Komödie
: Vier Frauen im Rausch

Zwischen Freudentränen und Panikattacken: Die vier Protagonistinnen proben für die „Sommerkomödie“ in Bad Freienwalde
Von
Nadja Voigt
Bad Freienwalde
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  • Sommerkomödiantinnen: Auf der Bühne für "Höchste Zeit. Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch" stehen Susanne Rader, Barbara Raunegger, Ariane Swoboda und Tina Schöltzke (v. l.).

    Sommerkomödiantinnen: Auf der Bühne für "Höchste Zeit. Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch" stehen Susanne Rader, Barbara Raunegger, Ariane Swoboda und Tina Schöltzke (v. l.).

    Nadja Voigt
  • Intendant und Regisseur: Matthias Raupach

    Intendant und Regisseur: Matthias Raupach

    Nadja Voigt
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Dort, wo bald die ersten Gäste Platz nehmen werden und aus den gemütlichen roten Sesseln das sehen, was auf der Bühne des Hof–Theaters geschieht, sitzt Matthias Raupach. Der Intendant und Regisseur verfolgt die ersten Proben von Susanne Rader, Barbara Raunegger, Ariane Swoboda und Tina Schöltzke. Die Schauspielerinnen und Sängerinnen proben für das neue Stück der „Sommerkomödie“. „Höchste Zeit. Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch“ heißt es und ist die Fortsetzung von „Heiße Zeiten“, dem Wechseljahre–Musical. Ein bisschen „Sex and the City“ verspricht Matthias Raupach. Vor allem aber gute Unterhaltung. Gesanglich und schauspielerisch.

Damit ab dem 2. August — dann feiert das Stück Premiere – alles sitzt, haben am Montag die Orien­tierungsproben begonnen. „Ich hab Euch jetzt mal gelassen“, sagt Raupach in Richtung Bühne. „Ihr bekommt das selbst organisiert.“ Regieassistent Alexander Katt imitiert einen Klingelton, der bisher fehlt und macht sich Notizen, wo es sonst noch hakt. Und souffliert an der einen oder anderen Stelle, wenn der Text doch mal hakt.

Erste Proben in Österreich

Bereits in Wien hatten die vier Protagonistinnen mit den Proben für die „Sommerkomödie“ begonnen. „Mit viel Vorstellungskraft und Phantasie“, wie Tina Schöltzke alias „die Junge“ lachend zugibt. Nun stehen sie auf der Bad Freienwalder Bühne. Dekoriert ist diese mit einem großen Bild, das eine Großstadt zeigt. Davor: Ein weißes Sofa, eine Bar, zwei Hocker und jede Menge Sekt im Kühler. Bei einigen Requisiten müssen die Damen noch entscheiden, wie sie diese ins Stück einbauen.

„Das wird ein Riesenspaß“, sagt Barbara Raunegger, „die Hausfrau“ im Stück. Sie lobt auch die Umgestaltung des alten Kinos, das lange Zeit unter dem Namen Film–Theater firmierte und nun Hof–Theater heißt. „Es ist toll geworden“, so die Klagenfurterin. Zudem freuen sich die Frauen, (wieder) in Bad Freienwalde zu Gast zu sein. „Wir genießen die Ruhe. Es ist nett hier zu wohnen und zu spielen“, sagt Susanne Rader, auf der Bühne „die Vornehme“. Ebenfalls mit von der Partie: die aus weiteren Stücken bekannte Ariane Swoboda. In „Höchste Zeit. Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch“ gibt sie nun die Karrierefrau, die sich trauen will. Und bewegt sich zwischen Freudentränen und Panikattacken.

„Für die Mädels“, antwortet Matthias Raupach auf die Frage, für wen sich das Stück vor allem eigne. Und fügt lachend hinzu: „Und die Männer lernen noch etwas.“ Nach bewährtem Rezept sei der Abend geeignet, sich zusammen zu amüsieren, mitzusummen, zu lachen und sich gemeinsam mit den Protagonistinnen den Fragen des Lebens zu stellen: Gibt es den perfekten Partner? Wie funktioniert eine gute Ehe? Und: Warum macht mir der Mistkerl keinen Heiratsantrag?

Karten für die Sommerkomödie gibt es auf der Internetseite www.musiktheater–brandenburg.de, in der Bad Freienwalder Tourist–Info, bei den reservix–Vorverkaufsstellen und dem MOZ–Ticketservice, Tel. 0335 66599558 (Mo–Fr 7—18 Uhr, Sa 8—12 Uhr). Die Premiere ist bereits ausverkauft. Gespielt wird bis 25. August.