Kriminalität in Bad Freienwalde
: Jugendliche bespucken und verletzen Rentnerin

Betrunkene Jugendliche greifen am Bahnhof der Kurstadt Bad Freienwalde eine 77-Jährige an. Das ist bekannt.
Von
Ulf Grieger
Bad Freienwalde
Jetzt in der App anhören
Dreck trotz vieler Mülleimer – der Bahnhof Bad Freienwalde ist ein Problembereich der Kurstadt

Bahnhof FRW

Dreck trotz vieler Mülleimer – der Bahnhof Bad Freienwalde ist ein Problembereich der Kurstadt. Dort wurde jetzt eine Seniorin angegriffen.

Ulf Grieger
  • Am Bahnhof Bad Freienwalde griffen Jugendliche eine 77-Jährige an.
  • Die Frau bat nach Pyrotechnik um Ruhe – ein Mann spuckte ihr ins Gesicht und schlug zu.
  • Sie stürzte und wurde verletzt, an der Jacke entstand durch eine Zigarette ein Brandloch.
  • Polizei stellte zwei Tatverdächtige: 16 und 21 Jahre alt, der Ältere hatte 1,02 Promille.
  • Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Dienstagabend (21. April)  hatte sich eine Rentnerin an die Polizei gewandt, um ein Geschehen zu schildern, welches ihr kurz zuvor am Bahnhofsvorplatz widerfahren sei. Die 77-Jährige war auf eine Gruppe junger Leute zugegangen, nachdem diese Pyrotechnik entzündet hatten. Ihr Bitten, das Ganze zu unterlassen, wurde von einem der Versammelten mit Gewalt beantwortet.

Ein Mann soll ihr ins Gesicht gespuckt und anschließend zugeschlagen haben, wodurch die Frau zu Boden stürzte und dabei auch Verletzungen davontrug. Einer seiner Kumpels drückte, den Angaben der Geschädigten zufolge, dann noch eine Zigarette an deren Jacke aus, was ein Brandloch hinterließ.

Alarmierte Polizisten griffen sich die beiden Tatverdächtigen, die sich als bereits hinlänglich bekannte 16 und 21 Jahre alte Deutsche erwiesen. Der Ältere hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,02 Promille aufzuweisen. Nach einer energischen Ansage verließ der Delinquent den Ort des Geschehens und fiel an diesem Tag nicht wieder auf.

Ein Ermittlungsverfahren ist trotzdem eingeleitet worden, welches dem Vorwurf der Körperverletzung nachgeht. Der Jüngere hingegen, welcher die Sachbeschädigung begangen haben soll, machte weiter von sich reden. Den verbrachte eine Streifenwagenbesatzung nämlich zu seinen Erziehungsberechtigten, musste sich dabei aber der Aggressionen des Jugendlichen erwehren. Das erweiterte die Palette des Abends dann noch.

Nun wird gegen ihn nicht nur der Vorwurf der Sachbeschädigung erhoben, sondern ihm werden auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgeworfen.