Einkaufen und Tanken in Polen
: Trotz Sperrung in Frankfurt – Grenzverkehr in Hohenwutzen und Küstrin rollt

Weil die Grenzübergänge in Frankfurt/Oder durch polnische und deutsche Landwirte und Handwerker gesperrt wurden, war in Küstrin und Hohenwutzen mit einem verstärktem Ausweich-Grenzverkehr gerechnet worden.
Von
Ulf Grieger
Küstrin, Hohenwutzen
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Grenzbrücke in Hohenwutzen: Ohne Stau und Hindernisse rollte der Grenzverkehr zu Wochenbeginn am 26. Februar.

Ulf Grieger

Das durch die Sperrungen der Grenzübergänge in Frankfurt/Oder befürchtete Verkehrschaos an den Übergängen in weitgehend ausgeblieben. In Küstrin-Kostrzyn störte am Montag-Morgen vor allem der dichte Nebel. Zudem ist dort die Straßenbrücke über die Oder nach einem Unfall vor einigen Monaten wie vor nur einspurig befahrbar. Eine Ampel regelt dort den Verkehr.

Dies soll nach polnischen Angaben auch bis zur Brückenerneuerung so bleiben. Längere Rückstaus gab es dort auf deutscher Seite nicht. Auf polnischer Seite gab es ein verstärktes Verkehrsaufkommen in Richtung nächstem Gütergrenzübergang im Norden.

Keine Behinderungen in Hohenwutzen

Ebenso rollte auch der Grenzverkehr über die Straßenbrücke in Hohenwutzen. Wie in Küstrin ist die Brücke dort auch für den Güterlastverkehr über 7,5 Tonnen gesperrt. Der Grenzverkehr mit Einkaufs- und Tanktouristen und Pendlern war nicht stärker als üblich. Allerdings quält sich der Grenzverkehr nach wie vor durch das Stadtgebiet von Bad Freienwalde.

Darunter leiden die Straßen. Ein Abschnitt mit großen Schlaglöchern befindet sich im Bereich Königstraße/Wriezener Straße. Der Straßenasphalt hat sich auf längeren Abschnitten aufgelöst, das alte Kopfsteinpflaster kommt dort zum Vorschein. Das verlangt von den Autofahrern höchste Konzertion ab.

Schlechter Straßenzustand in Bad Freienwalde: Im Übergang der Königstraße zur Wriezener Straße hat sich der Straßenbelag aufgelöst.

Ulf Grieger

Tiefe Schlaglöcher werden nicht mehr repariert

Sie soll nach Information von Ralf Lehmann, Bürgermeister von Bad Freienwalde, aber noch etwa einen Monat lang so bleiben. Dann werde der Abschnitt zum weiteren Ausbau des Kreisels ohnehin für lange Zeit voll gesperrt, informiert Lehmmann. Wer dann ins Stadtzentrum will, fährt von der Wriezener Straße über die Südrampe zur Schiffmühler Straße und dann über Alttornow und Tornower Straße zur Königsstraße.

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