Polizei in Bad Freienwalde
: Mit Rettung und Notarzt in der Gesundbrunnenstraße

UPDATE 22. September: Polizei, Rettungsdienst und Notarzt mussten zu einem Einsatz in die Gesundbrunnenstraße Bad Freienwalde ausrücken. Zuvor hatte ein 59-Jähriger in der Karl-Marx-Straße gepöbelt und gedroht.
Von
Felix Krone
Bad Freienwalde
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Einsatz in der Gesundbrunnenstraße in Bad Freienwalde: Mehrere Fahrzeuge im Einsatz.

Einsatz in der Gesundbrunnenstraße in Bad Freienwalde: Mehrere Fahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt sind im Einsatz.

Felix Krone
  • Polizei, Rettungsdienst und Notarzt rückten am Freitagnachmittag in die Gesundbrunnenstraße aus.
  • Drei Streifenwagen, zwei Rettungswagen und ein Notarzt waren gegen 14:40 Uhr im Einsatz.
  • Der Grund des Einsatzes sowie mögliche Verletzte sind bislang unbekannt.
  • Verkehrsbehinderungen blieben gering, die Einbahnstraße blieb passierbar.
  • Die Polizei war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Freitagnachmittag mussten Polizei und Rettungsdienst gegen 14:40 Uhr zu einem Einsatz in die Bad Freienwalder Gesundbrunnenstraße ausrücken. Drei Streifenwagen, zwei Rettungswagen und der Notarzt waren vor Ort.

Schaulustige Einwohner beobachteten das Geschehen von ihren Fenstern aus. Kurzfristig kam es zu Verkehrsbehinderungen, die Einbahnstraße blieb jedoch durchgängig passierbar.

Gewalt in Bad Freienwalde – Mann (59) warf Glasflasche auf Frau

Hintergrund des Einsatzes war, wie die Pressestelle der Polizeidirekion Ost am Montag (22. September) mitteilt, das Verhalten eines 59-jährigen Freienwalders, der am Freitag (19. September) gegen 12:30 Uhr in der Karl-Marx-Straße für Aufsehen gesorgt hatte. Dort soll er sich vor einem Geschäft aufgehalten und Passanten angepöbelt haben. Als die Inhaberin vor den Laden eilte, um den Mann mit seinem Fehlverhalten zu konfrontieren, soll er die Dame beleidigt und eine Glasflasche in ihre Richtung geworfen haben. Diese verfehlte aber glücklicherweise ihr Ziel.

Als alarmierte Polizisten in der Karl-Marx-Straße eintrafen, war der Störenfried bereits von dannen gezogen. Kurz vor 15 Uhr konfrontierten die Beamten dann den 59-jährigen Deutschen an seiner Wohnanschrift in der Gesundbrunnenstraße. Im Zuge dessen bewegte sich der Mann in bedrohlicher Manier mit geballten Fäusten und gezogenem Tierabwehrspray auf die Ordnungshüter zu. Die wiederum setzten ihrerseits ein Reizstoffsprühgerät gegen den polizeibekannten 59-Jährigen ein und fixierten ihn. Der Verdächtige wurde aufgrund seines geistigen Ausnahmezustandes und der Exposition mit dem Reizgas von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Beamte

Auch die am Einsatz beteiligten Polizisten wurden von den Sanitätern untersucht, blieben jedoch unverletzt. Gegen den 59-Jährigen wird jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.