Reitturnier in Altranft 2025
: Springwettbewerbe starten – was Gäste erwartet

Die Familien der Pferdeliebhaber läuten die Reitturnier-Saison in Altranft bei Bad Freienwalde ein. Das wird den Zuschauern 2025 geboten.
Von
Udo Plate
Altranft
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Der amtierende Kreismeister:  William Thieme, hier mit Balique, gehört beim Altranfter Turnier zu den Favoriten. Der Wustrower ist auf allen Turnierplätzen ein gern gesehener Gast.

Der amtierende Kreismeister: William Thieme, hier mit Balique, gehört beim Reitturnier in Altranft zu den Favoriten. Der Wustrower ist auf allen Turnierplätzen ein gern gesehener Gast.

Udo Plate
  • Das Reitturnier in Altranft findet am 26. und 27. April 2025 statt, mit Springwettbewerben als Highlight.
  • Der amtierende Kreismeister William Thieme ist einer der Favoriten.
  • Parcoursbauer Erik Schubert sorgt für anspruchsvolle Hindernisse.
  • Hartmut Raeck meistert organisatorische Herausforderungen gelassen.
  • Am Pfingstwochenende folgt das 62. Reit- und Springturnier des RFV Wustrow.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die mittlerweile 43. Auflage des Altranfter Reitturniers vereint die große Familie der Pferdeliebhaber vom 26. bis 27. April 2025 erstmals in diesem Jahr wieder: Mit diesen Worten fassten Sabine Groth und Hartmut Raeck, die Doppelspitze des gastgebenden RFV Altranft, die traditionelle Eröffnung der Freiluftsaison (Grüne Saison) der Reitsportler in Altranft bei Bad Freienwalde zusammen.

„Wir sind gut vorbereitet und in froher Erwartung“, sagte Raeck, der bereits seit dem vergangenen Oktober mit seinem eingespielten Team am umfangreichen Turnierprogramm bastelt. Die Vorbereitungen für das pferdesportliche Großereignis laufen seit nunmehr drei Wochen auf Hochtouren. Der Organisationschef und seine freiwilligen Helfer versprechen Reitern und Zuschauern eine sportlich attraktive Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre. Umbauten, Änderungen und Erneuerungen hat es in der langen Geschichte des Altranfter Turniers häufig gegeben. Sie alle sollten dem Wohl von Pferd und Reiter dienen, die Organisation vereinfachen oder dem Zuschauer einen besseren Überblick verschaffen.

Reitturnier in Altranft: Springwettbewerbe bestimmen das Bild

An Prüfungen wird es beim Eröffnungsturnier der Grünen Saison 2025 erneut nicht fehlen. Los geht es am Samstag, 26. April, bereits um 9.30 Uhr mit dem Springwettbewerb. Hier können Nachwuchsakteure und Nachwuchspferde erstmals Wettbewerbsluft schnuppern und Erfahrungen sammeln. Es folgen Stilspringen, Springen der Klassen A und L, sowie ein Zwei-Phasen-Springen, ehe mit einem M-Springen ab 15.15 Uhr der erste Turniertag ausklingt.

Der Sonntag beginnt ab 10 Uhr mit verschiedenen Springwettbewerben. Für die Jüngsten sorgt eine Hüpfburg und Ponyreiten für zusätzliche Abwechslung und Vergnügen. Gegen 13.30 Uhr folgen die Schaubilder Stuten mit Fohlen und Hengste an der Hand sowie unterm Sattel. Der Große Preis von Altranft, einem Springen der Klasse M* mit Siegerrunde, ist für 15.30 Uhr geplant.

Erik Schubert aus Gorgast baut den Parcours auf

Als Parcoursbauer haben die Kurvorstädter mit Erik Schubert aus Gorgast einen guten alten Bekannten verpflichtet. Mit Zollstock und Lageplan eilt Schubert stets über den Rasen. Keine Frage: Hier packt der Chef selbst mit an. Der immer im kurzärmeligen Hemd auftretende Schubert ist der Kopf einer Mannschaft, die ihr Handwerk versteht, die Instruktionen umsetzt. Doch letzte prüfende Blick auf die Hindernisse gehören stets dem Parcourschef.

Baut den Parcours auf: Erik Schubert aus Gorgast.

Baut den Parcours für das Reitturnier in Altranft auf: Erik Schubert aus Gorgast.

Udo Plate

„Beim Springreiten muss die Schönheit dieser Sportart zum Ausdruck kommen“, beschreibt er seine Leidenschaft fürs Detail. Dafür bedürfe es eines Parcours, der mit Fingerspitzengefühl entwickelt werden müsse. Schlecht aussehen lassen will Schubert niemanden, zu leicht darf es aber auch nicht sein. Schubert war übrigens nicht nur als „Handwerker“ in Altranft aktiv. Als aktiver Reiter hat er so manches Mal, räumt er heute ein, innerlich geflucht – über den Parcoursbauer. Als Richter rund um den Altranfter Turnierplatz fungieren Jacqueline Maaß aus Fürstenwalde, Stefanie Bienkowski aus Pinnow bei Schwedt, Claudia Herrmann aus Berlin sowie Ralf Breselow aus Frankfurt.

Hartmut Raeck meistert alle Ungereimtheiten

Die Altranfter Reitveranstaltung hat in 33 Jahren viele großartige Geschichten geschrieben. Das soll auch am Wochenende nicht anders werden. Und wie oftmals bei straff durchorganisierten Großveranstaltungen sorgt das Unerwartete für Gesprächsstoff. „Ja, es herrschte des Öfteren ein bisschen Aufregung“, berichtet der hünenhafte Hartmut Raeck, der allerdings stets mit seinem ausgeglichenen Gemüt sämtliche Ungereimtheiten im Handumdrehen zur Zufriedenheit aller Beteiligten löste. Und von wegen: Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss! „Einspruch”, sagt Hartmut Raeck: „Sprichwörter müssen nicht stimmen.“ Der Vorsitzende für verweist auf die Praxis: „Pferde, die ein größeres Springpotenzial haben, können sich besser helfen, wenn es kritisch wird.” Wer Zweifel oder Gewissheiten für sich überprüfen will, muss das zweitägige Turnier in Altranft verfolgen.

Dem Auftakt in Altranft folgt laut Turnierfahrplan am Pfingstwochenende, 8. bis 9. Juni, das 62. Reit- und Springturnier des RFV Wustrow. Das eingespielte Organisatorenteam um die rührige Vereinschefin Anja Daue-Thieme haben an den beiden Turniertagen der Traditionsveranstaltung Springprüfungen der Klasse E bis S* auf die Beine gestellt.