Einsatz in Bad Freienwalde: Feuerwehr beseitigt kilometerlange Dieselspur

Feuerwehrleute tragen in der Wasserstraße in Bad Freienwalde das Ölbindemittel auf.
Felix KroneUm 21:42 ging bei der Feuerwehr am Montagabend (1. Juli) der Alarm ein. In Bad Freienwalde zog sich eine kilometerlange Dieselspur über die Straßen – nach Angaben des Einsatzleiters und Ortswehrführers Guido Bell aus Richtung Schiffmühle, über die Bahnhofstraße, Wasserstraße und Brückenstraße bis nach Alttornow. Der Schwerpunkt der Fahrbahnverunreinigung liege an der Schnellstraßen-Ampelkreuzung an in Richtung Schiffmühle, erklärte er.
Da die Straßenmeisterei laut Einsatzleiter schon Feierabend hatte, oblag es den Feuerwehrleuten, die Dieselspur unschädlich zu machen. Die drei Wehren Bad Freienwalde, Schiffmühle und Altranft waren mit insgesamt circa 25 Kameraden im Einsatz. Auch ein Streifenwagen der Polizei war kurz vor Ort.
Feuerwehr beseitigt Rutschgefahr in Bad Freienwalde
Die Feuerwehrleute trugen bei dem abendlichen Einsatz ein Ölbindemittel auf die Fahrbahn auf – Meter für Meter. Diesel ist eine Schmierfilm-bildende Flüssigkeit. Daher droht Verkehrsteilnehmern Rutschgefahr, wenn er nicht beseitigt wird. Das Bindemittel stumpfe die glatte Fahrbahn ab und verringere damit diese Gefahr, wie Bell erklärte.
Der Verursacher der Dieselspur in Bad Freienwalde ist noch unbekannt. Bereits am Sonnabend (29. Juni) musste die Feuerwehr wegen einer ähnlichen Fahrbahnverschmutzung in Schiffmühle ausrücken.

