Fußball: Zur Halbzeit schon entschieden
Bereits nach fünf Minuten stand es 1:0 für die Eintracht. Der erste Eckball für die Hausherren und eine schlecht aussehende FSV-Abwehr ließen Roman Schmidt jubeln, der den abgewehrten Ball mit voller Wucht aus sechs Metern in die Maschen jagte (5.). Der frühe Treffer spielte der Eintracht in die Karten. Blau-Weiß spielte weiter nach der Strategie: nach vorn mit langen Bällen und hinten kompakt zu stehen.
Zur Pause schon 0:3
Letzteres gelang aus dem Spiel heraus ganz gut, doch bei den Eckbällen der Eintracht stand das Ganze auf sehr wackeligen Beinen. So entwickelte sich eine durchaus interessante und gutklassige Partie, in der das Pendel der Chancenverteilung immer mehr Richtung Eintracht Wandlitz ausschlug. Wriezen blieb aber nicht ungefährlich und hatte durch Stefan Zimmer zwei sehr gute Möglichkeiten (8., 23.), genauso wie sein Kollege Anton Seyfarth, der in der 36. Minute die Kugel ans Außennetz setzte. Wandlitz hingegen hatte nach dreißig Minuten das Oberwasser erkämpft und ging durch Paul Roller verdient mit 2:0 in Führung. Marcel Petrahns butterweiche Flanke von der rechten Seite verwertete Roller ohne jegliche Bedrängnis per Kopfball (38.). Eintracht wollte mehr und drängte weiter. Lohn dafür war das 3:0 von Paul Roller (45.).
Zum Wiederanpfiff hatte sich der FSV sichtbar einiges vorgenommen. Doch mit dem 4:0 durch Adrian Fischer, der einen Freistoß aus 20 Metern direkt über die Mauer sehenswert unter die Latte jagte, war das Spiel auch gelaufen.
Der eingewechselte Kilian Karpe erzielte den Ehrentreffer. „In der Summe geht der Sieg in Ordnung. Insbesondere bei hohen Bällen waren wir heute sehr anfällig, obwohl wir vor dem Spiel klar besprochen hatten, nah am Mann zu sein. Was mich auch ärgert, war die Chancenverwertung, gerade in der zweiten Halbzeit“, fasste Wriezens Trainer Christian Wegner das Spiel seiner Mannschaft zusammen.
Tilo Nawrazala, der die Eintracht betreute, sagte: „In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Vor allem freut es mich für Paul Roller, bei dem der Knoten geplatzt ist.“
FSV Blau-Weiß Wriezen: Andreas Elischer – Stephan Zimmer, Paul Mann, Benno Haferbecker, Waldemar Zeiser, Marcel Glöck (55. Kilian Karpe), Christopher Baatz, Anton Seyfarth (68. Florian Pekrul), Dustin Schumann, Paul Stiehm, Niklas Fritsche