Fußball: Wriezener Tabi erzielt Siegtreffer

Anziehungskraft: Die übt Wriezens Torsteher Patrick Geue auf den Ball aus.
Udo PlateDen siegbringenden Treffer erzielte der ansonsten fast abgemeldete Felix Akwa Tabi. Das geschah nach knapp einer Stunde — es verblieb also genügend Zeit, um das Spiel zu drehen. Die sage und schreibe 13 Ecken in der zweiten Hälfte waren Spiegelbild für die optische Überlegenheit der sich verzweifelt bemühenden Uckermärker. Diese Standards waren meist gar nicht so ungefährlich.
Mit Mann und Maus verteidigt
Felix Seidel von links und Wojciech Szczupakiewicz von rechts fanden jedoch in der Mitte keine Abnehmer unter den Kollegen. Die Wriezener standen mit allem, was sie hatten, im Strafraum. Mehrmals war dennoch Alarmstufe Rot angesagt: Bei einer flachen Seidel–Ecke klärte die vielbeinige Abwehr, dann wurde der Versuch von Dariusz Szmulski abgewehrt, den Eckball von Szczupakiewicz zu versenken (72.). Der SSV musste das Spiel selbst gestalten, was ihm erfahrungsgemäß Mühe bereitet. Sein Anrennen war einfach nicht durchdacht genug. Leicht gesagt, denn die Platzherren standen mit Mann und Maus hinten drin.
In der ersten Hälfte hatten sich den Schönowern Räume geboten. Die erste Chance ergab sich durch einen Tatarczuk–Freistoß — abgefälscht (13.). Wenig später setzte sich Szmulski durch, der Ball landete im Netz, das Tor zählte aber nicht. Referee Guido Beussel hatte zuvor ein Foul gesehen. Ansonsten hatte er mit dem Spiel wenig Mühe, traf klare Entscheidungen, manchmal aber auch etwas kleinliche.
Keeper Geue gut aufgelegt
Die jungen Hein–Peter Splett und Seidel trieben das Leder zu Szmulski, der des Öfteren nicht das nötige Glück besaß. Etliche Bälle wurden eine Beute des aufmerksamen Keepers Patrick Geue. In Halbzeit zwei war der Gast nach dem Gegentor dann nicht in der Lage, das Ruder herumzureißen.
Wriezens Trainer Thomas Adamski sagte nach dem Abpfiff: „Wir wollen trotz noch vorhandener Schwächen ganz weg vom Tabellenende.“