Pferdesport: Lob für vielseitiges Turnier

Elegant unterwegs: Claudia Schubert ist mit ihrem Schimmel Livana im Dressurrechteck der Klasse A* geschlossen unterwegs.
Udo PlateSo sieht aus Reitersicht ein perfekter Sonntag aus: Kimberley Alexandra Gibson ließ im Großen Preis von Altbarnim, einem Springen der Klasse S* mit Siegerrunde, mit Null Fehler in 42,56 Sekunden die gesamte Konkurrenz hinter sich.
Beim Höhepunkt des „vielseitigen Turniers“ des RFV Kronprinz Wilhelm setzte sich die Amazone vom RV Elisenau auf Dree Boeken‘s Diarados Röschen durch. Allein: Auch die Konkurrenz ließ im Parcours alle Hindernisse fehlerfrei hinter. Allen voran Stefan Hentschel vom RFV Groß Vielen. Er belegte mit Junior in 63,25 Sekunden den zweiten Rang. Der dritte Platz ging an Steffen Krehl vom RFV Lentzke auf Intra in 45,48 Sekunden. Den undankbaren vierten Platz heimste Krehl ebenfalls ein. Allerdings leistete er sich auf Conchito mit 43,13 Sekunden einen Abwurf.
„Das war ein tolles und packendes Springen und hat die vielen Zuschauer natürlich in den Bann gezogen“, freute sich Altbarnims Turnierchef Werner Mielenz, der sich auch insgesamt mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden zeigte. „In Sachen Wetter hätte es schon ein paar Grad wärmer sein können, aber sportlich waren die drei Turniertage sowohl im Parcours als auch in den Dressurrechtecken sehr gut“, bilanzierte Mielenz. Knapp 850 Nennungen lagen für das Turnier vor. 470 Pferde und mehr als 200 Reiter aus vier Nationen wurden in Altbarnim vorstellig.
34 Prüfungen an drei Turniertagen hatten Werner Mielenz und seine fleißigen Mitstreiter für die „vielseitige Reitveranstaltung“ auf die Beine gestellt. „Ein ganz dickes Lob gebührt Parcoursbauer Thomas Wienig und seiner Mannschaft sowie den zahlreichen hilfreichen Geistern im Hintergrund. Vor allem Tobias Kulicke, der rund um die Uhr an allen Turniertagen sämtliche Plätze gewässert hat und damit fast perfekte Bedingungen schuf, gilt mein besonderer Dank“, so Mielenz im Turniernachgang.
Von den Aktiven und Zuschauern gab es für Turnierleiter Werner Mielenz zudem zahlreiche positive Rückmeldungen. „Die Reiter waren größtenteils angenehm überrascht von unseren tollen Plätzen“, meinte Werner Mielenz. „Es steckt natürlich viel Arbeit in solch einem Turnier. Aber es hat sich abermals gelohnt,“, freute sich der Neutrebbiner, für den sich das dreitägige Turnier insgesamt als eine „richtig runde Sache“ erwies.
Mannschaftsspringen im Oderlandcup
Spannung bis zum Schluss gab es in der Turnierserie um den Team-Oderlandcup. Es siegte die Equipe des RFV Altranft. Carolin Oelkers auf Calidora, Cristina Trost auf Leoville, Paul Schröder auf Cute and Clever und Routinier Bernd Senftleben auf Lamar verwiesen das starke Quartett des Ländlichen Reitvereins Münchehofe mit Pia Sophie Lietz auf Collersen, Emily Grubitz auf Sir Linar, Randy Hollstein auf Calimero und Teamchef Carsten Börner auf Hokuspokus auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landeten die Gorgaster Oderland-Amazonen Manja Hoppe auf Mandira, Iris Schubert auf Monaco, Lisa Hoffmann auf Colestra und Lena Belling auf Lafee.⇥up