtsverwaltung in diesem Jahr die Planungen für die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen an den Schulstandorten in Prötzel, Neutrebbin und Altreetz vorantreiben. Ebenso wie die Planungen für das Feuerwehrgerätehaus in Sternebeck. Der hierfür gestellte Förderantrag sei bedauerlicherweise abgelehnt worden. „Nun muss eine neue Planung her“, so der Amtsleiter.

Brücken in Croustillier und Neuküstrinchen im Fokus

Auch in den Gemeinden stehen diverse Bauvorhaben an: So in der Gemeinde Oderaue die Machbarkeitsstudie und die Trassenvarianten für einen Radweg zwischen Mädewitz und Altreetz, die Vorplanung und einen Teilabschnitt des Friedrichshofer Wegs zwischen Neuwustrow und Friedrichshof sowie die Planung beziehungsweise den Baubeginn für die Brücken in Croustillier und Neuküstrinchen. Für die innerörtliche Brücke in Croustillier liegt der Förderbescheid bereits vor.

In der Gemeinde Prötzel werden die Planungen, Förderanträge und Machbarkeitsstudien für das Bürgerhaus Harnekop, die Gehwege Sternebecker und Müncheberger Straße in Prötzel und Prädikow vorangetrieben sowie für die Sanierung der Stanitzseen und des Kirchsees in Prädikow. In Bliesdorf ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Planung. Hier rechnet Helge Suhr mit mehreren Bauabschnitten von der Bundesstraße in Vevais bis zum Ortsausgang nach Bochows Loos aufgrund der sehr verschiedenen Schadensbilder, die die Straße aufweist.

Spielplatz in Neutrebbin wird erweitert

In der Gemeinde Neutrebbin wird der Spielplatz auf der Liebesinsel in diesem Jahr erweitert. Geplant seien laut Helge Suhr neben Spielgeräten für Kinder auch welche, die für alle Generationen zu nutzen sind. Zudem wird in Wuschewier die südliche Dorfstraße eine Oberflächenbehandlung erhalten. Und die L34 Abschnitt Grube – ähnlich der Bahnhofsstraße – gemeinsam mit dem Landesbetrieb hergerichtet.

Verknüpft mit der Baustelle der Kreisstraßenmeisterei wird die Ortsdurchfahrt in Neulietzegöricke angegangen. Dort sind im letzten Bauabschnitt noch rund 450 Meter offen. In der Gemeinde Reichenow-Möglin steht die Sanierung des Schmiedepfuhls in Möglin an. „Der verlandet vollkommen und zudem ist der Biber drin“, so Helge Suhr. Für die Sanierung werde nun versucht, Fördermittel zu bekommen.