Halloween
: Gruselspaß für Klein und Groß

Die ursprünglich vor allem irischen Volksbräuche vor Allerheiligen finden auch hier in der Region zunehmend Anhänger.
Von
Anett Zimmermann
Bad Freienwalde/Wriezen
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  • Sorgte für wohlige Wärme: das große Lagerfeuer im Bad Freienwalder Ortsteil Hohenwutzen. Immerhin sanken die Temperaturen am Mittwochabend zum Teil bis unter null Grad Celsius.

    Sorgte für wohlige Wärme: das große Lagerfeuer im Bad Freienwalder Ortsteil Hohenwutzen. Immerhin sanken die Temperaturen am Mittwochabend zum Teil bis unter null Grad Celsius.

    Wolfgang Rakitin
  • Eintritt nur gruppenweise: Die Jugend des Heimatvereins hatte in Hohenwutzen eine Gruselstrecke vorbereitet.

    Eintritt nur gruppenweise: Die Jugend des Heimatvereins hatte in Hohenwutzen eine Gruselstrecke vorbereitet.

    Wolfgang Rakitin
  • Rückkehrer: Enrico Alschweig und Nicole Kleist waren extra aus Zepernick nach Neuenhagen gekommen. Er stammt aus dem Ort.

    Rückkehrer: Enrico Alschweig und Nicole Kleist waren extra aus Zepernick nach Neuenhagen gekommen. Er stammt aus dem Ort.

    Wolfgang Rakitin
  • Bratwurst und Buletten: die brutzelte Grillmeisterin Petra Rühl in Hohenwutzen.

    Bratwurst und Buletten: die brutzelte Grillmeisterin Petra Rühl in Hohenwutzen.

    Wolfgang Rakitin
  • Am Grill in Frankenfelde: Ricco Hempp von der Freiwilligen Feuerwehr

    Am Grill in Frankenfelde: Ricco Hempp von der Freiwilligen Feuerwehr

    Wolfgang Rakitin
  • Kleine Geister beim Malen: Im Bad Freienwalder Ortsteil Neuenhagen hatten sich die Organisatoren einiges für die Jüngsten einfallen lassen. Rechts Sebastian Seliger, Ortswehrführer im Wriezener Ortsteil Frankenfelde. Auch er genoss – trotz des Aufwands – das Zusammensein mit Familie und Freunden.

    Kleine Geister beim Malen: Im Bad Freienwalder Ortsteil Neuenhagen hatten sich die Organisatoren einiges für die Jüngsten einfallen lassen. Rechts Sebastian Seliger, Ortswehrführer im Wriezener Ortsteil Frankenfelde. Auch er genoss – trotz des Aufwands – das Zusammensein mit Familie und Freunden.

    Wolfgang Rakitin
  • Halloween in Fallkenberg Halloween am 30.10.2019 am alten Sportplatz in Frankenfelde, rechts Ortswehrführer Sebastian Seliger

    Halloween in Fallkenberg Halloween am 30.10.2019 am alten Sportplatz in Frankenfelde, rechts Ortswehrführer Sebastian Seliger

    Wolfgang Rakitin
  • Bei der Wahrsagerin: Otto (6) aus Bad Freienwalde im Kürbiskostüm. Er war mit Papa Sebastian Semmling das erste Mal bei "Halloween im Schlosspark" dabei. Die Familie wohnt erst seit drei Monaten in der Stadt.

    Bei der Wahrsagerin: Otto (6) aus Bad Freienwalde im Kürbiskostüm. Er war mit Papa Sebastian Semmling das erste Mal bei "Halloween im Schlosspark" dabei. Die Familie wohnt erst seit drei Monaten in der Stadt.

    Wolfgang Rakitin
  • Kürbisparade: An die 25 Exemplare waren am Ende in Neuenhagen zu begutachten. Die Besucher durften wie beim Kostüm als Jury aktiv werden und die besten drei bestimmen.

    Kürbisparade: An die 25 Exemplare waren am Ende in Neuenhagen zu begutachten. Die Besucher durften wie beim Kostüm als Jury aktiv werden und die besten drei bestimmen.

    Wolfgang Rakitin
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Auf der „Schreckenslegende“ waren sieben Stationen vermerkt, darunter Wahrsagerin, Horrorkabinett, Knochensammler und Blutsauger. Für einige der oft kostümierten Gäste erwies sich schon der Start über die Treppe des Grauens als Hindernis, musste nach einem Sturz manch kleiner Geist erst einmal getröstet werden.

Zur selben Zeit hatte auch die Party am Feuerwehr–Gerätehaus in Neuenhagen begonnen. Graf Dracula war dort ebenso zu entdecken wie Stephen Kings Es, das meist in der Gestalt des Clowns Pennywise auftritt. Für diese Maskerade hatte sich Gabi Ukley entschieden. Sie durfte sich später über den Preis für das beste Kostüm freuen und konnte den Getränkegutschein noch am selben Abend einlösen.

Auf den sonst vorbereiteten Gespenstertunnel war diesmal wegen des doch recht hohen Aufwands verzichtet worden, wie es hieß. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Jüngsten forderten Nachschub an Marshmallows, um sie über der Feuerschale zu grillen, oder waren eifrig beim Kürbisschnitzen. Und bei den Älteren wurde hier und da auch über die Verkleidung zum in wenigen Tagen anstehenden Karneval diskutiert.

In Hohenwutzen hatten unterdessen Grillmeisterin Petra Rühl, Anke Schade und Ingrid Witing alle Hände voll zu tun, um die Gäste nach dem Umzug vom Dorfplatz zur Feuerwehr mit „Fleischpflanzerl und Würstl“ zu versorgen, wie ein Mann forderte und ins Hochdeutsche wechseln musste, um verstanden zu werden. Ortsvorsteherin Petra Lunow freute sich über die große Resonanz auf die Halloween–Premiere. „Es sind mehr Leute hier als sonst zum Oktoberfeuer“, stellte nicht nur sie fest. Als Grund nannte sie die Angebote für Kinder. So hatte die Jugend des Heimatvereins eine Gruselstrecke vorbereitet und lagen auch Süßigkeiten bereit. Das Holz für das Lagerfeuer war bereits vor Ostern zusammengetragen worden. „Aber da war es dann zu trocken, um es anzünden zu dürfen.“ Nun spendete es die gewünschte Wärme am zunehmend kälter werdenden Abend. Eines stand da schon fest: Im nächsten Jahr soll wieder Halloween anstelle des Oktoberfeuers gefeiert werden.

Die Frankenfelder hatten sich übrigens erneut am alten Sportplatz zum gemütlichen Beisammensein eingefunden, in Herzhorn und Lüdersdorf war man am Donnerstagnachmittag verabredet.