Zivilbeamte der gemeinsamen operativen Fahndungsgruppe (Bundes- und Landespolizei) hatten am frühen Freitagmorgen (7. Oktober) ein Wohnmobil der Marke FCA ITALY ausgemacht, das sich auf der Bundesstraße B158a aus Bad Freienwalde kommend in Richtung Polen bewegte. Wie die Polizei miteilte, sollte das Fahrzeug in Hohenwutzen einer Kontrolle unterzogen werden. „Als der Fahrer die Anhaltekelle der Polizeibeamten sah, gab er jedoch Gas.“ Der von den Beamten ausgelegte sogenannte Stop-Stick ließ zwar die Luft aus den Reifen entweichen, jedoch schien das den Fahrer nicht aufzuhalten.

Täter ließ das Fahrzeug hinter der Grenze stehen

Wie die Polizei weiter mitteilt, ließ der Täter das Fahrzeug wenige Meter hinter der polnischen Grenze beschädigt stehen und flüchtete nahe Osinow Dolny ein angrenzendes Waldstück. Die polnische Polizei hat derweil die Ermittlungen aufgenommen und das gestohlene Wohnmobil sichergestellt.
Bereits in den Morgenstunden am Donnerstag (6. Oktober) kam es zu einem ähnlichen Fall von Grenzkriminalität: Ebenfalls in Hohenwutzen wurde dabei ein mutmaßlicher Dieb gestellt. Wie die Polizeidirektion Ost am Freitag mitteilte, nahmen Beamte der Polizei einen Audi unter die Lupe, der ihnen in der Oderstraße gleich hinter der polnischen Grenze aufgefallen war.

Die Kennzeichen gehörten nicht zum Fahrzeug

Die Überprüfung ergab: Die angebrachten Kennzeichen gehörten gar nicht an das Fahrzeug. „Zudem erwies sich der mitgeführte Fahrzeuganhänger als gestohlen.

Hohenwutzen

Das Auto und der Anhänger wurden sichergestellt. Der 38-jährige Fahrer hat nun Einiges zu erklären“, heißt es aus Frankfurt/Oder.