Halloween: Gruselspaß für Klein und Groß
Auf der „Schreckenslegende“ waren sieben Stationen vermerkt, darunter Wahrsagerin, Horrorkabinett, Knochensammler und Blutsauger. Für einige der oft kostümierten Gäste erwies sich schon der Start über die Treppe des Grauens als Hindernis, musste nach einem Sturz manch kleiner Geist erst einmal getröstet werden.
Zur selben Zeit hatte auch die Party am Feuerwehr–Gerätehaus in Neuenhagen begonnen. Graf Dracula war dort ebenso zu entdecken wie Stephen Kings Es, das meist in der Gestalt des Clowns Pennywise auftritt. Für diese Maskerade hatte sich Gabi Ukley entschieden. Sie durfte sich später über den Preis für das beste Kostüm freuen und konnte den Getränkegutschein noch am selben Abend einlösen.
Auf den sonst vorbereiteten Gespenstertunnel war diesmal wegen des doch recht hohen Aufwands verzichtet worden, wie es hieß. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Jüngsten forderten Nachschub an Marshmallows, um sie über der Feuerschale zu grillen, oder waren eifrig beim Kürbisschnitzen. Und bei den Älteren wurde hier und da auch über die Verkleidung zum in wenigen Tagen anstehenden Karneval diskutiert.
In Hohenwutzen hatten unterdessen Grillmeisterin Petra Rühl, Anke Schade und Ingrid Witing alle Hände voll zu tun, um die Gäste nach dem Umzug vom Dorfplatz zur Feuerwehr mit „Fleischpflanzerl und Würstl“ zu versorgen, wie ein Mann forderte und ins Hochdeutsche wechseln musste, um verstanden zu werden. Ortsvorsteherin Petra Lunow freute sich über die große Resonanz auf die Halloween–Premiere. „Es sind mehr Leute hier als sonst zum Oktoberfeuer“, stellte nicht nur sie fest. Als Grund nannte sie die Angebote für Kinder. So hatte die Jugend des Heimatvereins eine Gruselstrecke vorbereitet und lagen auch Süßigkeiten bereit. Das Holz für das Lagerfeuer war bereits vor Ostern zusammengetragen worden. „Aber da war es dann zu trocken, um es anzünden zu dürfen.“ Nun spendete es die gewünschte Wärme am zunehmend kälter werdenden Abend. Eines stand da schon fest: Im nächsten Jahr soll wieder Halloween anstelle des Oktoberfeuers gefeiert werden.
Die Frankenfelder hatten sich übrigens erneut am alten Sportplatz zum gemütlichen Beisammensein eingefunden, in Herzhorn und Lüdersdorf war man am Donnerstagnachmittag verabredet.








