Gewalt bei Wriezen
: 47-Jährige stört Umzug und greift Polizisten an

UPDATE 19.11.: In Lüdersdorf bei Wriezen hat eine 47-jährige Asylbewerberin einen Polizeieinsatz ausgelöst: Erst stört sie, dann droht sie, flieht mit einem Auto und greift schließlich Polizisten an.
Von
Felix Krone
Lüdersdorf
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Flüchtlingsheim Lüdersdorfer: der linke Aufgang des Neubaus in dem Ortsteil von Wriezen ist seit einem Brand im Mai nicht mehr bewohnbar.

Flüchtlingsheim Lüdersdorf: Der linke Aufgang des Neubaus in dem Ortsteil von Wriezen ist seit einem Brand im Mai nicht mehr bewohnbar.

Felix Krone
  • 47-Jährige störte Umzug in Lüdersdorf und löste Polizeieinsatz aus.
  • Frau drohte mit Gewalt gegen sich, flüchtete mit Auto und gefährdete Polizisten.
  • Pkw näherte sich Polizeiwagen bedrohlich; Beamte stoppten das Fahrzeug.
  • Frau verletzte Polizistin und Kollegen; Ermittlungsverfahren eingeleitet.
  • Vorwürfe: Widerstand, gefährlicher Eingriff in Verkehr, Verkehrsgefährdung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montagmittag (17. November) sollte der Umzug von Bewohnern der Asylunterkunft Lüdersdorf, einem Ortsteil der Stadt Wriezen, in eine andere Einrichtung im Landkreis erfolgen. Ein Aufgang des Neubaublocks ist nach einem Wohnungsbrand am 27. Mai zerstört.

Eine 47-jährige Staatsbürgerin der russischen Föderation war trotz längerer Vorlaufzeit offenbar mit der Maßnahme nicht einverstanden und störte das Prozedere immer wieder. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Ost hervor.

47-Jährige verletzt bei Wriezen Polizisten

Bei Eintreffen alarmierter Polizisten stieg sie in einen Seat und drohte damit, sich Gewalt anzutun, heißt es weiter. Schließlich setzte sie das Auto in Bewegung. In den sozialen Medien kursiert eine Dashcam-Aufnahme, die zeigt, wie eine verschleierte Frau in einem Seat-Minivan in die Lüdersdorfer Dorfstraße einbiegt, während ihr ein Streifenwagen der Polizei dicht auf den Fersen ist. Bei der Fahrt in Richtung Biesdorf habe sich der Pkw der 47-Jährigen wiederholt in bedrohlicher Weise dem Funkwagen der Polizei genähert, hieß es in der Pressemitteilung der Polizei.

Die Beamten konnten die Gefahrensituationen aber bewältigen und den Seat schließlich stoppen. Doch weiterhin habe sich die russische Staatsbürgerin renitent gezeigt und dabei eine junge Polizistin und deren Kollegen verletzt.

Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Der Frau werden Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sowie eine Verkehrsgefährdung vorgeworfen.

Hinweis: In einer früheren Fassung des Artikels war auf Grundlage der Polizeimeldung davon die Rede, die Frau sei mit ihrem Auto Richtung Bliesdorf gefahren. Dies ist nicht korrekt, sie begab sich Richtung Biesdorf. Wir haben den Fehler angepasst.