Baustelle in Hohenwutzen
: Arbeiten an Oderbrücke zum Polenmarkt – was erneuert wird

UPDATE 30. Juli: Die Oderbrücke zwischen Hohenwutzen und Osinow Dolny wird täglich von vielen Pendlern genutzt. Nun kündigt der Landesbetrieb Straßenwesen Bauarbeiten an der Brücke nach Polen an – das sind die Folgen.
Von
Felix Krone
Hohenwutzen
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Die Brücke über die Oder von Hohenwutzen nach Osinow Dolny: Auch hier ist der Weg für den Kleinen Grenzverkehr wieder frei.

Verhalten blieb der Ansturm nach der Grenzöffnung.

Die Brücke über die Oder von Hohenwutzen nach Osinow Dolny: Ab dem 11. August 2025 finden hier Bauarbeiten statt.

Jörn Kerckhoff
  • Bauarbeiten an der Oderbrücke Hohenwutzen-Osinow Dolny starten am 11. August 2025.
  • Betoninstandsetzung und Sanierung von Geh- und Radwegen sind geplant.
  • Fahrbahn bleibt während der Bauzeit uneingeschränkt nutzbar.
  • Geh- und Radwege werden zeitweise wechselseitig gesperrt.
  • Arbeiten betreffen normale Verschleißreparaturen und enden voraussichtlich am 22. August.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Täglich fahren hunderte Pendler und Tanktouristen über die Oderbrücke, die Hohenwutzen und das polnische Osinow Dolny (ehem. Niederwutzen) verbindet. Während die deutsche Bundespolizei hier schon seit 2024 Kontrollen durchführt, hat der polnische Grenzschutz am 7. Juli nachgezogen.

Die Beliebtheit des Grenzüberganges ist trotzdem ungebrochen, denn in Osinow Dolny befinden sich der „Polenmarkt Hohenwutzen“ mit Ständen und einer Markthalle, mehrere Tankstellen sowie eine Filiale einer bekannten Fast-Food-Kette. Teilweise kommt es an dem Grenzübergang sogar zu Staus.

Normale Verschleißreparaturen – keine Sperrung für Autos

Nun soll an der viel befahrenen Oderbrücke gebaut werden, wie Dorothée Lorenz, Pressesprecherin des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg mitteilt. Von Montag, den 11. August bis voraussichtlich Freitag, den 22. August, finden Betoninstandsetzungsarbeiten am Widerlager sowie Sanierungen am Geh- und Radwegbereich der Brücke statt.  Im Brückenbau wird ein massiver Unterbau als Widerlager bezeichnet, der den Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm herstellt.

Während die Fahrbahn in der Zeit der Bauarbeiten nach Angaben des Landesbetriebes uneingeschränkt genutzt werden kann, werden die Geh- und Radwege zeitweise wechselseitig gesperrt. Damit bleibt die Brücke für den Autoverkehr frei. „Im Wesentlichen geht es um Abnutzungsschäden. Speziell um Risse im Widerlager. Fremdkörpereinschlüsse im Beton, Betonausbrüche und einfache Reparaturen im Gehwegbereich“, erklärt die Sprecherin des Landesbetriebes, Dorothée Lorenz. Die Baukosten betragen etwa 20.000 Euro.